Der Jubel der Schwabmünchner nach dem 2:1-Sieg im Pokal gegen den FC Pipinsried war verhalten. Zum einen wohl, weil die Partie einiges an Kraft gekostet hat, zum anderen auch, weil klar war, dass schon zum Saisonstart eine weitere englische Woche ansteht. Denn die nächste Runde im Pokalwettbewerb findet statt des ersten Spieltags statt, der Gegner wird am 10. Juli ausgelost. Die Auftaktpartie gegen Kottern findet am Dienstag, 21. Juli, im Allgäu statt, was nicht unbedingt auf Freude im Schwabmünchner Lager stößt.

Das Spiel selbst war der erwartete Gradmesser für den Aufsteiger, das Fazit positiv. „Ich habe nicht erwartet, dass wir so viel Ballbesitz haben“, stellte TSV-Trainer Emanuel Baum nach der Partie fest. Nach einer durchaus ausgeglichenen ersten Hälfte waren die Schwabmünchner im zweiten Spielabschnitt lange Zeit spielbestimmend.

Pokalderby: Erster Schwabmünchner Fehler führt zur Gästeführung

Die Gäste in Blau-Gelb kamen etwas besser in die Partie, hatten mehr vom Spiel. Torgelegenheiten blieben in den ersten Minuten jedoch auf beiden Seiten Mangelware. Schwabmünchen präsentierte sich nach 13 Minuten einmal unsortiert und musste prompt einen Gegentreffer hinnehmen. Nach einem Freistoß nahe der Mittellinie verloren die Gastgeber die Zuordnung, Pipinsried nutzte dies clever aus und ging in Führung.

In der Folgezeit entwickelte sich eine Partie auf Augenhöhe. Nach gut einer halben Stunde wurde der TSV immer stärker und konnte die ersten Abschlussversuche für sich verbuchen. Es dauerte jedoch bis zur 45. Minute, ehe die Gastgeber jubeln konnten. Der erneut auffällige Matteo Di Maggio wurde im Strafraum von den Beinen geholt und Maxi Krist verwandelte den daraus resultierenden Elfmeter. So setzte er ein erstes Ausrufezeichen im Duell gegen seinen Bruder Benjamin auf Pipinsrieder Seite.

Nach dem Seitenwechsel dominieren die Schwabmünchner

Mit dem verdienten Ausgleich im Rücken übernahmen die Schwabmünchner das Spielgeschehen in der zweiten Hälfte. Die Gäste sahen den Ball phasenweise nur aus der Ferne. Die Hausherren diskutierten das Geschehen auf dem Feld und belohnten sich in der 65. Minute mit der Führung. Nach einem weiten Einwurf kam Luca Boyer im Strafraum an den Ball, schirmte diesen gut ab und legte auf Maik Uhde zurück, der clever ins lange Eck vollstreckte.

Nach der Führung drückten die Gäste aus Oberbayern wieder mehr, während beim TSV sichtbar die Kräfte schwanden. Doch eine weiter konzentrierte Defensivleistung samt eines starken Lasse Holthuis im Tor brachten den knappen Vorsprung über die Zeit. Am Ende steht so ein verdienter Schwabmünchner Sieg. Emanuel Baum war nach der Partie sichtlich zufrieden, denn „Wir haben gezeigt, dass wir gegen ein starkes Team aus der Bayernliga mithalten können.

Bittere Nachricht: Saison-Aus für Kapitän Tim Uhde

Die schlechteste Nachricht für die Schwabmünchner gab es schon vor der Partie. Kapitän Tim Uhde wird für den Rest der Saison ausfallen. Der 34-Jährige hat sich im Laufe der Vorbereitung eine schwere Knieverletzung zugezogen. „Das ist eine Katastrophe“, so Trainer Emanuel Baum. „Tim ist nicht nur wegen seiner spielerischen Fähigkeiten wichtig. Er ist unser Anführer, mit seiner Präsenz auf dem Platz ein wesentlicher Faktor“, so Baum, der hofft, dass die Mannschaft den Ausfall Tim Uhdes „intern kompensiert“.

TSV Schwabmünchen: Holthuis, L. Kusterer, L. Boyer, Schmid (65. Köbler), Moser (46. Aschner), Muha, Di Maggio (86. Berger), Krist, P. Boyer, M. Uhde (68. Paulus), Speiser (77. Emirzeoglu)

FC Pipinsried: Bösl, Keßler, Krist, Dombrowka, Reithmeir, Haas, Roithmayr, Weihrauch, Petkovic, Kanze, Seifert (73. Anyaonu)

Schiedsrichter: Riedel (Horgau) - Zuschauer: 157

Tore: 0:1 Seifert (13.), 1:1 Krist (45.), 2:1 M. Uhde (65.)

Ist es ein Test oder doch schon Wettkampf? Bei der Frage ist Schwabmünchens Trainer Emanuel Baum hin- und hergerissen. Am Ende bleibt er diplomatisch: „Es ist ein Test unter Wettkampfbedingungen“, sagt er über die Pokalpartie gegen den FC Pipinsried (Samstag, 16 Uhr, Siegmund-Arena, Schiedsrichter Maximilian Riedel, FC Horgau). Eines ist klar: Nach Spielen gegen Bezirks- und Regionalligisten ist dies die erste Partie gegen einen Gegner aus derselben Liga.
Der FC Pipinsried schloss die Bayernliga in der Vorsaison auf Rang sechs ab, dürfte also einen spannenden Prüfstein für die Schwabmünchner darstellen. Das letzte Aufeinandertreffen beider Teams war vor gut sieben Jahren, ebenfalls in der Bayernliga. Da hatten die Oberbayern in beiden Spielen das bessere Ende für sich.

Bruderduell: Maximilian und Benjamin Krist werden wohl direkte Gegenspieler sein

Für zwei Spieler könnte der Samstagnachmittag besonders werden. Denn Schwabmünchens Maximilian Krist hat seinen Bruder Benjamin als Gegenspieler: „Ich spiele auf Linksaußen, Benni ist Rechtsverteidiger. Da kommt es zum direkten Duell.“ Und will Maxi als großer Bruder für sich entscheiden. Ein Duell, auf das sich auch TSV-Trainer Baum freut: „Wenn Maxi da nicht voll motiviert ist, wann dann?“
Verzichten müssen die Schwabmünchner auf Stürmer Richard Gumpinger, der privat verhindert ist. Sehr fraglich ist auch der Einsatz von Tim Uhde, dem ein längerer Ausfall drohen könnten. „Das wäre bitter, Tim ist ein wichtiger Faktor für uns“, so Baum. Sonst kann Schwabmünchens Trainer aus dem Vollen schöpfen. Dies will er auch ausnutzen. „Es soll auch für unsere Jungen wieder ein paar Spielminuten geben“, sagt Baum. Im Tor wird dieses Mal Neuzugang Lasse Holthuis stehen.

TSV Schwabmünchen: Ein Erfolg muss nicht unbedingt gut sein

„Wenn wir 100 Prozent geben, dann können wir schon etwas holen“, ist sich Emanuel Baum mit Blick auf die Pokalpartie sicher. Und eigentlich wollen die Schwabmünchner das auch. Aber es gibt auch eine andere Seite. Kommt der TSV weiter, steigt die nächste Runde am 1. Spieltag der Bayernliga. Der wird dann verschoben. „Das heißt, wir müssen dann unter der Woche nach Kottern fahren“, stellt Baum fest. Was für die Schwabmünchner mit viel Aufwand verbunden ist. „Unsere Spieler gehen nun mal auch zur Arbeit“, so Baum.
Doch selbst, wenn die Schwabmünchner nicht weiterkommen, ist der erste Spieltag nicht gesichert, denn auch Kottern spielt im Pokal. „Kommen die weiter, ist es dasselbe“, so Baum. Absurd wird es, wenn die Pokalpartie am Ende Kottern gegen Schwabmünchen heißen würde. Dann wird am ersten Spieltag das Pokalmatch gespielt und das Ligaspiel nachgeholt.

Es war der im Vorfeld erwartete Leckerbissen. Die Vorbereitungspartie des TSV Schwabmünchen gegen den SSV Ulm sorgte für gute Unterhaltung bei den gerade einmal knapp 200 Zuschauern. Der eher schwache Besuch war am Ende der einzige Makel an einem netten Fußballabend. Die Ulmer erwiesen sich als starker Gegner, der vor allem die Schwabmünchner Defensive forderte.

Der 3:1-Erfolg der Spatzen war am Ende verdient, wobei die Schwabmünchner mit ein wenig mehr Schussglück auch noch einen zweiten Treffer für sich verbuchen hätten können. „Mit dem Ergebnis bin ich zufrieden“, so Schwabmünchens Trainer Emanuel Baum nach der Partie.

Blitzstart: TSV Schwabmünchen geht nach 37 Sekunden in Führung

Dabei haben die Schwabmünchner die Gäste aus der Regionalliga Südwest eiskalt erwischt. Denn bereits nach 37 Sekunden stellte Richard Gumpinger auf 1:0. Vorausgegangen war ein starker Steckpass von Philipp Boyer, Gumpinger umkurvte geschickt einen Ulmer Verteidiger und verwandelte eiskalt. Der frühe Treffer schien bei den Gästen jedoch wenig Wirkung zu zeigen, sofort drückten sie in Richtung Schwabmünchner Tor.

So dauerte es nur bis zur fünften Minute, bis der Ausgleich fiel. Der war ein Geschenk der Schwabmünchner Defensive, die im Spielaufbau schlampte und so den von Schwaben Augsburg nach Ulm gewechselten Achitpol Keereerom in Szene setzte, der nur noch einschieben musste. Auch nach dem Ausgleich blieben die Ulmer weiter am Drücker, und nach einer Viertelstunde war es erneut Keereerom, der nach einer Ecke für die Gästeführung sorgte.

Danach verlief die Partie ausgeglichener, Schwabmünchens Defensive kam mit den Gästen immer besser zurecht und so kamen die Hausherren zu mehr Ballbesitz. Doch auch die Spatzen-Defensive zeigte eine gute Leistung, so entwickelte sich eine ansehnliche Partie, der nur die Torgelegenheiten fehlten. Die Beste hatte da noch Ulms Steffen Meurer, doch dessen Schuss war am Ende eine sichere Beute von Fabio Zeche im Schwabmünchner Tor.

TSV Schwabmünchen: Viele Wechsel zur zweiten Hälfte

In der Pause tauschten die Ulmer ihre komplette Mannschaft aus und auch bei den Schwabmünchnern gab es die ersten vier Wechsel. Auch taktisch reagierten die Schwabmünchner. „Wir hatten in der ersten Hälfte ein bisschen Unordnung drin. Da haben wir nachgearbeitet und das auch gut umgesetzt“, so Emanuel Baum.

Die Schwabmünchner hatten die Ulmer in der Tat besser im Griff, auch wenn die Gäste weiterhin spielbestimmend waren. So dauerte es bis zur 56. Minute, ehe der Regionalligist durch Lucas Röser seinen dritten Treffer feiern konnte. Schwabmünchen hatte danach nochmals die Chance zu verkürzen, doch Maximilian Krist traf nur den Pfosten. Am Ende bleibt ein verdienter Ulmer Sieg gegen eine gut dagegenhaltende Schwabmünchner Mannschaft.

Auch der sportliche Leiter Matthias Vogel zeigte sich zufrieden. „Wir hatten 40 Prozent Ballbesitz. Und da hat die Mannschaft versucht, nach vorn zu spielen. Das ist in Ordnung.“

TSV Schwabmünchen: Zeche, L. Kusterer, Berger (46. Moser), L. Boyer (88. Drexel), Schmid (79. Köbler), Aschner (46. M. Uhde), Paulus (46. Muha), Di Maggio (46. Krist), P. Boyer (85. Sedlmeir), Gumpinger (72. Högg), Speiser (62. Emirzeoglu)

SSV Ulm 1846 Fußball: Vater, Kopf, Hülsenbusch (46. Röser), Hoppe (46. Ehe), Mrden, Lockl (46. Negele), Goller (46. Müller), Keereerom, Meuer (46. Gölz), Sevik Schiedsrichter: Meixner (Augsburg) - Zuschauer: 188 - Tore: 1:0 Gumpinger (1.), 1:1 Keereerom (5.), 1:2 Keereerom (16.), 1:3 Röser (56.)

Der bfv hat den vorläufigen Spielplan der Bayernliga veröffentlicht. Zum Auftakt geht es für unsere Jungs nach Kottern.

Mit Ausnahme der jeweiligen Eröffnungsspiele sind die Termine zunächst vorläufig, weil es innerhalb der einzelnen Spieltage noch zu Veränderungen bei den zeitgenauen Anstoßzeiten und -daten kommen kann. Die finalen Spieltermine stehen wegen der Beteiligung diverser Landesliga-Teams erst nach der 3. Qualifikationsrunde im Toto-Pokal-Wettbewerb (4. bis 5. Juli 2026) bzw. der Auslosung der 1. Hauptrunde im Toto-Pokal-Wettbewerb 2025/26 fest (10. Juli 2026). Alle Spielpläne werden wie immer auf den anstehenden Sommertagungen der einzelnen Spielklassen verabschiedet.

Bayernliga Süd | Saison 26/27 | 1. Spieltag | BFV

Der TSV Schwabmünchen setzt in der Bayernliga auf die Meistermannschaft aus der Saison 2025/2026. Mit nur zwei externen Neuzugängen werden nur die Spieler ersetzt, die das Team nach dem Titel verlassen haben. Dazu bekommen fünf Spieler aus der eigenen U19 die Chance, sich in der ersten Mannschaft zu beweisen.

„Wir sind mit der Kaderplanung durch“, sagt Matthias Vogel, der sportliche Leiter Schwabmünchner zum Vorbereitungsauftakt. „Es ist uns gelungen, die Aufstiegsmannschaft im Grunde zusammenzuhalten. Unser Vertrauen in die Jungs ist groß“, so Vogel weiter, der überzeugt ist, „das große Ziel Klassenerhalt“, mit dem Erfolgsteam der vergangenen Saison zu erreichen. Und das so schnell wie möglich.

Aufsteiger Schwabmünchen: Fünf Akteure aus der U19 sind ein klares Signal

Nach den Abgängen von Torhüter Lukas Schneider und Offensivspieler Konstantin Ott haben die Schwabmünchner auf diesen beiden Positionen Akteure mit Erfahrung im Herrenbereich verpflichtet. Dazu kommen fünf Spieler aus der U19, die in der Vorsaison dritter in der Bezirksoberliga wurden. Die fünf bekommen in der Vorbereitung die Gelegenheit, sich zu zeigen und zählen auch im weiteren Saisonverlauf zum erweiterten Kader des Bayernligateams.

Nachfolger von Torhüter Lukas Schneider wird Lasse Holthuis. Der 22-Jährige kommt vom SV Igling (Kreisklasse) und gilt als großes Talent. Er blickt schon auf eine Handvoll Bezirks- und Landesligaspiele zurück und wurde beim FC Memmingen ausgebildet. Philipp Bissinger aus der U19 komplettiert das Torhüter-Trio. Teo Köbler, Dennis Sedlmeir (Abwehr) sowie Fabio Hacker und David Drexel (Mittelfeld) sind die vier weiteren Nachwuchsspieler, die sich in der ersten Mannschaft beweisen dürfen.

Stürmer Achim Speiser bringt viel Bayernligaerfahrung mit nach Schwabmünchen

„Die vergangene Spielzeit der Schwabmünchner hat mich beeindruckt und gereizt“, sagt Achim Speiser. Der 28-jährige Angreifer kommt vom Ligakonkurrenten Kottern nach Schwabmünchen. Der „Strafraumstürmer“, wie er sich selbst nennt, wollte nach vielen Jahren in Kottern – dort war er sechs Spielzeiten am Ball – etwas Neues. Da kam es gerade recht, dass er mit Schwabmünchens sportlichem Leiter Matthias Vogel oft in Kontakt war.

Eine große Eingewöhnungszeit wird Achim Speiser nicht benötigen: „Ich kenne fast jeden aus der Mannschaft als Gegenspieler. Mit zwei, drei der Jungs habe ich schon im Nachwuchs gespielt.“ Sein Ziel für sein erstes Jahr in Schwabmünchen ist klar: „Ich will mithelfen, möglichst schnell den Klassenerhalt klarzumachen.“ Eine besondere persönliche Vorgabe in Form von Toren macht er sich nicht. „Aber eine zweistellige Anzahl an Scorerpunkte wäre schon gut“, schiebt er nach.

Schwabmünchner Vorbereitung: Am 1. Juli gibt es besonderes Highlight

Seit Mitte Juni trainieren die Schwabmünchner schon wieder, am vergangenen Wochenende gab es zum ersten Test einen 1:0-Erfolg bei der SG Niedersonthofen. Am Mittwoch folgt der nächste Test ab 19 Uhr beim Bezirksligisten Bad Wörishofen, am kommenden Samstag folgt dann der erste sportliche Prüfstein, wenn die Schwarz-Weißen beim Regionalliga-Aufsteiger Landsberg zu Gast sind (11 Uhr).

Zum ersten Heimspiel der Vorbereitung steht ein echter Höhepunkt an. Am Mittwoch, 1. Juli, ist ab 18 Uhr der SSV Ulm Gast in der Schwabmünchner Siegmund-Arena. Mit dem ehemaligen Zweitligisten (Saison 2024/2025) ist nach längerer Zeit mal wieder ein großer Name Gegner der Schwabmünchner.

Richtig ernst wird es am 4. Juli. Da steht ab 16 Uhr mit der Pokalpartie gegen den FC Pipinsried das erste Spiel mit Wettkampfcharakter an. Am 8. Juli (19 Uhr) folgt, ebenfalls zu Hause, ein Test gegen den VfL Kaufering der vorletzte Test an. Den Abschluss bildet am 11. Juli (17 Uhr) ein Spiel gegen den TSV Murnau in Hiltenfingen.

36 Teams in zwei Staffeln: Der Verbands-Spielausschuss des Bayerischen Fußball-Verbandes (BFV) mit Verbands-Spielleiter Andreas Mayländer an der Spitze hat die Einteilung der Bayernligen Nord und Süd für die Spielzeit 2026/27 mit den verantwortlichen Spielleitern vorgenommen.

"Auch in diesem Jahr können wir wieder auf zwei Bayernligen blicken, die einen aufregenden Mix aus langjährigen Bayernligisten und neuen Vereinen bieten. Auf die Zuschauerinnen und Zuschauer warten viele packende Derbys in beiden Ligen", erklärt Patrick Garbe, Spielleiter der Bayernliga Süd. Jens Reitstetter, der beim Bayerischen Fußball-Verband die Bayernliga Nord verantwortet, fügt hinzu: "Dank der KI-gestützten Ligeneinteilung im Rahmen eines DFB-Pilotprojekts konnten die Mannschaften so auf die beiden Bayernligen verteilt werden, dass sich auf die Saion gerechnet die kürzesten Reisewege für die Klubs ergeben. Das zeigt, welches Potenzial moderne Technologien auch im Amateurfußball bieten."

Sowohl in der Bayernliga Nord als auch in der Bayernliga Süd gehen in der Saison 2026/27 jeweils 18 Teams an den Start – 2025/26 waren es noch 17 pro Staffel gewesen.

Fest steht jetzt: Es gibt erwartungsgemäß kein Wiedersehen der beiden Regionalliga-Absteiger. Denn die Aschaffenburger Viktoria wurde der Bayernliga Nord zugeordnet, die SpVgg Hankofen-Hailing geht indes in der kommenden Spielzeit in der Bayernliga Süd auf Punktejagd. Die Aufteilung wurde – wie bereits schon vor Jahresfrist – mittels Künstlicher Intelligenz (KI) vorgenommen. Dabei spielten zuvorderst die kürzeste Wegstrecke und die zeiteffektivste Route die Hauptrolle.

Neu dabei sind in der Spielzeit 2026/27 acht Aufsteiger aus den fünf bayerischen Landesligen: Die drei Landesliga-Meister SpVgg Landshut (Mitte), TSV 1860 Rosenheim (Südost), TSV Schwabmünchen (Südwest) wurden der Bayernliga Süd zugeteilt. Dazu kommen die Relegationsgewinner TSV 1880 Wasserburg (Südost) und FSV Pfaffenhofen (Südwest). In der Bayernliga Nord gehen dagegen die beiden Landesliga-Meister DJK Ammerthal (Nordost) und DJK Don Bosco Bamberg (Nordwest) sowie der TSV Großbardorf an den Start.

Die Bayernligen starten am 16. Juli 2026 in die neue Spielzeit, nach dem 29. November 2026 geht’s in die Winterpause. Re-Start ist am 6. März 2027, ehe der letzte reguläre Spieltag am 22. Mai 2027 über die Bühne gehen soll. Die Spielpläne sollen in den kommenden 14 Tagen veröffentlicht werden.

Bayernliga Nord:
ASV Cham, ASV Neumarkt, DJK Ammerthal, DJK Don Bosco Bamberg, DJK Gebenbach, FC Eintracht Bamberg, FC Ingolstadt 04 II, FSV Stadeln, SSV Jahn Regensburg II, SV Fortuna Regensburg, SV Viktoria Aschaffenburg, SpVgg Bayern Hof, SpVgg SV Weiden, TSV 1861 Nördlingen, TSV Großbardorf, TSV Kornburg, TSV Neudrossenfeld, ;Würzburger FV 04

Bayernliga Süd:
FC 1920 Gundelfingen, FC Deisenhofen, FC Ismaning, FC Pipinsried, FC Spfr. Schwaig, FSV Pfaffenhofen, SV Erlbach, SV Heimstetten, SV Kirchanschöring, SV Schalding-Heining, SpVgg Hankofen-Hailing, SpVgg Landshut, TSV 1860 München II, TSV 1860 Rosenheim, TSV 1874 Kottern, TSV 1880 Wasserburg, TSV Schwabmünchen, TuS Geretsried;

Der Spielausschuss des Bayerischen Fußball-Verbandes (BFV) hat die Paarungen für die 3. Toto-Pokal-Qualifikationsrunde der Bayern- und Landesligisten ausgelost. Aus dem Topf der insgesamt noch 38 verbliebenen Mannschaften wurden unter regionalen Gesichtspunkten 14 Partien gezogen. Die Duelle der 3. Qualifikationsrunde werden am Wochenende des 4. und 5. Juli ausgespielt. Die genauen Terminierungen erfolgen nach Rücksprache mit den beteiligten Vereinen und werden im Laufe der kommenden Woche bekanntgegeben.

Die Paarungen der 3. Qualirunde in der Übersicht

TSV Aindling – TSV Landsberg
VfB Durach – TSV Kottern
TSV Schwabmünchen – FC Pipinsried
Kirchheimer SC – SV Heimstetten
TSV 1880 Wasserburg – SV Erlbach
SV Manching – FC Gundelfingen
FC Dingolfing – FC Sportfreunde Schwaig
FC Garmisch-Partenkirchen – FC Ismaning
SC Luhe-Wildenau – SpVgg SV Weiden
SV Buckenhofen – TSV Neudrossenfeld
ASV Neumarkt – SV Fortuna Regensburg
DJK Don Bosco Bamberg – FC Eintracht Bamberg
TSV Kornburg – SC Eltersdorf
FC Lichtenfels – FC Coburg

Folgende Mannschaften erhalten ein Freilos: SV Aubing München, TSV Großbardorf, TSV 1860 Rosenheim, DJK Ammerthal, TSV Abtswind, TSV Seebach, SV Unterreichenbach, SpVgg Lam, TSV Neuendettelsau, SV Alemannia Haibach

Mit einem deutlichen 7:2-Erfolg gegen Alba Augsburg hat sich unsere 2. Mannschat den direkten Klassenerhalt in der Kreisklasse Augsburg Süd gesichert. Herzlichen Glückwunsch!

Nach dem Titelgewinn gibt es nun auch das offizielle "Zeugnis" unseres Erfolges. Stefan Schneider Spielgruppenleiter der Landesliga Südwest (Bildmitte) hat die Meisterurkunde und den Meisterwimpel an unseren Abteilungsleiter Germar Thiele (links) und Sportdirektor Manfred Bock überreicht.

Torhüter Lukas Schneider und Offensivspieler Konstantin Ott werden zur neuen Saison nicht mehr das Schwabmünchner Trikot tragen.
Lukas wird künftig beim Bezirksliga-Aufsteiger Merching das Tor hüten, Konstantin kehrt nach Murnau zurück. Wir wollen uns bei beiden Spielern für die Zeit in "Schwarz-Weiß" bedanken und wünschen ihnen sportlich, gesundheitlich, beruflich und privat das Allerbeste! Danke, dass ihr ein Teil von uns wart!

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