Gegen Deisenhofen zurück auf die Erfolgsspur

Im Laufe der Woche war bei den Schwabmünchner Fußballern Videostudium angesagt. Denn nach der Niederlage bei der SpVgg Landshut gab es für die Schwarz-Weißen einiges aufzuarbeiten, das wieder besser werden soll. Denn am Samstag (14 Uhr, Siegmund-Arena, Schiedsrichter Matthias Putz, SV Perlesreut) gegen den FC Deisenhofen wollen die Schwabmünchner wieder punkten.
Die Oberbayern, Deisenhofen ist ein Ortsteil des südliche von München gelegenem Oberhaching, spielen die siebte Spielzeit in Folge in der Bayernliga. Dadurch kam es schon zu vier Aufeinandertreffen mit dem FCD. Die Bilanz für die Schwabmünchner sieht dabei alles andere als gut aus, denn alle Spiele wurden verloren, und das mit einer Torbilanz von 6:18. Der FC Deisenhofen hat sich seit seinem Aufstieg in die Bayernliga 2019 souverän im Mittelfeld der Liga gehalten. In der laufenden Spielzeit starteten die Oberbayern verhalten in die Saison, nach dem Auftaktsieg gegen Gundelfingen folgten acht sieglose Spiele, ehe am vergangenen Wochenende ein 4:0-Heimerfolg gegen Geretsried wieder ein Sieg gelang.

Schwabmünchen muss mehr Körperlichkeit und Aggressivität zeigen

„Nach der Leistung in Landshut muss die ganze Mannschaft eine deutliche Leistungssteigerung zeigen“, sagt Trainer Emanuel Baum. Baum ist der Ansicht, dass die Mannschaft in Landshut vieles hat vermissen lassen. „Das Zweikampfverhalten war nicht gut, wir waren zu passiv“, sagt er. Um dies zu untermauern, gabs die entsprechenden Bilder im Video. „Da kann man auch gleich erklären, wie es besser geht“, sagt der Trainer.
Dabei stellte er vordergründig eines fest: „Fußballerisch sind wir gut dabei. Doch wir waren wieder zu brav. Wenn Körperlichkeit und Aggression fehlen, wird das in dieser Liga bestraft.“ Daher zieht Baum den Schluss, „dass wir da nicht nachlassen dürfen.“ Für diesen Plan am Samstag muss Baum aber wohl wieder auf den einen oder anderen Akteur verzichten: „Maxi Aschner ist fraglich, auch Maik Uhde hat noch Probleme.“ Im Tor ist zwar Fabio Zeche wieder im Aufbautraining, für einen Einsatz wird es aber noch nicht ausreichen. So wird der junge Philipp Bissinger zu seinem zweiten Einsatz kommen, da auch Lasse Holthuis fehlt. „Philipp hat das in Landshut gut gemacht, bei den Gegentoren konnte er nichts machen“, so Baum. Zudem fehlt der rotgesperrte Teo Köbler als Alternative.

Deisenhofen: War der Sieg am Wochenende die Wende oder ein Zwischenhoch?

Schwabmünchens Gegner Deisenhofen hat am vergangenen Wochenende seine Negativserie beendet. So bleibt die Frage, ob dies im Kellerduell gegen Geretsried nur ein Zwischenhoch, oder mehr war. . Mit aktuell 14 geschossenen Toren zählt der FCD nicht zu den offensiv stärksten Teams der Liga. Auch die 19 Gegentore reichen nur für einen hinteren Platz in dieser Wertung. Statistisch am auffälligsten ist bisher Lukas Kretzschmar. Der Angreifer konnte bislang je vier Tore und Vorlagen für sich verbuchen und zählte auch schon in der vorigen Saison zu den besten Scorern der Deisenhofer.
Im Gegensatz zu Schwabmünchen hatten es die Deisenhofener im bisherigen nur mit zwei Mannschaften aus der oberen Tabellenhälfte zu tun. Gegen Kottern und Kirchanschöring, beide in der Abstiegszone, gab es jeweils nur einen Punkt. Ein Umstand, der den Schwabmünchnern Hoffnung machen könnte, denn der TSV hat bewiesen, dass er gegen jede Mannschaft der Liga mithalten und punkten kann. Dafür ist aber laut Trainer Emanuel Baum eines wichtig: „Wir müssen 100 Prozent oder mehr bringen“.

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