In Manching soll ein Sieg her

Nach dem nicht so wie gewünschten Auftakt ins fußballerische Frühjahr hat sich der Druck auf den Landesliga-Spitzenreiter Schwabmünchen ein wenig erhöht. Das 1:1 vergangene Woche war in Bezug auf Punkte zu wenig und auch die Leistung sorgte nicht für volle Zufriedenheit. Am Samstag soll es besser werden, auch wenn die Aufgabe nicht unbedingt leichter wird. Für die Schwarz-Weißen geht es zum SV Manching (14 Uhr, Sportpark Manching, Schiedsrichter Kevin Rösch, SF Laubendorf), derzeit Zehnter in der Landesliga.

Schwabmünchens Trainer Emanuel Baum sieht die Aufgabe ähnlich schwer wie gegen Pfaffenhofen: „Manching ist nicht ganz so stark, dafür spielen wir auswärts.“ Baum warnt vor allem vor der Offensive der Oberbayern, und das zu Recht. Mit Sebastian Graßl (16 Tore), Fabian Neumayer und Rainer Meisinger (je 12) stehen die Plätze drei, sechs und sieben der Landesliga-Torjägerliste im Kader der Manchinger. Mit insgesamt 51 Treffern stellen die Oberbayern die dritteeffektivste Offensive der Liga.

Schwabmünchen: Zurück zu Zielstrebigkeit und Gier

Um einen Fehlstart zu vermeiden, gilt es für die Schwabmünchner, in Manching einen Sieg einzufahren. Beim ersten Auftritt in der vergangenen Spielzeit ist dies schon gelungen. Nun gilt es, den Angriff der Oberbayern in den Griff zu bekommen und dabei selbst die eigene Offensive nicht zu vernachlässigen. Denn die Abwehr der Manchinger gilt nicht gerade als sattelfest. „Die haben schon viele Gegentore bekommen. Wer offensiv so stark ist und dann hinten so anfällig, der kann nicht sattelfest sein“, ist Emanuel Baum überzeugt. In der Tat zählt der SVM im Hinblick auf Gegentore (44) eher zu den Kellerkindern der Liga.

Um erfolgreich zu sein, fordert Baum von seinem Team „mehr Zielstrebigkeit und mehr Gier.“ Vor allem vor dem gegnerischen Tor. Das hat dem Trainer gegen Pfaffenhofen nicht gefallen. Um das nachzuschärfen, hat er auch im Training seine Mannschaft nochmals daran arbeiten lassen. „Wir haben viel Eins-gegen-Eins mit Abschlüssen trainiert“, verrät er. Zudem „müssen wir unseren Siegeswillen nochmals steigern“, so Baum, der in der Offensive auch alle Spieler zurückgreifen kann.

Sorgen in der TSV-Defensive

Ein wenig Bauchschmerzen hat Emanuel Baum mit Blick auf seine Abwehrkette. Luca Boyer fehlt bis Ende März aus beruflichen Gründen, und Benedikt Berger ist zwar wieder im Kader, aber weiterhin nach seinem langen Ausfall im Aufbau. Nun wird wohl auch noch Maximilian Muha ausfallen. „Was ihm genau fehlt, ist noch nicht klar. Aber so wie es aussieht, wird er uns einige Wochen fehlen“, so Baum. So drohen den Schwabmünchnern in der Innenverteidigung Probleme. Aller Voraussicht nach wird am Samstag Noah Kusterer neben seinem Bruder Lucas auflaufen. „Noah kann das, das hat er schon bewiesen“, ist Baum überzeugt.

Für die Schwabmünchner gilt es, in Manching „alles rauszuhauen“, wie Emanuel Baum sagt. Denn auch wenn der Vorsprung auf den Verfolger Durach weiterhin zehn Punkte beträgt, wollen die Schwarz-Weißen selbst dafür sorgen, dass dieser nicht schmilzt. „Wenn wir punkten, dann steht auch Durach unter Druck. Aber wir dürfen nicht hoffen, dass die dann auch patzen, wenn wir es tun“, so Abteilungsleiter Germar Thiele. „Wobei ich nichts dagegen hätte, wenn wir gewinnen und Durach nicht“, fügt er hinzu.

Für die Fans bieten die Fußballer am Samstag die Mitfahrt im Bus an. Abfahrt in Richtung Manching ist um 10.30 Uhr am Sportplatz.

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