Erste holt Punkt in Durach

Für das Schwabmünchner Gastspiel in Durach musste TSV-Trainer Emanuel Baum erneut kräftig umbauen. Simon Paulus lief für die zweite Mannschaft auf, Maximilian Aschner, Matthias Moser, Benedikt Berger, Robin Glöckle und Muhammed Emirzeoglu fehlten gänzlich. Somit standen den Schwabmünchnern in Durach gerade einmal drei Feldspieler auf der Bank als Alternative zur Verfügung.

Die fehlenden Spieler hatten auch Auswirkungen auf die Startformation. Noah Kusterer rückte neben Luca Boyer in die Innenverteidigung, Lucas Kusterer rückte auf die Position des Außenverteidigers. Dies sorgte aber für keine Probleme im Schwabmünchner Spiel, die Schwarz-Weißen waren von Beginn an bei der Sache.

Gumpinger belohnt sich nach Solo von der Mittellinie

In den ersten Minuten hatten die Schwabmünchner die besseren Chancen, aber Maik Uhde und Maximilian Krist brachten den Ball nicht ins Tor. Besser machte es dann nach etwas mehr als zehn Minuten Richard Gumpinger. Der Stürmer nahm einen von Tim Uhde eroberten Ball an der Mittellinie auf und verfrachtete auf dem Weg zum Strafraum gleich vier Duracher in die Statistenrolle, ehe er eiskalt aus 16 Metern den Ball ins lange Eck schob. Die Reaktion von Durachs Trainer Julian Feneberg auf das Defensivverhalten war weithin hörbar: „Hakts bei Euch“ brüllte er durchs Voralpenland.

Doch nur sechs Minuten verteidigten die Schwabmünchner einen Duracher Angriff ähnlich schlecht. Ein weiter Ball auf Außen genügte, dass Marco Faller alleine in den Strafraum ziehen und auf den fast blank einlaufenden Tobias Senger querlegen konnte, der keine Mühe hatte, das 1:1 zu machen. Danach verflachte die Partie ein wenig, ohne jedoch langweilig zu werden. Mit dem Pausenpfiff klappte es dann mit der erneuten Schwabmünchner Führung. Matteo Di Maggio bewies rund 22 Meter vor dem Tor Übersicht und leitete den Ball stark auf den mitgelaufenen Tim Uhde, der eiskalt vollstreckte.

Tim Uhde mit persönlichem Torrekord

Für Schwabmünchens Kapitän war dies schon der siebte Treffer in der laufenden Spielzeit. So viele Tore hat Uhde noch nie in einer Saison erzielt. Genau genommen hat er in den vergangenen fünf Spielzeiten zusammen insgesamt siebenmal getroffen. Zum Sieg hat trotzdem nicht gereicht.

Denn nach einer Stunde avancierte der kurz zuvor eingewechselte Simon Ammann zum Pechvogel, als er eine Duracher Ecke mit seinem ersten Ballkontakt ins eigene Tor bugsierte. In der Folgezeit hatten beide Teams durchaus noch Torchancen, doch am Ende blieb es bei der gerechten Punkteteilung einer unterhaltsamen Partie.

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