Der bfv hat den vorläufigen Spielplan der Bayernliga veröffentlicht. Zum Auftakt geht es für unsere Jungs nach Kottern.

Mit Ausnahme der jeweiligen Eröffnungsspiele sind die Termine zunächst vorläufig, weil es innerhalb der einzelnen Spieltage noch zu Veränderungen bei den zeitgenauen Anstoßzeiten und -daten kommen kann. Die finalen Spieltermine stehen wegen der Beteiligung diverser Landesliga-Teams erst nach der 3. Qualifikationsrunde im Toto-Pokal-Wettbewerb (4. bis 5. Juli 2026) bzw. der Auslosung der 1. Hauptrunde im Toto-Pokal-Wettbewerb 2025/26 fest (10. Juli 2026). Alle Spielpläne werden wie immer auf den anstehenden Sommertagungen der einzelnen Spielklassen verabschiedet.

Bayernliga Süd | Saison 26/27 | 1. Spieltag | BFV

Der TSV Schwabmünchen setzt in der Bayernliga auf die Meistermannschaft aus der Saison 2025/2026. Mit nur zwei externen Neuzugängen werden nur die Spieler ersetzt, die das Team nach dem Titel verlassen haben. Dazu bekommen fünf Spieler aus der eigenen U19 die Chance, sich in der ersten Mannschaft zu beweisen.

„Wir sind mit der Kaderplanung durch“, sagt Matthias Vogel, der sportliche Leiter Schwabmünchner zum Vorbereitungsauftakt. „Es ist uns gelungen, die Aufstiegsmannschaft im Grunde zusammenzuhalten. Unser Vertrauen in die Jungs ist groß“, so Vogel weiter, der überzeugt ist, „das große Ziel Klassenerhalt“, mit dem Erfolgsteam der vergangenen Saison zu erreichen. Und das so schnell wie möglich.

Aufsteiger Schwabmünchen: Fünf Akteure aus der U19 sind ein klares Signal

Nach den Abgängen von Torhüter Lukas Schneider und Offensivspieler Konstantin Ott haben die Schwabmünchner auf diesen beiden Positionen Akteure mit Erfahrung im Herrenbereich verpflichtet. Dazu kommen fünf Spieler aus der U19, die in der Vorsaison dritter in der Bezirksoberliga wurden. Die fünf bekommen in der Vorbereitung die Gelegenheit, sich zu zeigen und zählen auch im weiteren Saisonverlauf zum erweiterten Kader des Bayernligateams.

Nachfolger von Torhüter Lukas Schneider wird Lasse Holthuis. Der 22-Jährige kommt vom SV Igling (Kreisklasse) und gilt als großes Talent. Er blickt schon auf eine Handvoll Bezirks- und Landesligaspiele zurück und wurde beim FC Memmingen ausgebildet. Philipp Bissinger aus der U19 komplettiert das Torhüter-Trio. Teo Köbler, Dennis Sedlmeir (Abwehr) sowie Fabio Hacker und David Drexel (Mittelfeld) sind die vier weiteren Nachwuchsspieler, die sich in der ersten Mannschaft beweisen dürfen.

Stürmer Achim Speiser bringt viel Bayernligaerfahrung mit nach Schwabmünchen

„Die vergangene Spielzeit der Schwabmünchner hat mich beeindruckt und gereizt“, sagt Achim Speiser. Der 28-jährige Angreifer kommt vom Ligakonkurrenten Kottern nach Schwabmünchen. Der „Strafraumstürmer“, wie er sich selbst nennt, wollte nach vielen Jahren in Kottern – dort war er sechs Spielzeiten am Ball – etwas Neues. Da kam es gerade recht, dass er mit Schwabmünchens sportlichem Leiter Matthias Vogel oft in Kontakt war.

Eine große Eingewöhnungszeit wird Achim Speiser nicht benötigen: „Ich kenne fast jeden aus der Mannschaft als Gegenspieler. Mit zwei, drei der Jungs habe ich schon im Nachwuchs gespielt.“ Sein Ziel für sein erstes Jahr in Schwabmünchen ist klar: „Ich will mithelfen, möglichst schnell den Klassenerhalt klarzumachen.“ Eine besondere persönliche Vorgabe in Form von Toren macht er sich nicht. „Aber eine zweistellige Anzahl an Scorerpunkte wäre schon gut“, schiebt er nach.

Schwabmünchner Vorbereitung: Am 1. Juli gibt es besonderes Highlight

Seit Mitte Juni trainieren die Schwabmünchner schon wieder, am vergangenen Wochenende gab es zum ersten Test einen 1:0-Erfolg bei der SG Niedersonthofen. Am Mittwoch folgt der nächste Test ab 19 Uhr beim Bezirksligisten Bad Wörishofen, am kommenden Samstag folgt dann der erste sportliche Prüfstein, wenn die Schwarz-Weißen beim Regionalliga-Aufsteiger Landsberg zu Gast sind (11 Uhr).

Zum ersten Heimspiel der Vorbereitung steht ein echter Höhepunkt an. Am Mittwoch, 1. Juli, ist ab 18 Uhr der SSV Ulm Gast in der Schwabmünchner Siegmund-Arena. Mit dem ehemaligen Zweitligisten (Saison 2024/2025) ist nach längerer Zeit mal wieder ein großer Name Gegner der Schwabmünchner.

Richtig ernst wird es am 4. Juli. Da steht ab 16 Uhr mit der Pokalpartie gegen den FC Pipinsried das erste Spiel mit Wettkampfcharakter an. Am 8. Juli (19 Uhr) folgt, ebenfalls zu Hause, ein Test gegen den VfL Kaufering der vorletzte Test an. Den Abschluss bildet am 11. Juli (17 Uhr) ein Spiel gegen den TSV Murnau in Hiltenfingen.

36 Teams in zwei Staffeln: Der Verbands-Spielausschuss des Bayerischen Fußball-Verbandes (BFV) mit Verbands-Spielleiter Andreas Mayländer an der Spitze hat die Einteilung der Bayernligen Nord und Süd für die Spielzeit 2026/27 mit den verantwortlichen Spielleitern vorgenommen.

"Auch in diesem Jahr können wir wieder auf zwei Bayernligen blicken, die einen aufregenden Mix aus langjährigen Bayernligisten und neuen Vereinen bieten. Auf die Zuschauerinnen und Zuschauer warten viele packende Derbys in beiden Ligen", erklärt Patrick Garbe, Spielleiter der Bayernliga Süd. Jens Reitstetter, der beim Bayerischen Fußball-Verband die Bayernliga Nord verantwortet, fügt hinzu: "Dank der KI-gestützten Ligeneinteilung im Rahmen eines DFB-Pilotprojekts konnten die Mannschaften so auf die beiden Bayernligen verteilt werden, dass sich auf die Saion gerechnet die kürzesten Reisewege für die Klubs ergeben. Das zeigt, welches Potenzial moderne Technologien auch im Amateurfußball bieten."

Sowohl in der Bayernliga Nord als auch in der Bayernliga Süd gehen in der Saison 2026/27 jeweils 18 Teams an den Start – 2025/26 waren es noch 17 pro Staffel gewesen.

Fest steht jetzt: Es gibt erwartungsgemäß kein Wiedersehen der beiden Regionalliga-Absteiger. Denn die Aschaffenburger Viktoria wurde der Bayernliga Nord zugeordnet, die SpVgg Hankofen-Hailing geht indes in der kommenden Spielzeit in der Bayernliga Süd auf Punktejagd. Die Aufteilung wurde – wie bereits schon vor Jahresfrist – mittels Künstlicher Intelligenz (KI) vorgenommen. Dabei spielten zuvorderst die kürzeste Wegstrecke und die zeiteffektivste Route die Hauptrolle.

Neu dabei sind in der Spielzeit 2026/27 acht Aufsteiger aus den fünf bayerischen Landesligen: Die drei Landesliga-Meister SpVgg Landshut (Mitte), TSV 1860 Rosenheim (Südost), TSV Schwabmünchen (Südwest) wurden der Bayernliga Süd zugeteilt. Dazu kommen die Relegationsgewinner TSV 1880 Wasserburg (Südost) und FSV Pfaffenhofen (Südwest). In der Bayernliga Nord gehen dagegen die beiden Landesliga-Meister DJK Ammerthal (Nordost) und DJK Don Bosco Bamberg (Nordwest) sowie der TSV Großbardorf an den Start.

Die Bayernligen starten am 16. Juli 2026 in die neue Spielzeit, nach dem 29. November 2026 geht’s in die Winterpause. Re-Start ist am 6. März 2027, ehe der letzte reguläre Spieltag am 22. Mai 2027 über die Bühne gehen soll. Die Spielpläne sollen in den kommenden 14 Tagen veröffentlicht werden.

Bayernliga Nord:
ASV Cham, ASV Neumarkt, DJK Ammerthal, DJK Don Bosco Bamberg, DJK Gebenbach, FC Eintracht Bamberg, FC Ingolstadt 04 II, FSV Stadeln, SSV Jahn Regensburg II, SV Fortuna Regensburg, SV Viktoria Aschaffenburg, SpVgg Bayern Hof, SpVgg SV Weiden, TSV 1861 Nördlingen, TSV Großbardorf, TSV Kornburg, TSV Neudrossenfeld, ;Würzburger FV 04

Bayernliga Süd:
FC 1920 Gundelfingen, FC Deisenhofen, FC Ismaning, FC Pipinsried, FC Spfr. Schwaig, FSV Pfaffenhofen, SV Erlbach, SV Heimstetten, SV Kirchanschöring, SV Schalding-Heining, SpVgg Hankofen-Hailing, SpVgg Landshut, TSV 1860 München II, TSV 1860 Rosenheim, TSV 1874 Kottern, TSV 1880 Wasserburg, TSV Schwabmünchen, TuS Geretsried;

Der Spielausschuss des Bayerischen Fußball-Verbandes (BFV) hat die Paarungen für die 3. Toto-Pokal-Qualifikationsrunde der Bayern- und Landesligisten ausgelost. Aus dem Topf der insgesamt noch 38 verbliebenen Mannschaften wurden unter regionalen Gesichtspunkten 14 Partien gezogen. Die Duelle der 3. Qualifikationsrunde werden am Wochenende des 4. und 5. Juli ausgespielt. Die genauen Terminierungen erfolgen nach Rücksprache mit den beteiligten Vereinen und werden im Laufe der kommenden Woche bekanntgegeben.

Die Paarungen der 3. Qualirunde in der Übersicht

TSV Aindling – TSV Landsberg
VfB Durach – TSV Kottern
TSV Schwabmünchen – FC Pipinsried
Kirchheimer SC – SV Heimstetten
TSV 1880 Wasserburg – SV Erlbach
SV Manching – FC Gundelfingen
FC Dingolfing – FC Sportfreunde Schwaig
FC Garmisch-Partenkirchen – FC Ismaning
SC Luhe-Wildenau – SpVgg SV Weiden
SV Buckenhofen – TSV Neudrossenfeld
ASV Neumarkt – SV Fortuna Regensburg
DJK Don Bosco Bamberg – FC Eintracht Bamberg
TSV Kornburg – SC Eltersdorf
FC Lichtenfels – FC Coburg

Folgende Mannschaften erhalten ein Freilos: SV Aubing München, TSV Großbardorf, TSV 1860 Rosenheim, DJK Ammerthal, TSV Abtswind, TSV Seebach, SV Unterreichenbach, SpVgg Lam, TSV Neuendettelsau, SV Alemannia Haibach

Mit einem deutlichen 7:2-Erfolg gegen Alba Augsburg hat sich unsere 2. Mannschat den direkten Klassenerhalt in der Kreisklasse Augsburg Süd gesichert. Herzlichen Glückwunsch!

Nach dem Titelgewinn gibt es nun auch das offizielle "Zeugnis" unseres Erfolges. Stefan Schneider Spielgruppenleiter der Landesliga Südwest (Bildmitte) hat die Meisterurkunde und den Meisterwimpel an unseren Abteilungsleiter Germar Thiele (links) und Sportdirektor Manfred Bock überreicht.

Torhüter Lukas Schneider und Offensivspieler Konstantin Ott werden zur neuen Saison nicht mehr das Schwabmünchner Trikot tragen.
Lukas wird künftig beim Bezirksliga-Aufsteiger Merching das Tor hüten, Konstantin kehrt nach Murnau zurück. Wir wollen uns bei beiden Spielern für die Zeit in "Schwarz-Weiß" bedanken und wünschen ihnen sportlich, gesundheitlich, beruflich und privat das Allerbeste! Danke, dass ihr ein Teil von uns wart!

Von wegen Nachlassen. Auch wenn der TSV Schwabmünchen schon frühzeitig als Meister feststand und auch wenn die Liste der Ausfälle aktuell lang ist, bleiben die Schwarz-Weißen weiter hungrig. Mit einem 3:2-Erfolg gegen Dachau sorgte das Team von Emanuel Baum für das nächste Novum: Der TSV hat in der kompletten Saison kein Heimspiel verloren.

Doch bevor in der Siegmund-Arena gejubelt werden konnte, war erst einmal Abschied angesagt. Denn Sportdirektor Manfred Bock und der sportliche Leiter Matthias Vogel verabschiedeten mit Torhüter Lukas Schneider und Offensivspieler Konstantin Ott zwei Spieler, die in der kommenden Spielzeit nicht mehr für Schwabmünchen auflaufen werden. Schneider geht zum TSV Merching, Ott kehrt nach Murnau zurück.

Schwabmünchen muss auf zehn Spieler verzichten

Dass die Schwabmünchner im Saisonendspurt auf zehn Spieler verzichten müssen, war ihnen in der ersten Hälfte nicht anzumerken. Einzig zu Beginn waren die Gäste in Form von Torjäger John Haist einmal gefährlich, danach spielten nur noch die Hausherren. Zweimal scheiterte Konstantin Ott, ehe nach knapp 20 Minuten Maximilian Aschner nach einer Ecke im Strafraum am schnellsten schaltete und den Ball in die Maschen wuchtete. Mit dem 1:0 im Rücken marschierte Schwabmünchen weiter und zehn Minuten vor der Pause Maik Uhde ein starkes Zuspiel von Konstantin Ott zum hochverdienten 2:0. „Das war eine der besten Hälften in dieser Saison“, lobte Trainer Emanuel baum nach der Partie.

Nach der Pause verflachte die Partie ein wenig. In der 55. Minute konnte der sonst vollständig von der Schwabmünchner Defensive abgemeldete Dachauer Torjäger mit dem 2:1 ein Lebenszeichen senden. Dem Anschluss folgte die stärkste Phase der Gäste, die Hausherren hielten dem aber Druck stand. Erst in den Schlussminuten kam noch einmal Tempo ins Spiel. Zuerst sorgte Richard Gumpinger, nach starker Vorarbeit von Muhammed Emirzeoglu, für das 3:1, wenig später sorgte ein Eigentor der Schwabmünchner für Dachauer Jubel.

Einen Rekord gäbe es noch zu holen

Nach dem 3:2-Erfolg gegen Dachau fehlt den Schwarz Weißen noch ein Sieg im letzten Saisonspiel in Kempten, um den Punkterekord des TSV Landsberg in der Landesliga Südwest einzustellen.

TSV Schwabmünchen Zeche, L. Kusterer, Schmid, T. Uhde (46. Högg), Aschner (85. Hacker), Di Maggio (76. Köbler), Boyer, N. Kusterer, Ott (58. Emirzeoglu), M. Uhde, Gumpinger
TSV Dachau Jakob, Ivanovic (58. Banipal), Milla Nava, Ngounou Djayo (67. Dafermos), Grotz (58. Barin), Pfeiffer (80. Masmanidis), Kosel, Löser (58. Özdemir), Burkic, Knöferl, Haist
Schiedsrichter Wenzlik (Velden) – Zuschauer 200
Tore 1:0 Aschner (18.), 2:0 M.Uhde (34.), 2:1 Haist (55.), 3:1 Gumpinger (87.), 3:2 Köbler (90. Eigentor)

82 Punkte. Die hat der TSV Landsberg in der Spielzeit 2018/2019 als Meister der Landesliga Südwest geholt. Kein Team schaffte es bislang, diese Zahl zu toppen. Nun hat der TSV Schwabmünchen die Chance, den Rekord, der seit der Ligareform 2012/2013 steht, einzustellen. 78 Zähler stehen bei den Schwarz-Weißen aktuell zu Buche, zwei Spiele stehen noch aus – das heißt, Schwabmünchen könnte im Falle von zwei Siegen auf 84 Punkte kommen und Rekordhalter werden.

TSV-Trainer Emanuel Baum sieht dies als mögliches Ziel: „Den Rekord einzustellen, das wäre super. Und es ist machbar.“ Dazu ist am Freitagabend gegen den TSV Dachau (18:45 Uhr, Siegmund-Arena, Schiedsrichter Torsten Wenzlik, TSV Velden) ein Sieg notwendig.

Die Dachauer Offensive beeindruckt

Bei den Gästen aus Oberbayern sticht vorwiegend eines heraus: das Offensiv-Trio John Haist, Dino Burkic und Lorenz Knöferl. Erstgenannter hat bisher 22 Treffer erzielt, Burkic konnte auch schon zehnmal jubeln. Während diese beiden vorrangig die Tore machen, tritt Knöferl auch als Vorbereiter in Erscheinung. 16 Treffer hat er eingeleitet, zudem ist sein Torkonto in der Rückrunde explodiert. Nach einem Treffer im vergangenen Jahr hat er im Jahr 2026 noch elf nachgelegt, darunter ein Fünferpack gegen Hollenbach.

Emanuel Baum ist daher klar, „dass das schon ein hartes Stück Arbeit wird.“ Ein Faktor könnte sein, dass die Dachauer am Mittwochabend gegen Pipinsried im Pokal spielten. „Das kann Kraft kosten“, so Baum. Aber es könnte auch zum Nachteil werden, denn die Dachauer haben den Bayernligisten mit einer famosen Leistung mit 8:1 vom Platz gefegt.

Schwabmünchen: Der Kader bleibt weiter dünn

Sorgen bereitet Baum auch weiter die Anzahl der zur Verfügung stehenden Spieler. Sechs Ausfälle beklagen die Schwarz-Weißen aktuell. „Wir sind minimal aufgestellt“, so der Trainer. Trotzdem will er am Freitagabend punkten. „Ein Heimsieg wäre toll“, sagt er. Vor allem würde dies bedeuten, dass die Rekordjagd weitergehen kann und die Schwabmünchner dann auf eine Spielzeit ohne Heimniederlage zurückblicken können.

Für das Schwabmünchner Gastspiel in Durach musste TSV-Trainer Emanuel Baum erneut kräftig umbauen. Simon Paulus lief für die zweite Mannschaft auf, Maximilian Aschner, Matthias Moser, Benedikt Berger, Robin Glöckle und Muhammed Emirzeoglu fehlten gänzlich. Somit standen den Schwabmünchnern in Durach gerade einmal drei Feldspieler auf der Bank als Alternative zur Verfügung.

Die fehlenden Spieler hatten auch Auswirkungen auf die Startformation. Noah Kusterer rückte neben Luca Boyer in die Innenverteidigung, Lucas Kusterer rückte auf die Position des Außenverteidigers. Dies sorgte aber für keine Probleme im Schwabmünchner Spiel, die Schwarz-Weißen waren von Beginn an bei der Sache.

Gumpinger belohnt sich nach Solo von der Mittellinie

In den ersten Minuten hatten die Schwabmünchner die besseren Chancen, aber Maik Uhde und Maximilian Krist brachten den Ball nicht ins Tor. Besser machte es dann nach etwas mehr als zehn Minuten Richard Gumpinger. Der Stürmer nahm einen von Tim Uhde eroberten Ball an der Mittellinie auf und verfrachtete auf dem Weg zum Strafraum gleich vier Duracher in die Statistenrolle, ehe er eiskalt aus 16 Metern den Ball ins lange Eck schob. Die Reaktion von Durachs Trainer Julian Feneberg auf das Defensivverhalten war weithin hörbar: „Hakts bei Euch“ brüllte er durchs Voralpenland.

Doch nur sechs Minuten verteidigten die Schwabmünchner einen Duracher Angriff ähnlich schlecht. Ein weiter Ball auf Außen genügte, dass Marco Faller alleine in den Strafraum ziehen und auf den fast blank einlaufenden Tobias Senger querlegen konnte, der keine Mühe hatte, das 1:1 zu machen. Danach verflachte die Partie ein wenig, ohne jedoch langweilig zu werden. Mit dem Pausenpfiff klappte es dann mit der erneuten Schwabmünchner Führung. Matteo Di Maggio bewies rund 22 Meter vor dem Tor Übersicht und leitete den Ball stark auf den mitgelaufenen Tim Uhde, der eiskalt vollstreckte.

Tim Uhde mit persönlichem Torrekord

Für Schwabmünchens Kapitän war dies schon der siebte Treffer in der laufenden Spielzeit. So viele Tore hat Uhde noch nie in einer Saison erzielt. Genau genommen hat er in den vergangenen fünf Spielzeiten zusammen insgesamt siebenmal getroffen. Zum Sieg hat trotzdem nicht gereicht.

Denn nach einer Stunde avancierte der kurz zuvor eingewechselte Simon Ammann zum Pechvogel, als er eine Duracher Ecke mit seinem ersten Ballkontakt ins eigene Tor bugsierte. In der Folgezeit hatten beide Teams durchaus noch Torchancen, doch am Ende blieb es bei der gerechten Punkteteilung einer unterhaltsamen Partie.

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