Gegen Gundelfingen soll ein Sieg her

Es gibt Spiele, die sind ein wenig anders als andere. Die Partie des TSV Schwabmünchen gegen den FC Gundelfingen (Samstag, 14 Uhr, Siegmund-Arena, Schiedsrichter Elias Wörz, TSV Friesenried) hat gleich mehrere Faktoren, die das Spiel besonders machen. Grundsätzlich ist es eines von zwei schwäbischen Derbys, die für den TSV anstehen. Dazu kommt noch eine sportliche und persönliche Historie.
Die Gundelfinger sind als Meister der Landesliga Südwest in der Spielzeit 2024/2025 in die Bayernliga aufgestiegen, schnappten den Schwarz-Weißen den damals fast schon sicher geglaubten Titel weg. Auch wenn Schwabmünchen in dieser Spielzeit beide Spiele gegen Gundelfingen gewinnen konnte, dürfte da noch eine Rechnung offen sein. Dazu kommt, dass das Duell zwischen dem Zehnten Gundelfingen und dem 16. Schwabmünchen für die laufende Saison wichtig ist, da beide Teams derzeit nur vier Punkte auseinander liegen.

Gundelfingens Trainer Thomas Rudolph hat Schwabmünchner Vergangenheit

Eine nicht unbedeutende Würze in die Partie bringt auch FCG-Trainer Thomas Rudolph. Ein gutes Jahrzehnt schnürte er seine Fußballschuhe für den TSV. Seit dieser Zeit ist er nicht nur mit großen Teilen der Mannschaft befreundet. Auch bei Vereinsverantwortlichen und Fans genießt der sympathische 37-Jährige hohes Ansehen. Doch diese Zuneigung wird am Samstag für 90 Minuten auf beiden Seiten ruhen.
Zum Spiel gegen Deisenhofen war Rudolph vor Ort, um sich ein Bild der Schwabmünchner zu machen. „Das ist für beide Mannschaften ein wichtiges Spiel“, sagt Rudolph. „Schwabmünchen ist fußballerisch stark, da müssen wir gut dagegenhalten. Zweikämpfe, Intensität und Lautstärke müssen da von unserer Seite auf den Platz kommen“, sagt er. Grundsätzlich erwartet Thomas Rudolph eine ausgeglichene Partie, die „von Kleinigkeiten entschieden wird.“

Schwabmünchen will grobe Schnitzer vermeiden

Genau diese Kleinigkeiten waren es, die Schwabmünchen zuletzt Punkte gekostet haben. „Defensiv gut stehen und Fehler vermeiden“, fordert daher Schwabmünchens Trainer Emanuel Baum, der auch sieht, „dass die Mannschaft aus den Fehlern lernt.“ Denn eines ist für ihn klar: „Wir müssen einfach gewinnen. Mit Blick auf die Tabelle benötigen wir einen Sieg.“ Seinem Team gibt er mit auf den Weg, dass „zuerst die Defensiven Aufgaben zu lösen sind.“
Hoffnungen setzt Baum auch auf den Heimspielfaktor. „Auf unserem Platz kann die Mannschaft ihre technischen Fähigkeiten voll ausspielen“, sagt der Trainer. Gundelfingen sieht Baum als „disziplinierte, gute Mannschaft.“ Was die Schwarz-Weißen aber nicht aufhalten soll. „Wir haben den Anspruch, zu Hause zu siegen.“

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