Schwabmünchens Cheftrainer Emanuel Baum dürfte einen entspannten Samstagnachmittag am Strand genossen haben. Denn sein Team tat alles, damit der Trainer entspannt urlauben konnte. Mit einem am Ende auch in der Höhe verdienten 8:1-Erfolg gegen den SV Schalding-Heining feierte der Aufsteiger seinen ersten Sieg in dieser Saison. Für die Einstellung des eigenen Ergebnisrekordes hätten die Schwabmünchner noch ein Tor mehr erzielen müssen, denn im November 2018 wurde der TuS Holzkirchen mit demselben Ergebnis besiegt.
Der erste Saisonsieg hat auch dafür gesorgt, dass die Rote Laterne der Bayernliga nicht mehr in Schwabmünchen brennt, sondern nun die Abt-Arena in Kottern erleuchtet. Die Schwarz-Weißen sind durch ihren Erfolg in der Tabelle auf um drei Plätze auf Rang 15 vorgerückt. Auch das Torverhältnis sieht nun auch wesentlich besser aus.
Die Schwabmünchner starteten wie schon in der zweiten Hälfte des Dienstagspiels gegen Schwaig mit Maik Uhde auf der „Sechs“. Mit Richard Gumpinger und Robin Glöckle begannen auch zwei nominelle Sturmspitzen. Und diese Anpassung funktionierte erneut. Von Beginn an waren die Gastgeber am Drücker, schon der erste Angriff endete mit einem Abschluss von Matteo Di Maggio, der nur knapp übers Tor strich. Nur wenige Minuten später durften die Schwabmünchner zum ersten Mal jubeln. Philipp Boyer spielte einen Freistoß auf dem Flügel zu Maxi Aschner, der flankte perfekt an den Fünfmeterraum, wo sich Robin Glöckle durchsetzte und das 1:0 erzielte. Schwabmünchen blieb weiter am Drücker und dominierte den Gegner. Der Lohn folgte in der 16. Minute. Luca Boyer schickte mit einem Traumpass Aschner auf den Flügel, der flanke erneut perfekt und fand Richard Gumpinger. Dessen wuchtigen Kopfball konnte Schaldings Torhüter nicht festhalten, Di Maggio war zur Stelle - 2:0. Fast postwendend fiel der Anschluss der Gäste, aber die Körpersprache der Schwabmünchner verriet schon da, dass diese wenig beeindruckt waren. Drei Minuten nach dem 2:1 kam es zur wohl vorentscheidenden Szene. Schaldings Stahl traf Maxi Aschner mit offener Sohle und sah „Rot“. Und die Überzahl nutzen die Schwabmünchner zu einer spielerischen Machdemonstration aus.
Nach einer halben Stunde schickte der starke Maik Uhde Di Maggio auf die Reise, der sah Aschner in der Mitte - 3:1. Kurz vor der Pause war es wieder Maik Uhde, der Manuel Schmid auf dem linken Flügel frei stehen sah und mit einem Zuckerpass bediente. Der Außenverteidiger konnte so seinen ersten Treffer im höherklassigen Fußball erzielen. „Ein gutes, aber ungewohntes Gefühl“, so Schmid über seinen Treffer. Mit einem verdienten 4:1 ging es in die Pause.
In der zweiten Hälfte dauerte es keine fünf Minuten, ehe die Schwabmünchner erneut jubeln konnten. Schaldings Torhüter segelte an einer Ecke von Maik Uhde vorbei und von Robin Glöckle am langen Pfosten tropfte der Ball ins Tor. Nach einer Stunde setzte Matteo Di Maggio seine Treffer zwei und drei. Zuerst verwandelte er einen Foulelfmeter, dann verwertete er ein feines Zuspiel von Philipp Gmell. Den Schlusspunkt setzte dann Kapitän Lucas Kusterer nach einer Ecke von Maik Uhde.
Schwabmünchens Co-Trainer freute sich nach dem ersten Sieg: „Das fühlt sich gut an. Dass die Jungs das auch nach der Pause seriös heruntergespielt hat, war top.“ Trotzdem mahnt er, „dass man das nicht überbewerten darf.“ Wichtig für Deutscher ist der Fakt, dass er sicher ist, „dass die Mannschaft in der Bayernliga angekommen ist.“
So langsam fasst der TSV Schwabmünchen in der Bayernliga Fuß. Zwar ist der Aufsteiger nach zuletzt zwei Unentschieden in Folge weiter am Tabellenende, doch die Zuversicht wächst. Am Samstag ist mit dem SV Schalding-Heining (14 Uhr, Siegmund-Arena, Schiedsrichter Jonas Krzyzanowski, VfR Neuburg) ein Team zu Gast in Schwabmünchen, welches sich selbst im Abstiegskampf sieht.
Mit einem Erfolg hätten die Schwarz-Weißen sogar die Chance, das Tabellenende zu verlassen. Doch um dies zu erreichen müssen die Schwabmünchner zwei Dinge in den Griff bekommen: Die Anfälligkeit zu Gegentoren und die eigene Torquote. Mit Ausnahme der Partie in Kottern und dem 0:0 in Geretsried fing sich der Aufsteiger immer in den ersten 20 Minuten mindestens ein Gegentor ein. Vor des Gegners Tor ist es noch dürftiger. Von den fünf Toren der Schwarz-Weißen resultieren vier aus Elfmetern.
„Wir wollen unbedingt drei Punkte“, so Trainer Emanuel Baum. Dabei ist er selbst am Samstag nicht dabei. „Ich bin mit der Familie im Urlaub, das war so abgesprochen“, erklärt er. „Ich hoffe, ich kann am Strand den Sieg feiern“, schiebt er nach. Die Arbeit an der Seitenlinie wird Sebastian Deutscher übernehmen, wie auch das Abschlusstraining. „Ich habe volles Vertrauen in ihn“, so Baum über seinen Co-Trainer.
Um zu siegen, weiß Baum auf was es – wieder – ankommt: „Die Anfangsphase muss wieder passen. So wie wir es in Geretsried gezeigt haben.“ Der Trainer will nicht immer einem frühen Rückstand hinterherlaufen. Fast noch wichtiger ist der Torerfolg. „Die Jungs wissen eigentlich, wie das geht“, so Baum. Er hat auch registriert, dass mittlerweile Chancen da sind. „Aber es fehlt auch das Glück. Die Gegner bekommen immer wieder noch ein Körperteil hin“ stellt er fest. Fakt ist aber auch, dass sein Team mitunter noch ein wenig zu kompliziert zu Werke geht.
Bisher trafen die Schwabmünchner und das Team aus Passau nur in der Saison 2012/2013 aufeinander. Damals konnte jede Mannschaft das Heimspiel gewinnen. In dieser Spielzeit marschierten die Schaldinger von der Landesliga durch in die Regionalliga. Dort blieben sie acht Spielzeiten, ehe es 2022/2023 für ein Jahr zurück in die Bayernliga ging. Es folge ein Jahr in der Regionalliga, seit der Spielzeit 2024/2025 ist Schalding wieder Bayernligist.
Und die Erfolge der vergangenen Jahre sind Geschichte. In der Vorsaison wurden die Niederbayern 13, in dieser Spielzeit gab es erst fünf Punkte. Tiefpunkt dürfte am Dienstag die 1:5-Heimklatsche gegen Geretsried gewesen sein. Vor allem die Defensive der Schaldinger steht in der Kritik. Kein Wunder nach 15 Gegentoren. Trainer Heiko Schwarz nach der Partie: „Uns allen wurden die Augen geöffnet. Jetzt wissen wir, wo die Reise hingeht. Mit dem Gequatsche von Hurrafußball können wir aufhören. Jedem muss klar sein, was es im Grunde von Anfang an war: Es geht knallhart gegen den Abstieg.“ So stellte er zudem fest, dass die Mannschaft bislang in jedem Spiel Problem im Abwehrverhalten hatte.
Schwarz zieht seine Konsequenzen daraus und kündigt einen Kurswechsel an: „Wir werden unsere Vorgehensweise anpassen. Wir müssen mit allem, was wir haben, unser Tor verteidigen und in erster Linie hinten den Laden dicht kriegen. Auf das kommt es im Abstiegskampf an! Wir brauchen viel mehr Leidenschaft und Leben am Platz. Das sind Themen, die in erster Linie bei mir liegen. Aber es braucht auch Spieler, die diese Vorgaben mit Leben füllen.“
Das Wunschziel von drei Punkten hat der TSV Schwabmünchen gegen die Sportfreunde Schwaig nicht erreicht. Am Ende gab es einen Zähler, mit dem die Schwabmünchner nicht unzufrieden waren. „Wir lagen schnell zurück und haben gegen einen starken Gegner Moral bewiesen. Daher passt der Punkt“, so TSV-Trainer Emanuel Baum. Eine zutreffende Aussage, denn nach dem 2:0 der Sportfreunde nach zehn Minuten sah es mehr nach Debakel als nach Punkten für Schwabmünchen aus.
Doch nach rund 20 Minuten kam das Mentalitätsmonster der Schwabmünchner zum Vorschein und die Schwarz-Weißen begannen sich zu wehren. Der Lohn waren zwei Tore per Strafstoß. Schwaigs Trainer Christian Dornbeck haderte dabei mit dem Schiedsrichter und auch seinem Team.
Das Spiel begann, trotz teilweise massiven Regens, mit viel Tempo. Auf beiden Seiten gab es die ersten Angriffsversuche, Schwabmünchen schien sogar einen Tick überlegen. Doch die Gäste aus dem Münchner Osten zeigten sich hocheffizient. Mit der ersten guten Torchance in der achten Minuten gingen die Schwaiger in Führung. Keine zwei Minuten erhöhten sie auf 2:0.
Es sah nach einem bitteren Abend für Schwabmünchen aus, da auch nach dem Doppelschlag das Spiel von den Gästen bestimmt wurde. Die kamen vorwiegend über die linke Seite und übten dort massiv Druck aus. Das schnelle und meist direkte Spiel der Sportfreunde wirkte beeindruckend. In dieser Phase schien es, als würde der Abend für die Schwabmünchner nicht schön enden.
Es dauerte nach dem 2:0 der Gäste etwas mehr als zehn Minuten, bis die Schwabmünchner den Doppelschlag verdaut hatten. Philipp Boyer setzte mit einem nicht ungefährlichen Schuss das erste offensive Lebenszeichen der Gastgeber nach den Gegentoren. Von da an waren die Schwarz-Weißen wieder Teil des Spiels, wobei auch die Gäste weiter gefährlich blieben. Nach einer guten halben Stunde stand dann der Schiedsrichter im Mittelpunkt. Nach einem Zweikampf im Schwabmünchner Strafraum forderten die Gäste vehement einen Elfer, doch der Pfiff blieb aus. Im direkten Gegenzug wurde Matteo Di Maggio im Strafraum gefoult und dieses Mal kam der Pfiff. Schwaigs Trainer Dornbeck bezeichnete die Situation als „dubios“. Matteo Di Maggio war dies egal, er verkürzte vom Punkt auf 1:2. Kurz nach dem Anschluss hatten viele Schwabmünchner den Torschrei schon wieder auf den Lippen, doch ein Schwaiger Verteidiger kratzte einen Schuss von Robin Glöckle noch von der Linie.
Zur Pause reagierte TSV-Trainer Baum und stellte um. Maik Uhde rückte auf die „Sechser“-Position von Simon Paulus, der Platz für den offensiven Richard Gumpinger machte. Und dies zeigte schneller Wirkung als gedacht, denn schon drei Minuten nach Wiederanpfiff wurde Maik Uhde im Schwaiger Strafraum gelegt. Wieder übernahm Di Maggio Verantwortung und erzielte cool den Ausgleich. Danach entwickelte sich ein offenes Spiel, in dem beide Teams die Möglichkeit hatten, das Spiel für sich zu entscheiden. Gerade in der Schlussphase, die aufgrund der einbrechenden Dunkelheit am Rande des möglich war, waren die Gäste zwar leicht überlegen, aber nicht mehr zwingend.
SV Schwabmünchen: Holthuis, Kusterer, L. Boyer, Schmid, Moser, Aschner (74. Krist), Paulus (46. Gumpinger), Di Maggio (89. N. Kusterer), P. Boyer, M. Uhde, Glöckle (83. Gmell) Zuschauer: 120
Tore: 0:1 Ascher (8.), 0:2 Hesch (10.), 1:2 Di Maggio (35. Foulelfmeter), 2:2 Di Maggio (49. Foulelfmeter)
Defensiv gut stehen und vor allem in der Anfangsphase wach sein und nicht wie in den vergangenen Partien frühzeitig in Rückstand geraten. Das war die Marschroute des TSV Schwabmünchen beim Auftritt in Geretsried. Und der Plan ist aufgegangen. Am Ende hieß es 0:0 und die Schwarz-Weißen haben ihren ersten Zähler in der Bayernliga eingefahren. Mit etwas mehr Glück in der Offensive wäre sogar mehr als der eine Punkt drin gewesen.
„Wir haben zu null gespielt, den Punkt nehmen wir mit“, so Schwabmünchens Trainer Emanuel Baum. Am Ende trauerte er den vergebenen Chancen aus der ersten Hälfte hinterher: „Da wäre mehr drin gewesen. Ein Tor hätte heute genügt, denn kassiert hätten wir keines.“ Sein Gegenüber Martin Grelics sprach von einer verdienten Punkteteilung.
In den ersten 45 Minuten zeigten die Schwabmünchner nicht nur defensiv eine starke Leistung. Die erste dicke Chance für Gastgeber Geretsried resultierte aus einem Freistoß, nachdem Schwabmünchens Torhüter Lasse Holthuis einen Oberbayern vor dem Strafraum von den Beinen geholt hatte. Dabei hatte er Glück, dass dies vom Schiedsrichtergespann nicht als Notbremse gewertet wurde und er mit Gelb davon kam. „Da hatte ich Glück“, so der Torhüter nach der Partie. Denn fälligen Freistoß setzte Geretsrieds Beimin Idrizovic an den Pfosten.
In der Folge gelang es den Schwabmünchnern, die Gastgeber vom Tor fernzuhalten. Am Ende waren die Schwarz-Weißen aber auch bei ihren Gelegenheiten nicht konsequent genug. In der zweiten Hälfte verlor die Partie, auch aufgrund der großen Hitze, ein wenig an Fahrt. Beide Mannschaften zeigten den Willen, die Partie zu entscheiden, doch wirklich gefährlich wurde es auf beiden Seiten nicht mehr.
„Am Ende hat nur das Tor gefehlt, das holen wir am Dienstag nach“, so TSV-Trainer Emanuel Baum. Da geht es gegen die Sportfreunde Schwaig (Dienstag, 18. August, 18.30 Uhr, Siegmund-Arena, Schiedsrichter Felix Haggenmüller, FC Wiggensbach). Der Trainer ist mit Blick auf die Partie optimistisch.
Die Oberbayern spielen ihre zweite Saison in der Bayernliga, schlossen das Vorjahr als Neunter ab. Mit Torhüter Felix Thiel, der in den ersten beiden Saisonpartien eingesetzt wurde, kommt ein alter Bekannter nach Schwabmünchen, denn der Hüne stand vier Spielzeiten im Tor der Schwarz-Weißen.
TuS Geretsried: Radic, Kellner, Luburic (80. Fejzullahi), Sibler, Winkler (65. Krebs), Karpouzidis, Renger (58. Hodzic), Kawai (44. Prepeluh), Schrills (93. Hyseni), Ivkovic, Idrizovic
TSV Schwabmünchen: Holthuis, L. Kusterer, L. Boyer, Gmell (69. Gumpinger), Schmid, Moser (85. Berger), Paulus (64. N. Kusterer), Di Maggio, P. Boyer, M. Uhde, Glöckle (84. Speiser) (88. Krist)
Tore: Fehlanzeige
„Geretsried, da ist noch was offen“, sagte Schwabmünchens sportlicher Leiter Matthias Vogel, als er nach den für ihn besonderen Spielen in der Bayernliga gefragt wurde. Der Grund liegt gar nicht lange zurück. In der vorletzten Spielzeit trafen die beiden Teams in der Relegation aufeinander. Das Ende ist bekannt. Diesen Schmerz wollen die Schwabmünchner tilgen.
TSV-Trainer Emanuel Baum hat das Leid damals nicht erfahren. Trotzdem stellt er klar: „Drei Punkte wären schon gut und wichtig.“ Denn Punkte sind dass, was den Schwabmünchnern in der Bayernliga noch fehlt. „Auch Einer wäre nicht schlecht“, relativiert Baum vor der Partie in Geretsried (Samstag, 14 Uhr, Isaraustadion, Schiedsrichter Torsten Wenzlik, TSV Velden). Mit einem Sieg stehen die Chancen gut, dass die Schwarz-Weißen das Tabellenende verlassen können.
„Es wird nicht einfach“, so Emanuel Baum. Bedeutungsvoll ist in seinen Augen, dass die Mannschaft gut ins Spiel kommt. „Wir sind bisher zu oft früh in Rückstand geraten, das muss sich ändern“, fordert er. Wie das gehen soll, klingt einfach: „Das A und O ist es, von Beginn an hellwach zu sein. Dann muss erst einmal hinten die Null stehen bleiben, dann müssen wir offensiv wirken.“ Dass die Schwabmünchner eigentlich defensiv ganz gut unterwegs sind, haben sie durchaus bewiesen. Vor allem gegen Heimstetten stand die Abwehr nach dem wackeligen Beginn stabil.
Eine weitere Baustelle ist die Torausbeute. Drei Treffer aus vier Spielen, davon nur einer aus dem laufendem Spiel. Das ist ausbaufähig. „Die Chancen erarbeiten wir uns mittlerweile“, urteilt Baum. Damit hat er recht. Seit dem offensiv magerem Auftritt in Kottern haben sich die Schwabmünchner gesteigert und Torgelegenheiten kreiert. „Aber die Bayernliga ist ein anderes Pflaster. Da müssen wir noch effektiver werden“, so Baum, der aber auch lobt: „Wir haben zuletzt gezeigt, dass wir das können.“
Guter Dinge ist Baum auch, wenn er auf seinen Kader blickt. Denn die Zahl der Ausfälle ist mittlerweile wieder überschaubar. Neben den bekannten Langzeitausfällen fehlt nur der rotgesperrte Maximilian Muha sicher. Bei Fabio Zeche ist ein Einsatz noch eher unwahrscheinlich. Ein kleines Fragezeichen steht bei Maximilian Krist, Richard Gumpinger und Maximilian Aschner. „Ich hoffe, dass wir jetzt über einen längeren Zeitraum wieder mehr oder gar alle Spieler haben“, so Emanuel Baum. Denn dies gibt dem Trainer nicht nur mehr Optionen im Spiel, sondern auch im Training.
Zum Spiel am Samstag in Geretsried setzt der TSV Schwabmünchen einen Bus ein. Auch Fans können mitfahren, Abfahrt ist am Samstag. 10.30 Uhr am Sportgelände.
Nach 96 Minuten lagen die Schwabmünchner völlig fertig am Boden. Das Endergebnis von 1:3 auf der Videowand spiegelt dabei nicht das wider, was vor allem in der zweiten Hälfte auf dem Platz geschehen ist. Trotz Unterzahl waren die Hausherren die spielbestimmende Mannschaft, kamen zum Anschluss, belohnten sich am Ende jedoch nicht mit dem verdienten Ausgleich. Somit warten die Schwarz-Weißen weiter auf den ersten Punkt in der Bayernliga.
„Das Spiel ist in der ersten Viertelstunde vom Schiedsrichter kaputt gemacht worden“, schimpfte Schwabmünchens Trainer Emanuel Baum nach der Partie. Damit spielt Schwabmünchens Trainer auf zwei Szenen an. Die Erste führte zur Roten Karte von Maximilian Muha, der nach zehn Minuten wegen einer vermeintlichen Notbremse vom Feld musste. „Beide ziehen und zerren, dass kann man auch gegen den Stürmer pfeifen“, so Baum. Keine fünf Minuten später versagte Schiedsrichter Hummel nach einem klaren Heimstetter Handspiel im eigenen Strafraum den fälligen Elfmeter.
Die Anfangsphase der Partie ging klar an die Gäste aus Oberbayern. „Wir haben in der ersten Hälfte viel Gutes gezeigt“, so SVH-Trainerin Sarah Romert. Vor allem in den ersten 15 Minuten spielten die Heimstetter so, wie es die Konkurrenz erwartet hatte. Im Stile einer Spitzenmannschaft waren sie den Schwabmünchnern immer einen Schritt voraus. Das wirkte sich schon nach fünf Minuten aus, als der wenig überzeugende Schiedsrichter Andreas Hummel den Gästen einen Strafstoß zusprach. Keeper Lasse Holthuis soll in seinen Augen einen Gegner zu Boden gebracht haben. Doch der machte seinen vermeintlichen Fehler wieder gut und hielt den Elfer.
Fünf Minuten später war Holthuis dann machtlos, ein starker Angriff der Gäste führte zum 0:1. Nur wenig später folgte die Rote Karte für Muha. Zu diesem Zeitpunkt sah es nicht gut für die Schwabmünchner aus. Kurz danach wurde den Gastgebern auch noch ein Strafstoß verweigert. Nach 21 Minuten schien dann auch die Vorentscheidung gefallen, denn nach einem erneut sehenswerten Spielzug stellte Heimstetten auf 0:2. Bis kurz vor der Pause passierte wenig, ehe Schwabmünchen auf einmal Morgenluft witterte. Die Gäste kamen besser ins Spiel und zu guten Chancen. So sorgte nur die Latte dafür, dass Di Maggio noch vor der Pause den Anschluss hätte herstellen können.
Nach dem Seitenwechsel passierte lange Zeit nicht viel, Schwabmünchen kontrollierte die Gäste und kam besser in die Partie, auch weil die Gäste in Augen ihrer Trainerin in der zweiten Hälfte „unfassbar schlecht waren.“ Schwabmünchen erhöhte den Druck und belohnte sich nach einer Stunde. Robin Glöckle bewies im Strafraum Übersicht und legte den Ball quer auf Philipp Gmell, der für den Anschluss sorgte. Fortan waren die Gastgeber am Drücker. „Das war unfassbar, was die Jungs da gezeigt haben“, so TSV-Trainer Emanuel Baum.
Am Ende reichte es jedoch nicht für den verdienten Ausgleich. „Ein Punkt wäre heute verdient gewesen“, so Baum. So kam es, wie es kommen musste, Schwabmünchen drückte und die Gäste nutzten den einen Konter zum 1:3. Trotz der bitteren Niederlage zeigt sich Emanuel Baum zuversichtlich: „Wenn wir nächste Woche so auftreten, werden wir uns belohnen.“
TSV Schwabmünchen: Holthuis, L. Kusterer, L. Boyer, Gmell (75. Gumpinger), Moser (71. Schmid), Muha, Aschner (87. Berger), Di Maggio, P. Boyer (84. n. Kusterer), Uhde, Glöckle (84. Emirzeoglu)
SV Heimstetten: da Silva-Pötzinger, Ezeala (46. Rüther), Günzel, May, Riglewski, Steimel, Müller, Sakhi Zada, Girtler (75. Goebl), Leitl (61. Kehl), Lindner (66. Penski)
Schiedsrichter: Hummel (Betzigau) - Zuschauer: 300
Tore: 0:1 Steimel (9.), 0:2 Girtler (20.), 1:2 Gmell (60.), 1:3 Riglewski (90.+5)
Rot: Muha (10. TSV Schwabmünchen/Notbremse)
Besondere Vorkommnisse: Riglewski (SV Heimstetten) scheitert mit Foulelfmeter an Torwart Holthuis (5.).
Drei Spiele, keine Punkte und kein Tor aus dem Spiel heraus. Der Start des TSV Schwabmünchen in die Fußball-Bayernliga hätte auch besser ausfallen können. Zumindest am vergangenen Wochenende in Pipinsried war für die Schwabmünchner mehr drin. Am Samstag gegen den SV Heimstetten soll es besser werden.
In der Heimpartie gegen die Oberbayern, (Samstag, 14 Uhr, Siegmund-Arena, Schiedsrichter Andreas Hummel, SG Betzigau/Wilpoldsried) sollen die ersten Zähler aufs Schwabmünchner Konto wandern. „Das muss unser Ansporn sein“, so Trainer Emanuel Baum vor dem Heimspiel gegen den SV Heimstetten.
Die angespannte Personallage der Schwabmünchner hat sich nicht wirklich gebessert. Zwar stehen Manuel Schmid und Maximilian Aschner wieder zur Verfügung, dafür fallen am Samstag Achim Speiser und Maximilian Krist aus. Richard Gumpinger und Fabio Zeche haben zwar wieder mittrainiert, doch ein Einsatz ist eher unwahrscheinlich. „Da ist das Risiko zu groß“, so Baum. Zumal Zeche-Vertreter Lasse Holthuis im Tor „seine Sache richtig gut macht.“
„Besser machen“ lautet das Motto der Schwabmünchner für ihre Zweikampfführung. Als „zu vorsichtig“ bezeichnet Emanuel Baum das Zweikampfverhalten des Aufsteigers. „Wir müssen uns in den Zweikämpfen steigern, körperlicher spielen“, so der Trainer. Vor allem gegen Pipinsried hat er da Defizite ausgemacht. Verbesserungsbedarf besteht auch bei der Torausbeute. Zweimal konnten die Schwabmünchner treffen, beide Male vom Elfmeterpunkt beziehungsweise im Nachschuss. Was nach drei Spielen fehlt, ist ein Tor aus dem Spiel heraus. „In der Offensive fehlt es und an Eingespieltheit. Da sind wir neu aufgestellt, aber durch Urlaub und Verletzungen läuft es da bisher nicht optimal“, so Baum.
Bei den Gästen steht mit Sarah Romert eine Frau als Cheftrainerin an der Seitenlinie. Die ehemalige Spielerin des FC Bayern ist seit der vergangenen Spielzeit in der Verantwortung. „Sie macht das nicht schlechter als ein Mann“, sagt Emanuel Baum über seine Kollegin. Die kann mit dem bisherigen Saisonverlauf nicht zufrieden sein. Der SVH wurde zu Saisonbeginn von vielen Seiten zu den Favoriten in der Bayernliga erkoren, hat bislang jedoch nur einen Punkt geholt.
Den gab es vorige Woche gegen Geretsried. Die Grundlage für den Punkt legte dabei Heimstettens Torhüter Fabian Scherger, der den Ball aus 70 Metern ins Geretsrieder Tor beförderte. „Das war eigentlich ein Befreiungsschlag“, stellte der Scherger später klar. Dass es bisher für Heimstetten nicht rund läuft, hat ähnliche Gründe wie in Schwabmünchen. Schon in der Vorbereitung fehlten wichtige Spieler und darunter leidet die Eingespieltheit.
Der TSV Schwabmünchen wartet weiter auf den ersten Punkt in der Fußball-Bayernliga. Beim FC Pipinsried war der Aufsteiger so nah drin, wie noch nie in dieser Saison. Doch am Ende mussten die dezimierten Schwarz-Weißen, Trainer Emanuel Baum musste auf zwölf Spieler verzichten, mit leeren Händen vom Platz schleichen.
Die Vorzeichen für einen Erfolg im Dachauer Hinterland waren denkbar schlecht. Mit nur einem „gelernten“ Außenverteidiger auf dem Spielfeld und kaum Alternativen fürs Mittelfeld auf der Bank gingen die Schwabmünchner in die Partie. Simon Paulus und Benedikt Berger, die beiden in der Vorsaison fast komplett ausfielen, mussten von Beginn an ran.
Die Partie startete flott, Schwabmünchen zeigte sich engagiert und zielstrebig. Doch jubeln durften erst einmal die Gastgeber. Der erste gute Angriff des FCP führte direkt zum 1:0 (8.). Doch Schwabmünchen zeigte sich wenig geschockt und setzte immer wieder offensive Akzente. Nur eines blieb vorerst aus: ein Torerfolg. Nach 18 Minuten waren die Gäste kurz vor dem Ausgleich, doch ein feiner Schlenzer von Maik Uhde tropfte nur auf die Latte. Kurz danach fiel das 1:1 dann doch. Nachdem Maik Uhde im Strafraum gelegt wurde, trat Maximilian Krist zum Elfmeter an, scheiterte jedoch an FC-Torhüter Enrique Bösl, der auch den Nachschuss von Achim Speiser parieren konnte, gegen den zweiten Nachschuss von Maik Uhde dann aber machtlos war. In der Folgezeit entwickelte sich phasenweise ein offener Schlagabtausch, in dem sich vor allem beide Torhüter auszeichnen konnten, wobei Lasse Holthuis auf Schwabmünchner Seite mehr glänzen durfte.
„Die erste Viertelstunde ging klar an Pipinsried, danach war es eine offene Angelegenheit“, urteilte TSV-Trainer Emanuel Baum über die erste Hälfte. Sein Gegenüber Roman Langer stimmte ihm zu und ergänzte: „Phasenweise war es wild.“ Das Urteil der beiden Trainer fasst die ersten 45 Minuten gut zusammen, die richtig gute Unterhaltung boten und vor allem den Schwabmünchnern Hoffnung machten.
Auch nach der Pause gingen beide Teams mit offenem Visier ins Spiel. Wieder erwischten die Gastgeber den besseren Start, und wieder dauerte es acht Minuten, bis der FCP jubeln durfte. Es war wieder kein schlechter Angriff, den Pipinsried vorgetragen hatte, jedoch hatte auch Torschütze Jaroud Kanze vollkommen frei am langen Pfosten keine allzu schwere Aufgabe, den Ball zu versenken. Schwabmünchen zeigte erneut Reaktion, wollte erkennbar nicht mit leeren Händen den Heimweg antreten.
Das sorgte für Räume, die die Gastgeber versuchten, zu nutzen. Während sich die Schwarz-Weißen oft an der Defensive der Pipinsrieder die Zähne ausbissen, kamen diese immer wieder gefährlich vor das TSV-Tor. Doch ein gut aufgelegter Lasse Holthuis und eine kräftige Portion Fahrlässigkeit verhinderten, dass die Gastgeber ihre Führung ausbauen konnten.
Schwabmünchen warf in der Schlussphase alles nach vorn und dementsprechend hektisch wurde die Partie. Zuerst holte sich Pipinsrieds Dombrowka die Gelb-Rote Karte ab und durfte sich dabei glücklich wähnen, dass er für sein hartes Einsteigen nicht gleich mit Rot bestraft wurde. Nur wenig später hatte Jaroud Kanze ähnliches Glück, denn auch sein Foul war eines Platzverweises würdig, doch auch da entschied sich Schiedsrichter Julian Perl, der in der Schlussphase leicht den Überblick verlor, auf Gelb.
In dieser Phase zeigte sich auch Schwabmünchens Hauptproblem: aus dem Spiel gelingt den Schwarz-Weißen kein Tor. Auch wenn sie mehr deutlich mehr Chancen generiert hatten, wie in den beiden Spielen zuvor.
FC Pipinsried: Bösl, Keßler (82. Sanawar), Krist, Dombrowka, Reithmeir, Reichl (76. Lobenhofer), Roithmayr (92. Haas), Weihrauch, Petkovic (72. Seifert), Gebert (79. Anyaonu), Kanze
TSV Schwabmünchen: Holthuis, Kusterer, Berger (82. Köbler), L. Boyer (82. Emirzeoglu), Gmell, Paulus (79. Muha), Di Maggio, Krist, P. Boyer, Uhde, Speiser (66. Glöckle)
Schiedsrichter: Perl (Pullach i. Isartal)
Tore: 1:0 Roithmayr (8.), 1:1 Uhde (21.), 2:1 Kanze (54.)
Gelb-Rot: Dombrowka (91. FC Pipinsried), Kanze (94. FC Pipinsried)
Dass der TSV Schwabmünchen als Aufsteiger in die Bayernliga nach zwei Spieltagen ohne Punkte dasteht, ist noch kein Beinbruch. Zwar wäre zum Auftakt in Kottern mehr drin gewesen, doch noch ist dies kein Problem. Probleme haben die Schwarz-Weißen an anderer Stelle. Denn dem Trainerduo Emanuel Baum und Sebastian Deutscher gehen in Sachen Kader langsam die Alternativen aus.
Für die Partie in Kottern müssen die Schwabmünchner auf mehr als zehn Spieler verzichten. „Das ist der Wahnsinn“, so Emanuel Baum. Bitter ist vor allem, dass durch die Ausfälle von Matthias Moser, Manuel Schmid und Maximilian Aschner gleich drei Spieler nicht zur Verfügung stehen, die auf der Außenverteidigerposition spielen können. Dazu kommen noch Fabio Zeche, Richard Gumpinger, Simon Ammann, Maximilian Högg, Dennis Sedlmeir, David Drexel und natürlich Kapitän Tim Uhde.
„Das hat schon in der Vorbereitung angefangen, immer wieder waren Spieler verletzt oder nicht da. Da ist auch schwer, sich einzuspielen“, so Baum. Trotzdem will er nicht von vorneherein die Partie beim FC Pipinsried (Samstag, 16 Uhr, Küchenstadel-Arena, Schiedsrichter Julian Perl, SV Pullach) abschenken. „Basti Deutscher und ich tüfteln viel an der optimalen Aufstellung. Wir werden eine gute Elf aufs Feld bringen“, ist Baum überzeugt.
Was es wohl nicht geben wird, ist eine Defensiv-Lösung wie gegen 1860 München. Da spielten die Schwabmünchner, durchaus erfolgreich, mit einer Fünferkette in der Abwehr. „Das ist aber nicht unser Spiel, das entspricht nicht unserem Naturell“, erklärt der Trainer. Wobei auch das Fehlen von Außenverteidigern diese Option schwer umsetzbar macht. „Wir wollen einen Punkt“, so Baum.
Bei Gastgeber Pipinsried sieht es derweil deutlich besser aus. Die Oberbayern sind mit zwei Siegen in die Spielzeit gestartet, die Pokalniederlage in Schwabmünchen scheint vergessen zu sein. Da hatte der FCP noch einige Spieler nicht dabei, wie zum Beispiel Stürmer Florian Gebert. Der ehemalige Bobinger scheint gut in Form zu sein und hat schon dreimal getroffen. Achtmal haben die Pipinsrieder in den ersten beiden Spielen getroffen, daher ist Emanuel Baum gewarnt: „Wir müssen da gut verteidigen. Aber das ist uns im Pokal auch gelungen.“
Der enge Pipinsrieder Platz sieht Baum als möglichen Vorteil. „Das könnte uns dieses Mal entgegenkommen“, sagt er. Auch wenn die personelle Lage schwierig ist, sieht Baum eine Chance. „Wenn die Mannschaft die Leistung aus den Pokalspielen zeigt, geht was“, ist er überzeugt. Denn, „wir wollen nicht ewig auf die ersten Punkte warten.“
Die Vorgabe von Schwabmünchens Trainer vor der Partie gegen den TSV 1860 München war klar: Besser spielen als in Kottern. Bei einer guten Leistung hat der Coach vorgegeben, dass er sogar mit einer Niederlage leben hätte können. Diese Zielvorgabe haben die Schwabmünchner nur bedingt erfüllt. Gegen eine Münchner Mannschaft, die aus weiten Teilen des künftigen Regionalligakaders bestand, setzte es eine 1:5-Niederlage.
Ein Ergebnis, welches am Ende zu deutlich ausfiel. Schwabmünchner verteidigte lange geschickt und effizient, doch in den Schlussminuten der Partie kassierte der Aufsteiger drei Treffer, die dafür sorgen, dass das Ergebnis nicht dem Spielverlauf widerspiegelt.
Mit der taktischen Ausrichtung der Schwabmünchner zum Start in die Partie war schnell klar, dass die Gastgeber nicht darauf aus sind, das Spiel zu machen. Erstmals agierten die Schwarz-Weißen mit einer Fünfer-Abwehrkette mit Lucas Kusterer, Luca Boyer und Maximilian Muha im Zentrum und Manuel Schmid und Maximilian Aschner auf den Außenpositionen.
Und die Gastgeber machten das richtig gut. Schwabmünchen verteidigte effektiv, wirklich gute Torgelegenheiten gab es für die Münchner kaum, während die Hausherren auf Konter lauerten. Doch nach 20 Minuten stand Löwe Luis Pereira de Azambuja nach einem Abpraller goldrichtig und brachte die 1860er in Führung. Dieses Ergebnis konnten die Schwabmünchner bis zur Halbzeit halten.
Auch in der zweiten Hälfte bot sich dasselbe Bild. Schwabmünchen verteidigte weiter hocheffizient und zeigte viel Einsatz, so wie Maxi Aschner, nach 53 Minuten einen schon sicher im Tor geglaubten Schuss der Münchner noch weggrätschte. Nach gut einer Stunde wechselte Münchens Trainer Alper Kayabunar den Sieg ein. Denn Angreifer Arian Ortivero Calderon stand wenige Minuten nach seiner Einwechslung goldrichtig und erhöhte nach einem Querpass auf 2:0.
Nach dem zweiten Gästetreffer war Schwabmünchen besser im Spiel und kam zu einigen Chancen. Nach einer Ecke folgte ein Münchner Handspiel im Strafraum und Maximilian Krist sorgte per Strafstoß für den ersten Bayernligatreffer des Aufsteigers (77.). Doch Freude und Hoffnung währten nur kurz. Nur vier Minuten später erreichte ein weiter Schlag der Münchner erneut Arian Ortivero Calderon und der stellte auf 3:1, zwei weitere Minuten später machte er seinen Hattrick komplett. In der Nachspielzeit trafen die Münchner nochmals.
„Die ersten 80 Minuten haben wir das umgesetzt, was wir machen wollten. Nach dem Anschluss hatten wir schon die Hoffnung, dass da was geht“, so Schwabmünchens Trainer Emanuel Baum. „Aber mit dem ersten Ball nach dem 2:1 haben wir das schnelle Gegentor bekommen, dann war das Spiel entschieden. Die letzten Gegentore waren unnötig“, ergänzt er. „Das Ergebnis war zu hoch und spiegelt nicht den Spielverlauf wider“, so Baum weiter.
TSV Schwabmünchen: Holthuis, L. Kusterer, L. Boyer, Schmid, Muha (80. Paulus), Aschner (78. Berger), Di Maggio (70. Krist), P. Boyer, M. Uhde, Gumpinger (63. Gmell), Speiser (70. Emirzeoglu)
TSV 1860 München II: Eicher, Fiedler, Bell, Faßmann, Weber (46. Hoppe), Wach, Grancay, Leone (59. Ortivero Calderon), Pereira de Azambuja, Erdogan (67. Gosalci) (74. Porta), Niederlechner (59. Moumou)
Schiedsrichter: Wagner (Ingolstadt) – Zuschauer: 802
Tore: 0:1 Pereira de Azambuja (20.), 0:2 Ortivero Calderon (69.), 1:2 Krist (77. Foulelfmeter), 1:3 Ortivero Calderon (81.), 1:4 Ortivero Calderon (83.), 1:5 Fiedler (90.+1)