Erste zieht in Pokal-Hauptrunde ein

Die Landesligafußballer des TSV Schwabmünchen haben ihr erstes Pflichtspiel und zugleich den letzten Test vor Beginn der Punkterunde erfolgreich gemeistert. In der Pokal-Qualifikation siegten die Schwarz-Weißen verdient mit 4:1 gegen den Ligakontrahenten Stätzling. Damit haben sich die Schwabmünchner für die Hauptrunde im bayerischen Pokal qualifiziert.
Als Gegner sind da die bayerischen Regionalligisten und Drittligisten in der Auslosung. Wobei ein großer Name in der ersten Runde, die im Sommer ausgetragen wird, eher unwahrscheinlich ist. Denn die Kreissieger sind dabei und die dürfen sich ihren Wunschgegner aussuchen.

TSV Schwabmünchen dominiert von Beginn an

Schwabmünchen zeigte sich auf dem Kunstrasenplatz von Beginn an sehr dominant. Mit viel Ballbesitz kontrollierte der Landesliga-Spitzenreiter den Tabellensiebten. Den Stätzlingern blieb oft nur die Zuschauerrolle. Trotzdem ging in Richtung Tor der Gäste erst einmal wenig. Doch die Hausherren blieben geduldig. So dauerte es fast eine halbe Stunde, ehe Schwabmünchen endlich jubeln konnte. Dann hatten sie sich die Gäste förmlich zurechtgelegt. Matteo Di Maggio legte eine Ecke an die Strafraumkante zu Philipp Boyer. Dessen Schuss konnten die Gäste noch auf der Linie klären, aber Maik Uhde konnte kaltschnäuzig abstauben.
Auch nach der Führung blieb Schwabmünchen spielbestimmend. Gut zehn Minuten vor der Pause sorgten die Schwarz-Weißen für die Vorentscheidung. Zuerst schickte Maik Uhde mit einem Traumpass Matteo Di Maggio auf die Reise, der noch vor dem Strafraum Stätzlings Torhüter Rosner ausspielte und dann vollstreckte (37.). Nur zwei Minuten später war erneut Uhde der Vorbereiter. Nach einem langen Ball war dieser auf dem linken Flügel durch und musste im Strafraum nur noch quer auf Maximilian Krist legen - 3:0.

Spiel verflacht in der zweiten Hälfte

„Vielleicht haben wir einen Gang zu viel zurückgeschaltet“, stellte Schwabmünchens Trainer Emanuel Baum nach dem Spiel mit Blick auf die zweite Hälfte fest. Sein Team war nicht mehr so dominant wie in der ersten Hälfte. Das war aber lange egal, denn unter dem Strich genügte es, den FC Stätzling in Schach zu halten. Die Gäste waren in der Offensive lange nicht in der Lage, die Schwabmünchner Abwehr zu knacken.
Erst in der 80. Minute gelang den Gästen der nicht unverdiente Anschluss. Dabei hatte Torschütze Seifert noch das Glück, dass sein von Fabio Zeche abgewehrter erster Schuss ihm an die Brust und dann ins Tor prallte. Schwabmünchen war nach dem Anschluss wieder wacher und die logische Konsequenz erfolgte in Form des 4:1. Ein schön vorgetragener Angriff brachte den Ball am Ende zu Maik Uhde, der aus 16 Metern einschoss. (AZ)

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