Der Spielausschuss des Bayerischen Fußball-Verbandes (BFV) hat die Paarungen für die 3. Toto-Pokal-Qualifikationsrunde der Bayern- und Landesligisten ausgelost. Aus dem Topf der0403 insgesamt noch 38 verbliebenen Mannschaften wurden unter regionalen Gesichtspunkten 14 Partien gezogen. Die Duelle der 3. Qualifikationsrunde werden am Wochenende des 4. und 5. Juli ausgespielt. Die genauen Terminierungen erfolgen nach Rücksprache mit den beteiligten Vereinen und werden im Laufe der kommenden Woche bekanntgegeben.
TSV Aindling – TSV Landsberg
VfB Durach – TSV Kottern
TSV Schwabmünchen – FC Pipinsried
Kirchheimer SC – SV Heimstetten
TSV 1880 Wasserburg – SV Erlbach
SV Manching – FC Gundelfingen
FC Dingolfing – FC Sportfreunde Schwaig
FC Garmisch-Partenkirchen – FC Ismaning
SC Luhe-Wildenau – SpVgg SV Weiden
SV Buckenhofen – TSV Neudrossenfeld
ASV Neumarkt – SV Fortuna Regensburg
DJK Don Bosco Bamberg – FC Eintracht Bamberg
TSV Kornburg – SC Eltersdorf
FC Lichtenfels – FC Coburg
Folgende Mannschaften erhalten ein Freilos: SV Aubing München, TSV Großbardorf, TSV 1860 Rosenheim, DJK Ammerthal, TSV Abtswind, TSV Seebach, SV Unterreichenbach, SpVgg Lam, TSV Neuendettelsau, SV Alemannia Haibach
Mit einem deutlichen 7:2-Erfolg gegen Alba Augsburg hat sich unsere 2. Mannschat den direkten Klassenerhalt in der Kreisklasse Augsburg Süd gesichert. Herzlichen Glückwunsch!
Nach dem Titelgewinn gibt es nun auch das offizielle "Zeugnis" unseres Erfolges. Stefan Schneider Spielgruppenleiter der Landesliga Südwest (Bildmitte) hat die Meisterurkunde und den Meisterwimpel an unseren Abteilungsleiter Germar Thiele (links) und Sportdirektor Manfred Bock überreicht.
Torhüter Lukas Schneider und Offensivspieler Konstantin Ott werden zur neuen Saison nicht mehr das Schwabmünchner Trikot tragen.
Lukas wird künftig beim Bezirksliga-Aufsteiger Merching das Tor hüten, Konstantin kehrt nach Murnau zurück. Wir wollen uns bei beiden Spielern für die Zeit in "Schwarz-Weiß" bedanken und wünschen ihnen sportlich, gesundheitlich, beruflich und privat das Allerbeste! Danke, dass ihr ein Teil von uns wart!

Von wegen Nachlassen. Auch wenn der TSV Schwabmünchen schon frühzeitig als Meister feststand und auch wenn die Liste der Ausfälle aktuell lang ist, bleiben die Schwarz-Weißen weiter hungrig. Mit einem 3:2-Erfolg gegen Dachau sorgte das Team von Emanuel Baum für das nächste Novum: Der TSV hat in der kompletten Saison kein Heimspiel verloren.
Doch bevor in der Siegmund-Arena gejubelt werden konnte, war erst einmal Abschied angesagt. Denn Sportdirektor Manfred Bock und der sportliche Leiter Matthias Vogel verabschiedeten mit Torhüter Lukas Schneider und Offensivspieler Konstantin Ott zwei Spieler, die in der kommenden Spielzeit nicht mehr für Schwabmünchen auflaufen werden. Schneider geht zum TSV Merching, Ott kehrt nach Murnau zurück.
Dass die Schwabmünchner im Saisonendspurt auf zehn Spieler verzichten müssen, war ihnen in der ersten Hälfte nicht anzumerken. Einzig zu Beginn waren die Gäste in Form von Torjäger John Haist einmal gefährlich, danach spielten nur noch die Hausherren. Zweimal scheiterte Konstantin Ott, ehe nach knapp 20 Minuten Maximilian Aschner nach einer Ecke im Strafraum am schnellsten schaltete und den Ball in die Maschen wuchtete. Mit dem 1:0 im Rücken marschierte Schwabmünchen weiter und zehn Minuten vor der Pause Maik Uhde ein starkes Zuspiel von Konstantin Ott zum hochverdienten 2:0. „Das war eine der besten Hälften in dieser Saison“, lobte Trainer Emanuel baum nach der Partie.
Nach der Pause verflachte die Partie ein wenig. In der 55. Minute konnte der sonst vollständig von der Schwabmünchner Defensive abgemeldete Dachauer Torjäger mit dem 2:1 ein Lebenszeichen senden. Dem Anschluss folgte die stärkste Phase der Gäste, die Hausherren hielten dem aber Druck stand. Erst in den Schlussminuten kam noch einmal Tempo ins Spiel. Zuerst sorgte Richard Gumpinger, nach starker Vorarbeit von Muhammed Emirzeoglu, für das 3:1, wenig später sorgte ein Eigentor der Schwabmünchner für Dachauer Jubel.
Nach dem 3:2-Erfolg gegen Dachau fehlt den Schwarz Weißen noch ein Sieg im letzten Saisonspiel in Kempten, um den Punkterekord des TSV Landsberg in der Landesliga Südwest einzustellen.
TSV Schwabmünchen Zeche, L. Kusterer, Schmid, T. Uhde (46. Högg), Aschner (85. Hacker), Di Maggio (76. Köbler), Boyer, N. Kusterer, Ott (58. Emirzeoglu), M. Uhde, Gumpinger
TSV Dachau Jakob, Ivanovic (58. Banipal), Milla Nava, Ngounou Djayo (67. Dafermos), Grotz (58. Barin), Pfeiffer (80. Masmanidis), Kosel, Löser (58. Özdemir), Burkic, Knöferl, Haist
Schiedsrichter Wenzlik (Velden) – Zuschauer 200
Tore 1:0 Aschner (18.), 2:0 M.Uhde (34.), 2:1 Haist (55.), 3:1 Gumpinger (87.), 3:2 Köbler (90. Eigentor)
82 Punkte. Die hat der TSV Landsberg in der Spielzeit 2018/2019 als Meister der Landesliga Südwest geholt. Kein Team schaffte es bislang, diese Zahl zu toppen. Nun hat der TSV Schwabmünchen die Chance, den Rekord, der seit der Ligareform 2012/2013 steht, einzustellen. 78 Zähler stehen bei den Schwarz-Weißen aktuell zu Buche, zwei Spiele stehen noch aus – das heißt, Schwabmünchen könnte im Falle von zwei Siegen auf 84 Punkte kommen und Rekordhalter werden.
TSV-Trainer Emanuel Baum sieht dies als mögliches Ziel: „Den Rekord einzustellen, das wäre super. Und es ist machbar.“ Dazu ist am Freitagabend gegen den TSV Dachau (18:45 Uhr, Siegmund-Arena, Schiedsrichter Torsten Wenzlik, TSV Velden) ein Sieg notwendig.
Bei den Gästen aus Oberbayern sticht vorwiegend eines heraus: das Offensiv-Trio John Haist, Dino Burkic und Lorenz Knöferl. Erstgenannter hat bisher 22 Treffer erzielt, Burkic konnte auch schon zehnmal jubeln. Während diese beiden vorrangig die Tore machen, tritt Knöferl auch als Vorbereiter in Erscheinung. 16 Treffer hat er eingeleitet, zudem ist sein Torkonto in der Rückrunde explodiert. Nach einem Treffer im vergangenen Jahr hat er im Jahr 2026 noch elf nachgelegt, darunter ein Fünferpack gegen Hollenbach.
Emanuel Baum ist daher klar, „dass das schon ein hartes Stück Arbeit wird.“ Ein Faktor könnte sein, dass die Dachauer am Mittwochabend gegen Pipinsried im Pokal spielten. „Das kann Kraft kosten“, so Baum. Aber es könnte auch zum Nachteil werden, denn die Dachauer haben den Bayernligisten mit einer famosen Leistung mit 8:1 vom Platz gefegt.
Sorgen bereitet Baum auch weiter die Anzahl der zur Verfügung stehenden Spieler. Sechs Ausfälle beklagen die Schwarz-Weißen aktuell. „Wir sind minimal aufgestellt“, so der Trainer. Trotzdem will er am Freitagabend punkten. „Ein Heimsieg wäre toll“, sagt er. Vor allem würde dies bedeuten, dass die Rekordjagd weitergehen kann und die Schwabmünchner dann auf eine Spielzeit ohne Heimniederlage zurückblicken können.
Für das Schwabmünchner Gastspiel in Durach musste TSV-Trainer Emanuel Baum erneut kräftig umbauen. Simon Paulus lief für die zweite Mannschaft auf, Maximilian Aschner, Matthias Moser, Benedikt Berger, Robin Glöckle und Muhammed Emirzeoglu fehlten gänzlich. Somit standen den Schwabmünchnern in Durach gerade einmal drei Feldspieler auf der Bank als Alternative zur Verfügung.
Die fehlenden Spieler hatten auch Auswirkungen auf die Startformation. Noah Kusterer rückte neben Luca Boyer in die Innenverteidigung, Lucas Kusterer rückte auf die Position des Außenverteidigers. Dies sorgte aber für keine Probleme im Schwabmünchner Spiel, die Schwarz-Weißen waren von Beginn an bei der Sache.
In den ersten Minuten hatten die Schwabmünchner die besseren Chancen, aber Maik Uhde und Maximilian Krist brachten den Ball nicht ins Tor. Besser machte es dann nach etwas mehr als zehn Minuten Richard Gumpinger. Der Stürmer nahm einen von Tim Uhde eroberten Ball an der Mittellinie auf und verfrachtete auf dem Weg zum Strafraum gleich vier Duracher in die Statistenrolle, ehe er eiskalt aus 16 Metern den Ball ins lange Eck schob. Die Reaktion von Durachs Trainer Julian Feneberg auf das Defensivverhalten war weithin hörbar: „Hakts bei Euch“ brüllte er durchs Voralpenland.
Doch nur sechs Minuten verteidigten die Schwabmünchner einen Duracher Angriff ähnlich schlecht. Ein weiter Ball auf Außen genügte, dass Marco Faller alleine in den Strafraum ziehen und auf den fast blank einlaufenden Tobias Senger querlegen konnte, der keine Mühe hatte, das 1:1 zu machen. Danach verflachte die Partie ein wenig, ohne jedoch langweilig zu werden. Mit dem Pausenpfiff klappte es dann mit der erneuten Schwabmünchner Führung. Matteo Di Maggio bewies rund 22 Meter vor dem Tor Übersicht und leitete den Ball stark auf den mitgelaufenen Tim Uhde, der eiskalt vollstreckte.
Für Schwabmünchens Kapitän war dies schon der siebte Treffer in der laufenden Spielzeit. So viele Tore hat Uhde noch nie in einer Saison erzielt. Genau genommen hat er in den vergangenen fünf Spielzeiten zusammen insgesamt siebenmal getroffen. Zum Sieg hat trotzdem nicht gereicht.
Denn nach einer Stunde avancierte der kurz zuvor eingewechselte Simon Ammann zum Pechvogel, als er eine Duracher Ecke mit seinem ersten Ballkontakt ins eigene Tor bugsierte. In der Folgezeit hatten beide Teams durchaus noch Torchancen, doch am Ende blieb es bei der gerechten Punkteteilung einer unterhaltsamen Partie.
Mit 2:1 hat Landesligameister Schwabmünchen gegen die zweite Mannschaft des FV Illertissen gewonnen. Dabei konnten die Schwarz-Weißen nicht immer an die zuletzt gezeigten starken Leistungen anknüpfen. „Man merkt schon, dass mancher Spieler reif für die Sommerpause ist“, Trainer Emanuel Baum. Schwabmünchen hatte nur vier Wechselspieler, zudem durfte Teo Köbler aus der U19 sein Startelfdebüt im Landesligateam feiern. Matthias Moser, Robin Glöckle und Benedikt Berger wurden geschont, Simon Paulus, Manuel Schmid und Muhammed Emirezeoglu halfen bei der Zweiten aus.
Am Ende reichte es zum Erfolg, weil die Schwabmünchner doch abgeklärter und zielstrebiger waren als die Gäste. „Wir waren lange zu ungenau im Passspiel. In der Pause haben wir ein wenig umgestellt. Das hat dann auch Wirkung gezeigt“, so Baum. Mit dem Erfolg kommen die Schwabmünchner nun auf 77 Punkte und haben das Ziel, mehr Punkte als der Vorjahresmeister Gundelfingen zu holen, bereits drei Spiele vor dem Saisonende erreicht.
Das Spiel begann für die Gastgeber mit einem kräftigen Nackenschlag. Denn nach nicht einmal einer Minute netzte Illertissens Routinier Ardian Morina zum 0:1 ein. Das war aber lange das einzige offensive Signal der Gäste. Nur selten kamen die Westschwaben in der Folgezeit gefährlich vors Schwabmünchner Tor. Die Gastgeber hatten zwar schnell mehr vom Spiel, was aber nicht bedeutete, dass sie sich auch Chancen herausspielten.
Es dauerte eine gute halbe Stunde, ehe sich die Schwarz-Weißen die erste dicke Torchance erspielten: Nach einer Flanke von Matteo Di Maggio kommt Maik Uhde zum Kopfball, doch Illertissens Keeper Valentin Rommel verhindert mit einer starken Parade den Ausgleich. Bis zur Pause waren die Schwabmünchner am Drücker, kamen dem Gästetor immer wieder gefährlich näher, nur der Erfolg blieb noch aus.
Nur wenig länger als zu Spielbeginn dauerte es, bis auch Schwabmünchen nach dem Wiederanpfiff jubeln durfte. Nach einer Flanke von Lucas Kusterer wurde ein Kopfball von Matteo Di Maggio noch abgewehrt, der Ball kam zum Schwabmünchner Offensivspieler zurück und der nutzte die zweite Gelegenheit trocken zum Ausgleich. Schwabmünchen war nun endgültig am Drücker, doch die Gäste blieben durch Konter gefährlich. TSV-Torhüter Fabio Zeche musste daher zweimal sein ganzes Können zeigen, um einen erneuten Rückstand zu verhindern.
Dass auch Schwabmünchen Kontern kann, zeigten Maik Uhde, Philipp Boyer und Matteo di Maggio. Ein abgewehrter Freistoß fand den Weg über Boyer zu Di Maggio, der vor dem Strafraum Übersicht bewies und auf Maik Uhde quer legte. Dieser tanzte noch einen Illertisser aus, um dann den Ball trocken im langen Eck zu versenken. Die Schwabmünchner brachten den Vorsprung über die Zeit und bleiben somit zu Hause weiter ungeschlagen.
Ein besonderes Spiel dürfte die Partie für den 18-jährigen Teo Köbler gewesen sein. Nach zwei Kurzeinsätzen durfte er zum ersten Mal von Beginn an ran und auch die volle Spielzeit genießen. „Das war hart, aber geil“, freute er sich nach der Partie. „Hier fühlen sich 15 Minuten an wie ein ganzes Spiel in der U19“, ergänzte er. Auch Trainer Emanuel Baum war mit dem Auftritt Köblers zufrieden: „Er hat seine Sache gut gemacht, war völlig unaufgeregt.“
Vielleicht bekommt Köbler ja am Samstag die nächste Chance. Da geht es für Schwabmünchen zum VfB Durach (14 Uhr, Offino-Stadio, Schiedsrichter Nicolas Dolderer, SV Bernried). Durach war lange der härteste Verfolger der Schwabmünchner, ehe eine Niederlagenserie die Titelchancen der Allgäuer zu nichte machte. „Durach war beim Hinspiel ein starker Gegner. Für die geht es immer noch um den zweiten Platz“, weiß Schwabmünchens Trainer Emanuel Baum. „Wir werden alles daran setzen, auch dort zu gewinnen“, gibt er die Marschrichtung vor.
Es ist geschafft. Nach einer schwierigen Hinrunde hat unsere zweite Mannschaft mit vier Siegen in Folge die Abstiegsplätze der Kreisklasse verlassen. Unterstützt von Spielern aus dem erweiterten Kader der 1. Mannschaft und Akteuren, die sich gerade wieder im Aufbau befinden, scheint nun der Klassenerhalt möglich.
Keine Erholung gibt es für den Landesligameister Schwabmünchen. Nach dem sonntäglichen Erfolg gegen Jetzendorf steht bereits am Mittwochabend das Nachholspiel gegen Illertissen an (18.30 Uhr, Siegmund-Arena, Schiedsrichter Hirad Aurahman, FC Puchheim). Für die Gäste ist der Klassenerhalt sicher, die Chance auf den zweiten Rang aber recht theoretisch. Dass die Partie kein Selbstläufer wird, davon ist Schwabmünchens Trainer Emanuel Baum überzeugt: „Jetzt will jeder den Meister schlagen.“ Zumal sich die Schwabmünchner noch Ziele gesetzt haben. Dazu zählt der Plan, mehr Punkte als Gundelfingen im Vorjahr zu holen. Dieser würde mit einem Erfolg in Erfüllung gehen.