Gegen Aindling soll endlich ein Sieg gefeiert werden

Nach einem nicht zufriedenstellenden Start ins Frühjahr gilt es für den Landesliga-Spitzenreiter endlich einen Sieg einzufahren. Dies soll am Sonntag im Derby gegen den TSV Aindling (14 Uhr, Siegmund-Arena, Schiedsrichter Mustafa Kücük, TV Feldkirchen) gelingen. Doch auch dieses Mal erwartet die Schwabmünchner keine leichte Aufgabe.
Bei den Aindlingern stechen primär zwei Umstände heraus: Eine starke Defensive, die bislang nur 21 Gegentore zugelassen hat und Stürmer Laurin Völlmerk, der bislang 20 Tore geschossen und sechs weitere vorbereitet hat. Somit ist Völlmerk für fast 70 Prozent der Aindlinger Tore beteiligt. Kein Wunder, dass höherklassige Teams auf den Stürmer aufmerksam wurden. Nach dieser Spielzeit wechselt Völlmerk in die Regionalliga Südwest zu den Stuttgarter Kickers.

Die Sorglosigkeit muss aus dem Spiel

Nach den verschenkten Punkten in Manching dürfte die Fehleranalyse für Schwabmünchens Trainer Emanuel Baum relativ einfach gewesen sein. Denn zwei Hauptursachen haben sich vergangene Woche ausmachen lassen: eine fahrlässige Chancenverwertung und eine viel zu sorglos agierende Defensive. „Wir müssen wieder einfacher werden“, fordert dazu Trainer Baum. Dazu wurden auch in dieser Woche vermehrt Abschlüsse trainiert. „Wir werden nicht die Summe an Chancen bekommen, wie wir sie in Manching vergeben haben“, weiß der Trainer.
Die Abwehr ist das Prunkstück der Aindlinger. „Die ist gut eingespielt, das macht viel aus“, so Baum, der damit rechnet, dass der Tabellensechste viel mit langen Bällen auf Sturmtank Völlmerk agieren wird. „Es wird nicht einfach, aber wir müssen Laurin Völlmerk so gut es geht aus dem Spiel nehmen“, fordert Baum daher.

Schwabmünchen: Die Rückkehr zu alten Tugenden ist wichtig

Dazu fordert Baum auch, dass sein Team wieder geduldiger auftritt. „Das hat uns in der Hinrunde ausgezeichnet und in den ersten beiden Spielen gefehlt“, so der Trainer. Vor allem in den Überzahlminuten in beiden Partien nach der Winterpause trat ihm das Team zu hektisch auf. Daher fordert er eine ruhigere Spielweise. Dass dies noch nicht so klappt, begründet er auch mit den aktuellen Platzverhältnissen: „Der Boden ist noch uneben und mitunter schwer zu spielen und so auch der Ball schwer zu kontrollieren. Das war in der Vorbereitung auf Kunstrasen anders.“ Aber da ist er guter Dinge, denn „das ist eine Sache der Gewöhnung, das wird wieder besser.“
Steigerungsfähig ist auch die „Gier“, das war nach dem Spiel in Manching aus dem Umfeld zu hören. In der Hinrunde kam von den Auswechselspielern viel Druck und Leistung, das fehlt derzeit. Oftmals sorgten die eingewechselten Spieler für mehr Intensität. Doch in den ersten beiden Punktspielen in diesem Jahr fehlte dieser „Punch“. Auch das sollte besser werden, wollen die Schwabmünchner einen Fehlstart vermeiden.

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