Nach dem wichtigen 2:1-Heimerfolg gegen den FC Gundelfingen will und muss der TSV Schwabmünchen beim SV Kirchanschöring (Samstag, 15 Uhr, EM-Group-Arena, Schiedsrichter Korbinian Eßberger, SV Wallkofen) nachlegen. Die Oberbayern haben derzeit einen Punkt weiger als der Schwarz-Weißen auf dem Konto. Mit einem Erfolg beim SVK könnten die Schwabmünchen somit ein kleines Polster zwischen sich und der Abstiegszone bringen.
„Ein Dreier wäre Gold wert“, sagt TSV-Trainer Emanuel Baum vor der Partie im Traunsteiner Land. Denn die Schwabmünchner wollen „unten rauskommen“, wie Baum erklärt. Dass es nicht leicht wird, ist ihm auch klar. Kirchanschöring war in der vergangenen Saison noch Dritter und erlebt in dieser Saison einen heftigen Absturz. „Die haben nicht über den Sommer alles verlernt. Wir müssen wachsam sein“ sagt Baum.
„Der Platz in Kirchanschöring ist klein, da kommen viele Zuschauer. Das ist auch ein gewisser Heimvorteil“, so Baum. Sieben ihrer zwölf Punkte holten die Oberbayern zu Hause, darunter war auch ein Sieg gegen Wasserburg. Um auf den Gegner vorbereitet zu sein, wird es wieder eine Videoanalyse geben. „Wir werden eine Lösung, um da erfolgreich zu sein, parat haben“, ist sich Baum sicher.
Die Gastgeber werfen eine der schwächeren Offensiven und die zweitmeisten Gegentore in die Wagschale. Ein Fakt, der Schwabmünchen auch entgegenkommen könnte. „Defensiv haben wir gegen Gundelfingen gut gespielt“, sagt Baum. „Besser werden könnte die Chancenverwertung. Was mir zuletzt gefallen hat, ist das Verhalten bei Standards. Das haben die Jungs gut gemacht“, so der Trainer, der anfügt: „Wir wollen defensiv weiter so gut stehen, dass es genügt, mit einem oder zwei Toren zu Punkten.“
Mindestens drei Stunden werden die Schwabmünchner auf dem Weg nach Kirchanschöring im Bus sitzen. Bislang kein gutes Omen für die Schwarz-Weißen, denn die Auftritte in Wasserburg oder Landshut mit ähnlichen Strecken nahmen kein gutes Ende. „Nach so einer Fahrt sind die Beine schwer“, weiß Baum. Daher hat man beim TSV auch ein Auge darauf, ob sich die Fahrten wirklich negativ auswirken. „Dann müssen wir uns etwas einfallen lassen, damit die Beine lockerer werden“, so Baum.
Einfallen lassen muss sich das Schwabmünchner Trainerteam auch etwas im Hinblick auf Aufstellung. Neben dem schon in der Vorwoche verletzen Matthias Moser wird auch Luca Boyer nicht zur Verfügung stehen. „Dazu waren in der Woche einige krank und angeschlagen“, so Baum.
Die Fahrt können auch Fans mit antreten, Abfahrt des Busses ist am Samstag um 9.30 Uhr am Sportplatz.