Nach dem Titelgewinn gibt es nun auch das offizielle "Zeugnis" unseres Erfolges. Stefan Schneider Spielgruppenleiter der Landesliga Südwest (Bildmitte) hat die Meisterurkunde und den Meisterwimpel an unseren Abteilungsleiter Germar Thiele (links) und Sportdirektor Manfred Bock überreicht.
Torhüter Lukas Schneider und Offensivspieler Konstantin Ott werden zur neuen Saison nicht mehr das Schwabmünchner Trikot tragen.
Lukas wird künftig beim Bezirksliga-Aufsteiger Merching das Tor hüten, Konstantin kehrt nach Murnau zurück. Wir wollen uns bei beiden Spielern für die Zeit in "Schwarz-Weiß" bedanken und wünschen ihnen sportlich, gesundheitlich, beruflich und privat das Allerbeste! Danke, dass ihr ein Teil von uns wart!

Von wegen Nachlassen. Auch wenn der TSV Schwabmünchen schon frühzeitig als Meister feststand und auch wenn die Liste der Ausfälle aktuell lang ist, bleiben die Schwarz-Weißen weiter hungrig. Mit einem 3:2-Erfolg gegen Dachau sorgte das Team von Emanuel Baum für das nächste Novum: Der TSV hat in der kompletten Saison kein Heimspiel verloren.
Doch bevor in der Siegmund-Arena gejubelt werden konnte, war erst einmal Abschied angesagt. Denn Sportdirektor Manfred Bock und der sportliche Leiter Matthias Vogel verabschiedeten mit Torhüter Lukas Schneider und Offensivspieler Konstantin Ott zwei Spieler, die in der kommenden Spielzeit nicht mehr für Schwabmünchen auflaufen werden. Schneider geht zum TSV Merching, Ott kehrt nach Murnau zurück.
Dass die Schwabmünchner im Saisonendspurt auf zehn Spieler verzichten müssen, war ihnen in der ersten Hälfte nicht anzumerken. Einzig zu Beginn waren die Gäste in Form von Torjäger John Haist einmal gefährlich, danach spielten nur noch die Hausherren. Zweimal scheiterte Konstantin Ott, ehe nach knapp 20 Minuten Maximilian Aschner nach einer Ecke im Strafraum am schnellsten schaltete und den Ball in die Maschen wuchtete. Mit dem 1:0 im Rücken marschierte Schwabmünchen weiter und zehn Minuten vor der Pause Maik Uhde ein starkes Zuspiel von Konstantin Ott zum hochverdienten 2:0. „Das war eine der besten Hälften in dieser Saison“, lobte Trainer Emanuel baum nach der Partie.
Nach der Pause verflachte die Partie ein wenig. In der 55. Minute konnte der sonst vollständig von der Schwabmünchner Defensive abgemeldete Dachauer Torjäger mit dem 2:1 ein Lebenszeichen senden. Dem Anschluss folgte die stärkste Phase der Gäste, die Hausherren hielten dem aber Druck stand. Erst in den Schlussminuten kam noch einmal Tempo ins Spiel. Zuerst sorgte Richard Gumpinger, nach starker Vorarbeit von Muhammed Emirzeoglu, für das 3:1, wenig später sorgte ein Eigentor der Schwabmünchner für Dachauer Jubel.
Nach dem 3:2-Erfolg gegen Dachau fehlt den Schwarz Weißen noch ein Sieg im letzten Saisonspiel in Kempten, um den Punkterekord des TSV Landsberg in der Landesliga Südwest einzustellen.
TSV Schwabmünchen Zeche, L. Kusterer, Schmid, T. Uhde (46. Högg), Aschner (85. Hacker), Di Maggio (76. Köbler), Boyer, N. Kusterer, Ott (58. Emirzeoglu), M. Uhde, Gumpinger
TSV Dachau Jakob, Ivanovic (58. Banipal), Milla Nava, Ngounou Djayo (67. Dafermos), Grotz (58. Barin), Pfeiffer (80. Masmanidis), Kosel, Löser (58. Özdemir), Burkic, Knöferl, Haist
Schiedsrichter Wenzlik (Velden) – Zuschauer 200
Tore 1:0 Aschner (18.), 2:0 M.Uhde (34.), 2:1 Haist (55.), 3:1 Gumpinger (87.), 3:2 Köbler (90. Eigentor)
82 Punkte. Die hat der TSV Landsberg in der Spielzeit 2018/2019 als Meister der Landesliga Südwest geholt. Kein Team schaffte es bislang, diese Zahl zu toppen. Nun hat der TSV Schwabmünchen die Chance, den Rekord, der seit der Ligareform 2012/2013 steht, einzustellen. 78 Zähler stehen bei den Schwarz-Weißen aktuell zu Buche, zwei Spiele stehen noch aus – das heißt, Schwabmünchen könnte im Falle von zwei Siegen auf 84 Punkte kommen und Rekordhalter werden.
TSV-Trainer Emanuel Baum sieht dies als mögliches Ziel: „Den Rekord einzustellen, das wäre super. Und es ist machbar.“ Dazu ist am Freitagabend gegen den TSV Dachau (18:45 Uhr, Siegmund-Arena, Schiedsrichter Torsten Wenzlik, TSV Velden) ein Sieg notwendig.
Bei den Gästen aus Oberbayern sticht vorwiegend eines heraus: das Offensiv-Trio John Haist, Dino Burkic und Lorenz Knöferl. Erstgenannter hat bisher 22 Treffer erzielt, Burkic konnte auch schon zehnmal jubeln. Während diese beiden vorrangig die Tore machen, tritt Knöferl auch als Vorbereiter in Erscheinung. 16 Treffer hat er eingeleitet, zudem ist sein Torkonto in der Rückrunde explodiert. Nach einem Treffer im vergangenen Jahr hat er im Jahr 2026 noch elf nachgelegt, darunter ein Fünferpack gegen Hollenbach.
Emanuel Baum ist daher klar, „dass das schon ein hartes Stück Arbeit wird.“ Ein Faktor könnte sein, dass die Dachauer am Mittwochabend gegen Pipinsried im Pokal spielten. „Das kann Kraft kosten“, so Baum. Aber es könnte auch zum Nachteil werden, denn die Dachauer haben den Bayernligisten mit einer famosen Leistung mit 8:1 vom Platz gefegt.
Sorgen bereitet Baum auch weiter die Anzahl der zur Verfügung stehenden Spieler. Sechs Ausfälle beklagen die Schwarz-Weißen aktuell. „Wir sind minimal aufgestellt“, so der Trainer. Trotzdem will er am Freitagabend punkten. „Ein Heimsieg wäre toll“, sagt er. Vor allem würde dies bedeuten, dass die Rekordjagd weitergehen kann und die Schwabmünchner dann auf eine Spielzeit ohne Heimniederlage zurückblicken können.
Für das Schwabmünchner Gastspiel in Durach musste TSV-Trainer Emanuel Baum erneut kräftig umbauen. Simon Paulus lief für die zweite Mannschaft auf, Maximilian Aschner, Matthias Moser, Benedikt Berger, Robin Glöckle und Muhammed Emirzeoglu fehlten gänzlich. Somit standen den Schwabmünchnern in Durach gerade einmal drei Feldspieler auf der Bank als Alternative zur Verfügung.
Die fehlenden Spieler hatten auch Auswirkungen auf die Startformation. Noah Kusterer rückte neben Luca Boyer in die Innenverteidigung, Lucas Kusterer rückte auf die Position des Außenverteidigers. Dies sorgte aber für keine Probleme im Schwabmünchner Spiel, die Schwarz-Weißen waren von Beginn an bei der Sache.
In den ersten Minuten hatten die Schwabmünchner die besseren Chancen, aber Maik Uhde und Maximilian Krist brachten den Ball nicht ins Tor. Besser machte es dann nach etwas mehr als zehn Minuten Richard Gumpinger. Der Stürmer nahm einen von Tim Uhde eroberten Ball an der Mittellinie auf und verfrachtete auf dem Weg zum Strafraum gleich vier Duracher in die Statistenrolle, ehe er eiskalt aus 16 Metern den Ball ins lange Eck schob. Die Reaktion von Durachs Trainer Julian Feneberg auf das Defensivverhalten war weithin hörbar: „Hakts bei Euch“ brüllte er durchs Voralpenland.
Doch nur sechs Minuten verteidigten die Schwabmünchner einen Duracher Angriff ähnlich schlecht. Ein weiter Ball auf Außen genügte, dass Marco Faller alleine in den Strafraum ziehen und auf den fast blank einlaufenden Tobias Senger querlegen konnte, der keine Mühe hatte, das 1:1 zu machen. Danach verflachte die Partie ein wenig, ohne jedoch langweilig zu werden. Mit dem Pausenpfiff klappte es dann mit der erneuten Schwabmünchner Führung. Matteo Di Maggio bewies rund 22 Meter vor dem Tor Übersicht und leitete den Ball stark auf den mitgelaufenen Tim Uhde, der eiskalt vollstreckte.
Für Schwabmünchens Kapitän war dies schon der siebte Treffer in der laufenden Spielzeit. So viele Tore hat Uhde noch nie in einer Saison erzielt. Genau genommen hat er in den vergangenen fünf Spielzeiten zusammen insgesamt siebenmal getroffen. Zum Sieg hat trotzdem nicht gereicht.
Denn nach einer Stunde avancierte der kurz zuvor eingewechselte Simon Ammann zum Pechvogel, als er eine Duracher Ecke mit seinem ersten Ballkontakt ins eigene Tor bugsierte. In der Folgezeit hatten beide Teams durchaus noch Torchancen, doch am Ende blieb es bei der gerechten Punkteteilung einer unterhaltsamen Partie.
Mit 2:1 hat Landesligameister Schwabmünchen gegen die zweite Mannschaft des FV Illertissen gewonnen. Dabei konnten die Schwarz-Weißen nicht immer an die zuletzt gezeigten starken Leistungen anknüpfen. „Man merkt schon, dass mancher Spieler reif für die Sommerpause ist“, Trainer Emanuel Baum. Schwabmünchen hatte nur vier Wechselspieler, zudem durfte Teo Köbler aus der U19 sein Startelfdebüt im Landesligateam feiern. Matthias Moser, Robin Glöckle und Benedikt Berger wurden geschont, Simon Paulus, Manuel Schmid und Muhammed Emirezeoglu halfen bei der Zweiten aus.
Am Ende reichte es zum Erfolg, weil die Schwabmünchner doch abgeklärter und zielstrebiger waren als die Gäste. „Wir waren lange zu ungenau im Passspiel. In der Pause haben wir ein wenig umgestellt. Das hat dann auch Wirkung gezeigt“, so Baum. Mit dem Erfolg kommen die Schwabmünchner nun auf 77 Punkte und haben das Ziel, mehr Punkte als der Vorjahresmeister Gundelfingen zu holen, bereits drei Spiele vor dem Saisonende erreicht.
Das Spiel begann für die Gastgeber mit einem kräftigen Nackenschlag. Denn nach nicht einmal einer Minute netzte Illertissens Routinier Ardian Morina zum 0:1 ein. Das war aber lange das einzige offensive Signal der Gäste. Nur selten kamen die Westschwaben in der Folgezeit gefährlich vors Schwabmünchner Tor. Die Gastgeber hatten zwar schnell mehr vom Spiel, was aber nicht bedeutete, dass sie sich auch Chancen herausspielten.
Es dauerte eine gute halbe Stunde, ehe sich die Schwarz-Weißen die erste dicke Torchance erspielten: Nach einer Flanke von Matteo Di Maggio kommt Maik Uhde zum Kopfball, doch Illertissens Keeper Valentin Rommel verhindert mit einer starken Parade den Ausgleich. Bis zur Pause waren die Schwabmünchner am Drücker, kamen dem Gästetor immer wieder gefährlich näher, nur der Erfolg blieb noch aus.
Nur wenig länger als zu Spielbeginn dauerte es, bis auch Schwabmünchen nach dem Wiederanpfiff jubeln durfte. Nach einer Flanke von Lucas Kusterer wurde ein Kopfball von Matteo Di Maggio noch abgewehrt, der Ball kam zum Schwabmünchner Offensivspieler zurück und der nutzte die zweite Gelegenheit trocken zum Ausgleich. Schwabmünchen war nun endgültig am Drücker, doch die Gäste blieben durch Konter gefährlich. TSV-Torhüter Fabio Zeche musste daher zweimal sein ganzes Können zeigen, um einen erneuten Rückstand zu verhindern.
Dass auch Schwabmünchen Kontern kann, zeigten Maik Uhde, Philipp Boyer und Matteo di Maggio. Ein abgewehrter Freistoß fand den Weg über Boyer zu Di Maggio, der vor dem Strafraum Übersicht bewies und auf Maik Uhde quer legte. Dieser tanzte noch einen Illertisser aus, um dann den Ball trocken im langen Eck zu versenken. Die Schwabmünchner brachten den Vorsprung über die Zeit und bleiben somit zu Hause weiter ungeschlagen.
Ein besonderes Spiel dürfte die Partie für den 18-jährigen Teo Köbler gewesen sein. Nach zwei Kurzeinsätzen durfte er zum ersten Mal von Beginn an ran und auch die volle Spielzeit genießen. „Das war hart, aber geil“, freute er sich nach der Partie. „Hier fühlen sich 15 Minuten an wie ein ganzes Spiel in der U19“, ergänzte er. Auch Trainer Emanuel Baum war mit dem Auftritt Köblers zufrieden: „Er hat seine Sache gut gemacht, war völlig unaufgeregt.“
Vielleicht bekommt Köbler ja am Samstag die nächste Chance. Da geht es für Schwabmünchen zum VfB Durach (14 Uhr, Offino-Stadio, Schiedsrichter Nicolas Dolderer, SV Bernried). Durach war lange der härteste Verfolger der Schwabmünchner, ehe eine Niederlagenserie die Titelchancen der Allgäuer zu nichte machte. „Durach war beim Hinspiel ein starker Gegner. Für die geht es immer noch um den zweiten Platz“, weiß Schwabmünchens Trainer Emanuel Baum. „Wir werden alles daran setzen, auch dort zu gewinnen“, gibt er die Marschrichtung vor.
Es ist geschafft. Nach einer schwierigen Hinrunde hat unsere zweite Mannschaft mit vier Siegen in Folge die Abstiegsplätze der Kreisklasse verlassen. Unterstützt von Spielern aus dem erweiterten Kader der 1. Mannschaft und Akteuren, die sich gerade wieder im Aufbau befinden, scheint nun der Klassenerhalt möglich.
Keine Erholung gibt es für den Landesligameister Schwabmünchen. Nach dem sonntäglichen Erfolg gegen Jetzendorf steht bereits am Mittwochabend das Nachholspiel gegen Illertissen an (18.30 Uhr, Siegmund-Arena, Schiedsrichter Hirad Aurahman, FC Puchheim). Für die Gäste ist der Klassenerhalt sicher, die Chance auf den zweiten Rang aber recht theoretisch. Dass die Partie kein Selbstläufer wird, davon ist Schwabmünchens Trainer Emanuel Baum überzeugt: „Jetzt will jeder den Meister schlagen.“ Zumal sich die Schwabmünchner noch Ziele gesetzt haben. Dazu zählt der Plan, mehr Punkte als Gundelfingen im Vorjahr zu holen. Dieser würde mit einem Erfolg in Erfüllung gehen.
Nach der vorzeitigen Meisterschaft und der dementsprechenden Feier im Laufe der vergangenen Woche zeigte sich der designierte Landesligameister Schwabmünchen zum Spiel gegen Jetzendorf wieder in guter Verfassung. Wie im Vorfeld versprochen, ließen die Schwarz-Weißen die Zügel nicht streifen und holten am Ende einen verdienten 1:0-Sieg.
Noch vor der Partie gab es den ersten Höhepunkt: Die Gäste des TSV Jetzendorf stellten beim Einlaufen einen Spalier für die Schwabmünchner Meistermannschaft. Eine feine Geste, die die Schwabmünchner sichtbar erfreute. Gemeinsam ging es dann auf den Platz, um ein durchaus anschauliches Spiel zu zeigen, in dem es für beide Teams in sportlicher Hinsicht nur noch um wenig ging.
Die Gastgeber zeigten von Beginn an, dass sie sich nicht auf ihren erreichten Lorbeeren ausruhen wollen. Schon der erste Angriff nach knapp 30 Sekunden brachte fast die Führung, doch der quirlige Matteo Di Maggio scheiterte an Jetzendorfs Torhüter Jeremy Manhard, der sich im Laufe der Partie noch mehrmals auszeichnen durfte. Gerade in der Anfangsphase hielten die Schwabmünchner den Druck hoch, vergaben aber die eine oder andere hochkarätige Torchance - oder scheiterten am Gästekeeper.
Zwischendurch ebbte der Schwabmünchner Druck ab, sodass die Partie mitunter verflachte, ohne zum Langweiler zu werden. Zwar agierten die Gäste dann gefällig, aber auch harmlos. Nach etwas mehr als einer halben Stunde konnten die Schwabmünchner endlich jubeln. Nach einer Di Maggio-Ecke flipperte der Ball am kurzen Eck durch den Strafraum und Richard Gumpinger zeigte sich reaktionsschnell und brachte den Ball über die Linie.
Auch nach dem Seitenwechsel bot sich den 388 Zuschauern dasselbe Bild: Wenn ein Team gefährlich wurde, dann die Schwabmünchner. Doch wie schon von der Pause gingen die Gastgeber recht fahrlässig mit ihren Chancen um. Zudem hatten sie auch Pech, denn zuerst traf Muhammed Emirzeoglu den Pfosten und Maximilian Krist die Latte. Im Grunde war die mangelnde Torausbeute, das Einzige, was sich die Schwabmünchner vorwerfen lassen mussten.
Am Ende blieb es beim knappen, aber verdienten 1:0-Erfolg und der Gewissheit, eines der beiden gesteckten Ziele für die restliche Saison wohl zu erreichen. Um mehr Punkte als der Vorjahresmeister Gundelfingen zu holen, fehlt nur noch ein weiterer Sieg. Die 100-Tore-Marke hingegen wird schwerer, dafür wurde am Sonntag zu viel liegen lassen.
TSV Schwabmünchen Schneider, L. Kusterer, L. Boyer, Moser (46. Schmid), T. Uhde (46. N. Kusterer), Aschner, Di Maggio, Krist, P. Boyer (66. Högg), M. Uhde (69. Ammann), Gumpinger (46. Emirzeoglu)
TSV Jetzendorf Manhard, Geuenich, Rist, Beyreuther (82. Spielvogel), Nefzger (68. Schloßbauer), Greifenegger, Donnert, Nuhanovic (68. Pöllner), Holzmeier (59. Kobold), Stöckl, Heckmeier (59. Beiz)
Tor 1:0 Gumpinger (34.) - Schiedsrichter Breitruck (Oberhaching) Zuschauer 388.
Kurz nach dem feststehenden Aufstieg in die Bayernliga präsentiert der TSV Schwabmünchen seinen ersten Neuzugang. Der sportliche Leiter Matthias Vogel sicherte sich die Dienste von Torwarttrainer Guido Martin. Der 55-Jährige bringt reichliche hochklassige Erfahrung als Torhüter und Trainer mit nach Schwabmünchen.
Als aktiver Torhüter sammelte Guido Martin in Kempten, Betzigau, Sonthofen und Mindelheim viel Erfahrung auf höchstem Niveau. Nach seiner Karriere im Tor gründete er in Tussenhausen eine Torwartschule und übernahm zudem den Posten als Torwarttrainer bei vielen Topteams im Allgäu. Zuletzt war er vier Spielzeiten beim Bayernligisten TSV Kottern aktiv.
Die Verpflichtung von Martin begründet Schwabmünchens sportlicher Leiter Matthias Vogel mit einfachen Worten: „Der Torhüter macht 50 Prozent des Spiels aus, und daher wollen wir uns in diesem Bereich noch mehr verbessern.“ Ein Vorteil ist, dass sich der neue Torwarttrainer und Stammtorhüter Fabio Zeche gut kennen. „Ich kenne Fabios Stärken, weiß aber auch, wo noch etwas geht“, so Martin.
Dass es ihn nun vom Allgäu nach Schwabmünchen verschlägt, erklärt der Experte so: „Es ist hier ein toller Verein, das Konzept der Schwabmünchner hat mich überzeugt. Außerdem will ich auf hochklassigen Niveau arbeiten.“ Vogel und Martin kenne sich schon lange, stammen beide aus Irsingen im Unterallgäu. „Mit Guido bekommen wir beste Qualität“, ist Vogel überzeugt.
Ein weiterer Grund für Martins Wechsel nach Schwabmünchen ist die Chance für ihn, bei den Schwarz-Weißen etwas aufzubauen. Künftig wird er direkt für das Training der Torhüter im gesamten Herrenbereich zuständig sein. Zudem wird Guido Martin die Torwarttrainer im Jugendbereich unterstützen. „Das Ziel ist es, die Torhüter schon früh auszubilden, an den Seniorenbereich heranzuführen. Dazu werden wir ein Ausbildungskonzept aufbauen“, so Martin.