82 Punkte. Die hat der TSV Landsberg in der Spielzeit 2018/2019 als Meister der Landesliga Südwest geholt. Kein Team schaffte es bislang, diese Zahl zu toppen. Nun hat der TSV Schwabmünchen die Chance, den Rekord, der seit der Ligareform 2012/2013 steht, einzustellen. 78 Zähler stehen bei den Schwarz-Weißen aktuell zu Buche, zwei Spiele stehen noch aus – das heißt, Schwabmünchen könnte im Falle von zwei Siegen auf 84 Punkte kommen und Rekordhalter werden.
TSV-Trainer Emanuel Baum sieht dies als mögliches Ziel: „Den Rekord einzustellen, das wäre super. Und es ist machbar.“ Dazu ist am Freitagabend gegen den TSV Dachau (18:45 Uhr, Siegmund-Arena, Schiedsrichter Torsten Wenzlik, TSV Velden) ein Sieg notwendig.
Bei den Gästen aus Oberbayern sticht vorwiegend eines heraus: das Offensiv-Trio John Haist, Dino Burkic und Lorenz Knöferl. Erstgenannter hat bisher 22 Treffer erzielt, Burkic konnte auch schon zehnmal jubeln. Während diese beiden vorrangig die Tore machen, tritt Knöferl auch als Vorbereiter in Erscheinung. 16 Treffer hat er eingeleitet, zudem ist sein Torkonto in der Rückrunde explodiert. Nach einem Treffer im vergangenen Jahr hat er im Jahr 2026 noch elf nachgelegt, darunter ein Fünferpack gegen Hollenbach.
Emanuel Baum ist daher klar, „dass das schon ein hartes Stück Arbeit wird.“ Ein Faktor könnte sein, dass die Dachauer am Mittwochabend gegen Pipinsried im Pokal spielten. „Das kann Kraft kosten“, so Baum. Aber es könnte auch zum Nachteil werden, denn die Dachauer haben den Bayernligisten mit einer famosen Leistung mit 8:1 vom Platz gefegt.
Sorgen bereitet Baum auch weiter die Anzahl der zur Verfügung stehenden Spieler. Sechs Ausfälle beklagen die Schwarz-Weißen aktuell. „Wir sind minimal aufgestellt“, so der Trainer. Trotzdem will er am Freitagabend punkten. „Ein Heimsieg wäre toll“, sagt er. Vor allem würde dies bedeuten, dass die Rekordjagd weitergehen kann und die Schwabmünchner dann auf eine Spielzeit ohne Heimniederlage zurückblicken können.