Mit leeren Händen musste der TSV Schwabmünchen von der Auswärtspartie in Wasserburg die Rückreise antreten. Mit 0:2 unterlagen die Schwarz-Weißen im Aufsteigerduell mit dem Team aus Oberbayern. Dabei präsentierten sich die Schwabmünchner nicht schlecht. Am Ende mangelte es aber an Torgefahr und in der Defensive sorgten zwei grobe Schnitzer für die Gegentore.

Wasserburgs Trainer Florian Heller bezeichnete Schwabmünchen nach der Partie „als einen der stärksten Gegner im bisherigen Saisonverlauf.“ Ein Lob, das vielleicht gut tut, aber am Ende nichts bringt. Schwabmünchens Trainer Emanuel Baum war das Lob fast schon egal. „Das Ergebnis ist unter dem Strich total ärgerlich“, bilanzierte er nach dem Spiel.

Schwabmünchen startet gut in die Partie

Die Schwabmünchen waren, fast schon ungewohnt, in der Anfangsphase die deutlich bessere Mannschaft. Das einzige Manko war jedoch, dass die Schwarz-Weißen in Richtung Tor nicht zwingend genug agierten. Trotz mehr Ballbesitz ergab sich keine wirklich große Abschlussgelegenheit für die Baum-Truppe. Die Gastgeber waren erst nach gut 20 Minuten im Spiel, sodass sich eine Partie auf Augenhöhe entwickelte.

Der einzige Unterschied: Die Hausherren bewiesen, kaum im Spiel, mehr Zug zum Tor. So rettete nach gut 24 Minuten nur der Pfosten die Schwabmünchner vor einem Rückstand. Fabio Zeche, der nach langer Verletzungspause wieder im Gehäuse der Schwarz-Weißen einen guten Einstand ablieferte, hätte da keine Chance mehr gehabt. Die hatte er auch wenige Minuten später nicht. Nach einem Patzer im Spielaufbau schafften es die Gastgeber mit zwei Spielern die Schwabmünchner Hintermannschaft richtig alt aussehen zu lassen und durch Torjäger Robin Ungerath die Führung zu erzielen.

Auch in der zweiten Hälfte war Schwabmünchen ebenbürtig

Auch nach der Pause bot sich ein ähnliches Bild wie vor dem Seitenwechsel. Beide Teams traten sich auf Augenhöhe gegenüber. Dabei hätten die Gastgeber in der zweiten Hälfte nach Ansicht der Schwabmünchner in Unterzahl antreten müssen. Kurz vor der Pause Abwehrmann Simon Fischer nach einem üblen Tritt gegen Matteo Di Maggio die Gelbe Karte. „Der Ball war weg und die Intensität des Fouls hoch. Da ist eigentlich Rot“, so TSV-Trainer Emanuel Baum.

Auch wenn die Schwabmünchner das Spiel mitgestalteten, am Ende half das Nichts. Die besten Chancen hatten die Schwarz-Weißen, als es schon 2:0 stand. Da vergab Di Maggio zwei gute Möglichkeiten. Das 2:0 resultierte aus einem dicken Patzer von Matthias Moser, der in der Vorwärtsbewegung leichtsinnig den Ball verlor und so Robin Ungerath einen Doppelpack ermöglichte. „Bei dem schlechten Platzverhältnisse war es keine gute Idee so zu agieren“, sagt Baum über den folgenschweren Versuch Mosers, zu zaubern.

Schwabmünchens Trainer Baum stellt um

„Machen wir die Fehler nicht, nehmen wir einen Punkt mit“, so Baum nach der Partie, der zum Ende der Partie auf eine Dreierkette umstellte und alles Offensivspieler, die zur Verfügung standen, aufs Feld brachte. Bis auf die zwei dicken Böcke in der Defensive und dem offensiv „oft zu umständlichen Auftritt“ können sich die Schwabmünchner keine Vorwürfe machen. So geht es mit der Erkenntnis, dass die Bayernliga kein Selbstläufer ist, in eine wichtige Trainingswoche vor dem Heimspiel gegen Gundelfingen.

TSV Schwabmünchen: Zeche, L. Boyer, Schmid, Moser, Muha (77. Ammann), Aschner (67. Gmell), Di Maggio, P. Boyer (72. Paulus), Uhde, Gumpinger (56. Krist), Glöckle (62. Speiser)

Schiedsrichter: Gehrwald (Irlbach) - Zuschauer: 356

Tore: 1:0 Ungerath (28.), 2:0 Ungerath (65.)

Nach drei Spielen ohne Sieg wartet am Samstag für den TSV Schwabmünchen die nächste harte Nuss. Beim letztjährigen Vizemeister der Landesliga Ost, dem TSV Wasserburg (14 Uhr, Sportplatz Landwehrstraße, Schiedsrichter Magnus Gehrwald, JFG Straubinger Land), liegt die Messlatte hoch. Die Oberbayern konnten ihren Aufstiegsschwung über die Sommerpause retten und liegen mit 19 Punkten auf dem fünften Rang der Bayernliga.

Vor allem zu Hause sieht Schwabmünchens Trainer Emanuel Baum die Wasserburger stark. „Die gehen früh drauf, erzeugen viel Druck“, weiß er. Aufpassen müssen die Schwarz-Weißen vor allem auf Robin Ungerath. Der Torjäger der Wasserburger hat schon achtmal getroffen und vier Tore vorbereitet. „Der Vorteil ist, wir wissen, wer gefährlich ist. Das ist besser, als wenn ein Team drei oder vier Spieler mit vier, fünf Toren hat“, so Baum.

Zuletzt bekamen die Schwabmünchner relativ viele Gegentore nach ruhenden Bällen. „Da muss unsere Zuteilung besser werden“, so Baum. Während die offensiven Standardsituationen in seinen Augen ganz gut klappen, hapert es dabei vor dem eigenen Tor. „Wir müssen da vor allem ruhiger bleiben“, fordert er. Die Aufarbeitung dieses Problems war auch Teil der Trainingswoche.

„Wasserburg hat einen Lauf, aber sie sind nicht unschlagbar“, so Baum. Wichtig sei, „den Druck den sie aufbauen, zu verhindern.“ Dazu zählt auch, den Ball mal weit zu schlagen, um dem Pressing der Oberbayern zu entgehen. Mit Blick auf den Kader hat Baum gemischte Gefühle. Positiv ist, dass seit dieser Woche wieder alle drei Torhüter zur Verfügung stehen. Fehlen wird weiterhin Benedikt Berger. Maik Uhde war ebenfalls wieder im Trainingsbetrieb, Lucas Kusterer musste die Woche passen. Ob die beiden am Samstag spielen können, zeigt sich kurzfristig. Tim Heckmeier kam vergangene Woche nach langer Verletzungspause zum ersten Kurzeinsatz und sammelte auch in der zweiten Mannschaft wichtige Spielminuten.

Gut drei Stunden wird die Busfahrt der Schwabmünchner nach Wasserburg dauern. „Das ist nicht angenehm, aber wesentlich besser, als wenn die Spieler einzeln fahren müssen“, so Baum. Dabei ist für den Trainer eines wichtig: „Wir müssen beim Spiel dafür sorgen, dass auf der Rückfahrt gute Laune herrscht. Das war zuletzt auf dem Heimweg von Landshut nicht der Fall.“ Auf Fans können die Fahrt mit dem Bus mitmachen, Abfahrt ist am Samstag um 9.30 Uhr am Sportplatz.

Einen bitteren Samstagnachmittag erlebten die Bayernliga-Fußballer des TSV Schwabmünchen. Gegen den FC Deisenhofen reichte es nur zu einem 3:3, obwohl die Schwarz-Weißen noch 15 Minuten vor dem Ende mit 3:1 führten. Doch ein Fußballspiel dauert nun mal 90 Minuten, manchmal sogar noch ein wenig länger. Am Ende für Schwabmünchen zu lange, denn der Ausgleichstreffer des FC Deisenhofen fiel in der Nachspielzeit.

Verdient war der Punkt für die biederen Gäste nicht, dass die Oberbayern ihn jedoch haben, das müssen sich die Schwabmünchner selbst zuschreiben. Auf der einen Seite waren genügend Torgelegenheiten da, um die Partie deutlicher zu gestalten. Auf der anderen Seite waren es wieder zwei ruhende Bälle, die zu den entscheidenden Gegentoren führten. Und dass, obwohl Deisenhofen „seit gefühlt einem Jahr nach einer Ecke nicht getroffen hat“, wie Trainer Andreas Pummer noch während der Partie feststellte.

Deisenhofen hatte zu Beginn mehr vom Spiel

Schwabmünchen ging im Vergleich zur Partie in Landshut mit zwei personellen Änderungen ins Spiel. Rückkehrer Lucas Kusterer rückte in die Vierkette, und schob so Luca Boyer auf die „Sechs“, der Noah Kusterer ersetzte. Im offensiven Zentrum begann Maximilian Krist statt Simon Paulus. Maik Uhde nahm, noch angeschlagen auf der Bank Platz.

Die ersten Minuten der Partie agierten die Gäste spielbestimmend, aber nicht zwingend. Schwabmünchens Angriffsversuche verpufften im Feld, da die Zuspiele oftmals zu ungenau waren. Nach etwas mehr als einer Viertelstunde hatten die Gastgeber dann ins Spiel gefunden. Der Lohn: Mit dem zweiten guten Angriff gelang die Führung. Richard Gumpinger kam von rechts frei in den Strafraum und bewies mit einem Rückpass auf Torschütze Manuel Schmid Übersicht.

Schwabmünchen kommt schlecht aus der Pause

Nach dem Seitenwechsel bot sich den Zuschauern dasselbe Bild wie zu Spielbeginn. Die Gäste waren am Drücker, dieses Mal mit mehr Torgefahr. Doch der junge Philip Bissinger im Schwabmünchner Tor reagierte mehrfach stark. Nach gut zehn Minuten konnte der Torhüter einen Schuss aus kurzer Distanz nicht festhalten, beim Nachfassen holte er einen Deisenhofer von den Beinen. Den fälligen Strafsto0ß versenkte Florian Schmid ohne Probleme.

Die Schwabmünchner Antwort dauerte nicht allzu lange. Nach feinem Zuspiel von Luca Boyer war Matteo Di Maggio auf dem linken Flügel durch und versenkten den Ball zur erneuten Schwabmünchner Führung. Die Gastgeber waren fortan die bessere Mannschaft auf dem Platz, versäumte es aber, weiter Tore zu machen. Chancen hierzu gab es reichlich.

Achim Speisers Freude über das erste Saisontor währt nicht lange

Nach 70 Minuten kam Achim Speiser für den glücklosen Richard Gumpinger. Ein Wechsel, der sich zu lohnen schien. Schon kurz nach seiner Einwechslung zwang er Deisenhofens Torhüter Obermeier mit einem starken Kopfball zu einer Glanzparade. Wenig später konnte dann endlich jubeln. Ein Zuspiel von Lucas Kusterer landete bei Speiser am kurzen Eck, der mit einer schnellen Drehung nach innen alle überraschte und den Ball sehenswert im Tor unterbrachte.

So sahen die Schwabmünchner eine Viertelstunde vor dem Ende wie der sichere Sieger aus. Die Schwarz-Weißen hatten durchaus noch weitere Möglichkeiten, den Sack zuzumachen. Stattdessen genügten den Gästen zwei schlecht verteidigte Standards, um zum Ausgleich zu kommen. „Das darf so nicht passieren“, stellte ein enttäuschter Emanuel Baum nach der Partie fest. „Mit Blick auf die nächsten Aufgaben dürfen wir nun aber nicht den Kopf in den Sand stecken. Wir müssen das Positive mitnehmen und nach vorn blicken“, ergänzt er.

TSV Schwabmünchen: Bissinger, L. Kusterer, L. Boyer (78. Paulus), Schmid, Moser, Muha, Aschner (60. Gmell), Di Maggio (83. Ammann), Krist (92. Heckmeier), P. Boyer, Gumpinger (70. Speiser)

Im Laufe der Woche war bei den Schwabmünchner Fußballern Videostudium angesagt. Denn nach der Niederlage bei der SpVgg Landshut gab es für die Schwarz-Weißen einiges aufzuarbeiten, das wieder besser werden soll. Denn am Samstag (14 Uhr, Siegmund-Arena, Schiedsrichter Matthias Putz, SV Perlesreut) gegen den FC Deisenhofen wollen die Schwabmünchner wieder punkten.
Die Oberbayern, Deisenhofen ist ein Ortsteil des südliche von München gelegenem Oberhaching, spielen die siebte Spielzeit in Folge in der Bayernliga. Dadurch kam es schon zu vier Aufeinandertreffen mit dem FCD. Die Bilanz für die Schwabmünchner sieht dabei alles andere als gut aus, denn alle Spiele wurden verloren, und das mit einer Torbilanz von 6:18. Der FC Deisenhofen hat sich seit seinem Aufstieg in die Bayernliga 2019 souverän im Mittelfeld der Liga gehalten. In der laufenden Spielzeit starteten die Oberbayern verhalten in die Saison, nach dem Auftaktsieg gegen Gundelfingen folgten acht sieglose Spiele, ehe am vergangenen Wochenende ein 4:0-Heimerfolg gegen Geretsried wieder ein Sieg gelang.

Schwabmünchen muss mehr Körperlichkeit und Aggressivität zeigen

„Nach der Leistung in Landshut muss die ganze Mannschaft eine deutliche Leistungssteigerung zeigen“, sagt Trainer Emanuel Baum. Baum ist der Ansicht, dass die Mannschaft in Landshut vieles hat vermissen lassen. „Das Zweikampfverhalten war nicht gut, wir waren zu passiv“, sagt er. Um dies zu untermauern, gabs die entsprechenden Bilder im Video. „Da kann man auch gleich erklären, wie es besser geht“, sagt der Trainer.
Dabei stellte er vordergründig eines fest: „Fußballerisch sind wir gut dabei. Doch wir waren wieder zu brav. Wenn Körperlichkeit und Aggression fehlen, wird das in dieser Liga bestraft.“ Daher zieht Baum den Schluss, „dass wir da nicht nachlassen dürfen.“ Für diesen Plan am Samstag muss Baum aber wohl wieder auf den einen oder anderen Akteur verzichten: „Maxi Aschner ist fraglich, auch Maik Uhde hat noch Probleme.“ Im Tor ist zwar Fabio Zeche wieder im Aufbautraining, für einen Einsatz wird es aber noch nicht ausreichen. So wird der junge Philipp Bissinger zu seinem zweiten Einsatz kommen, da auch Lasse Holthuis fehlt. „Philipp hat das in Landshut gut gemacht, bei den Gegentoren konnte er nichts machen“, so Baum. Zudem fehlt der rotgesperrte Teo Köbler als Alternative.

Deisenhofen: War der Sieg am Wochenende die Wende oder ein Zwischenhoch?

Schwabmünchens Gegner Deisenhofen hat am vergangenen Wochenende seine Negativserie beendet. So bleibt die Frage, ob dies im Kellerduell gegen Geretsried nur ein Zwischenhoch, oder mehr war. . Mit aktuell 14 geschossenen Toren zählt der FCD nicht zu den offensiv stärksten Teams der Liga. Auch die 19 Gegentore reichen nur für einen hinteren Platz in dieser Wertung. Statistisch am auffälligsten ist bisher Lukas Kretzschmar. Der Angreifer konnte bislang je vier Tore und Vorlagen für sich verbuchen und zählte auch schon in der vorigen Saison zu den besten Scorern der Deisenhofer.
Im Gegensatz zu Schwabmünchen hatten es die Deisenhofener im bisherigen nur mit zwei Mannschaften aus der oberen Tabellenhälfte zu tun. Gegen Kottern und Kirchanschöring, beide in der Abstiegszone, gab es jeweils nur einen Punkt. Ein Umstand, der den Schwabmünchnern Hoffnung machen könnte, denn der TSV hat bewiesen, dass er gegen jede Mannschaft der Liga mithalten und punkten kann. Dafür ist aber laut Trainer Emanuel Baum eines wichtig: „Wir müssen 100 Prozent oder mehr bringen“.

Das war nicht der Plan. Wenn auch ersatzgeschwächt, wollten die Schwabmünchner Bayernligafußballer beim Meister der Landesliga Nord, der SpVgg Landshut, nicht leer ausgehen. Klar war, dass es erneut eine gute Leistung benötigte, denn die Niederbayern scheinen den Schwung aus dem Aufstiegsjahr in die Bayernliga mitgenommen zu haben und spielen auch dort oben mit.

Der Schwabmünchner Plan ging nicht auf, am Ende unterlag der TSV mit 4:1. „Das war kein Vergleich zum Spiel gegen Hankofen“, so Sportdirektor Manfred Bock. „Es ist für mich nicht zu erklären, warum fast dieselbe Mannschaft, die in der Vorwoche auf dem Platz stand, so schwach aufspielt“, ergänzt Bock und schiebt noch „Das war ein Totalausfall“ nach.

Der knappe Rückstand zur Pause war schon glücklich

Laut Bock hätten die Landshuter zur Pause durchaus höher führen können. Das 1:0 der Niederbayern resultierte, mal wieder, aus einem Standard. Landshuts Spielertrainer Sebastian Maier brachte den Ball hoch aus dem Halbfeld in den Strafraum, wo Lucas Biberger recht unbedrängt den Ball mit dem Kopf eine minimale Richtungsänderung verpasste. Philipp Bissinger im Schwabmünchner Tor hatte dadurch keine Chance mehr, den Ball abzuwehren. Schwabmünchens „Nummer drei“ kam in Landshut zu seinem Ligadebüt, da Fabio Zeche weiter ausfällt und Lasse Holthuis verhindert war.

„Er war in meinen Augen der beste Mann auf dem Platz“, so Manfred Bock über den jungen Torhüter. Der war auch an dem Fakt nicht unbeteiligt, dass es mit dem 1:0 in die Pause ging. Schwabmünchen fand in den ersten 45 Minuten kaum statt.

Der Hoffnungsschimmer nach der Pause währte nur kurz

Vier Minuten nach Wiederanpfiff keimte kurz Hoffnung im Schwabmünchner Lager auf. Im feinen Zusammenspiel mit dem zur Pause eingewechselten Maximilian Krist erzielte Philipp Boyer mit seinem ersten Saisontreffer den Ausgleich. „Da kamen schon ein bisschen Gedanken an den FCA auf, der ja auch zurzeit gern die erste Hälfte verschläft und dann loslegt“, so Manfred Bock. Doch die Hoffnung des Schwabmünchner Sportdirektors war vergeben.

Denn nur wenige Minuten später stümperte die Schwabmünchner Defensive einen einfachen Ball zur Bogenlampe, die von zwei Schwarz-Weißen nicht geklärt werden konnte. Die Folge: Das 2:1. In der 70. Minute konnten es sich die Gastgeber gar noch leisten, einen etwas fraglichen Strafstoß neben das Tor zu setzen.

Im Endspurt macht Landshut alles klar

In den Schlussminuten machten die Gastgeber dann alles klar. Das 3:1 in der 80. Minute sah zwar schön herausgespielt auch, wenn aber die Abwehr kaum Gegenwehr leistet, ist es leicht, schön zu spielen. Ähnlich das 4:1. Ein schlampiger Spielaufbau, ein schneller Pass der Landshute rin die Tiefe und Tor. Bitter wurde es dann noch für Schwabmünchens Teo Köbler. Gerade eingewechselt wurde sein Zweikampf als letzter Mann gegen einen Landshuter als Notbremse gewertet und somit mit der Roten Karte geahndet. Manfred Bock hat da eine andere Meinung: „Beide ziehen und zerren, beide gehen zu Boden. Bei dem Spielstand kurz vor Schluss ist die Entscheidung überzogen.“

TSV Schwabmünchen: Bissinger, L. Boyer, Schmid (88. Köbler), Moser, Muha, Aschner (61. Ammann), Paulus, Di Maggio, P. Boyer, N. Kusterer, Gumpinger

Schiedsrichter: Egner (Bodenmais) – Zuschauer: 556

Tore: 1:0 Biberger (11.), 1:1 Boyer (49.), 2:1 Biberger (52.), 3:1 Biberger (81.), 4:1 Steer (88.)

Rot: Köbler (90. TSV Schwabmünchen)

Besondere Vorkommnisse: Steer (SpVgg Landshut) verschießt Foulelfmeter (70.).

Am Samstag geht es für den TSV Schwabmünchen zum nächsten Mitaufsteiger. Nach dem erfolgreichen Gastspiel beim FSV Pfaffenhofen sind die Schwarz-Weißen nun beim Vorjahresmeister der Landesliga Nord, der SpVgg Landshut zu Gast (Samstag, 15 Uhr, ebmpapst-Stadion, Schiedsrichter Andreas Egner, TSV Bodenmais).
Die Landshuter setzten von Beginn an ihre erfolgreiche Landesliga-Saison auch in der Bayernliga fort und haben in den ersten neun Partien nach dem Aufstieg nur ein Spiel verloren. Der Lohn: aktuell sind die Niederbayern Dritter. Der Aufstieg der Landshuter beendete eine zehnjährige Bayernligapause. Vor mehr als zehn Jahren gab es die letzten Aufeinandertreffen beider Teams, die Bilanz ist mit zwei Siegen, zwei Niederlagen und zwei Unentschieden ausgeglichen. Die letzte Partie in Landshut ging an den TSV, hatte jedoch ihre eigene Besonderheit: für die Landshuter stand der jetzige Schwabmünchner Kapitän Lucas Kusterer auf dem Feld.

Trotz einiger Ausfälle ist Schwabmünchens Trainer zuversichtlich

„Das wird eine spannende Geschichte“, so TSV-Trainer Emanuel Baum. „Es wird nicht leichter als in den vergangenen Wochen“, fügt er hinzu. Vor allem, weil es für die Schwabmünchner erneut wieder einige Spieler zu ersetzen gilt. Maik Uhde steht nicht zur Verfügung und Lucas Kusterer verpasst die Reise in seine sportliche Vergangenheit. Daneben fallen auch noch Benedikt Berger und Tim Heckmeier aus, der nach langer Ausfallzeit wieder bereit gewesen wäre. Nur Matthias Moser ist nach seiner Sperre wieder dabei. „Da wird es wieder Anpassungen geben“, so Baum. Klar dürfte sein, dass durch das Fehlen von Lucas Kusterer Luca Boyer von der „Sechs“ wieder in die Abwehrkette rücken wird.
Der Punkt gegen Hankofen hat der Mannschaft weiteres Selbstbewusstsein gegeben. „Wir haben gesehen, dass wir mithalten können“, so Emanuel Baum. Das wollen die Schwabmünchner nun auch in Landshut zeigen. „Wenn wir ein gutes Spiel machen, können wir was holen“, sagt der Trainer.

Landshuts Trainer stand schon in der Bundesliga auf dem Platz

Für Landshuts Spielertrainer Sebastian Maier war die vergangene Saison ein erfolgreicher Einstand ins Trainerleben. Gleich bei seiner ersten Station holte er sich Landesligatitel und Aufstieg. Maier kam aus Unterhaching nach Niederbayern, zuvor war der bei 1860 München ausgebildete Mittelfeldspieler auch für St. Pauli, Bochum und Hannover in der zweiten Liga aktiv. In Hannover bestritt er zudem zehn Bundesligaspiele.
Für die Fahrt nach Landshut setzen die Schwabmünchner Fußballer wieder einen Bus ein. Abfahrt ist um 10.30 Uhr am Sportplatz. „Die Mannschaft würde sich sehr über mitreisende Fans freuen“, so Sportdirektor Manfred Bock.

Begegnungen nicht zu schlagen. Zudem blieb der Absteiger in den letzten drei Spielen auch noch ohne Gegentor. Unter diesen Voraussetzungen ließ sich das Aufeinandertreffen der beiden Team getrost als Spitzenspiel bezeichnen.

Und das war es dann auch. Und in vielen Punkten anders als gedacht. Im Vorfeld ging Schwabmünchens Trainer Emanuel Baum davon aus, dass es nur wenig Tore geben wird. Die Zahlen schienen ihm recht zu geben, kassierten die Gäste in den sieben letzten Spielen nur vier Gegentore. Doch das Spitzenspiel überraschte hier. Am Ende stand ein gerechtes 3:3 auf der Schwabmünchner Videowand.

Schwabmünchen kompensiert seine Ausfälle gut

Schon vor der Partie war klar, dass Matthias Moser nach seiner Gelb-Roten aus der Vorwoche nicht mit dabei sein wird. Kurzfristig kam der verletzungsbedingte Ausfall von Maik Uhde hinzu. Ausgerechnet der Spieler, der zuletzt eine tragende Rolle im Spiel der Schwarz-Weißen hatte. Trainer Emanuel Baum musste daher mehr umstellen, als ihm wohl lieb war. Moser wurde auf der defensiven Außenbahn von Maximilian Aschner ersetzt, dessen offensiven Part übernahm Maxi Krist. Luca Boyer ging als „Sechser“ ins Spiel, seinen Part in der Innenverteidigung übernahm Lucas Kusterer und Simon Paulus rückte für Achim Speiser in die Startelf und agierte fast schon als offensiver Mittelfeldspieler.

Eine Maßnahme, die aufging. Paulus war vor allem in der Anfangsphase an nahezu jeder gefährlichen Offensivaktion beteiligt, gewann zudem viele Bälle. Nach elf Minuten war es auch Paulus, der das 1:0 durch Richard Gumpinger fein aufgelegt hat. Aber auch die Gäste spielten mit und zeigten, weshalb sie in der Tabelle oben stehen. Schwabmünchen hätte nach dem 1:0 erhöhen können, vergab dicke Chancen, was sich rächen sollte. Mit einem starken Kopfball nach einer Ecke glichen die Gäste aus. Auch nach dem Ausgleich blieben die Gäste leicht überlegen und Schwabmünchen mit Kontern immer gefährlich.

Offensivspektakel in der zweiten Spielhälfte

Auch nach der Pause wollte kein Team vom Gas geben. Den besseren Start erwischte Hankofen. Fast direkt nach Wiederanpfiff scheiterten die Gäste an TSV-Keeper Holthuis, der einen Ball spektakulär entschärfen konnte, den Nachschuss köpfte Maximilian Muha von der Linie. Kurz darauf trafen die Hankofer, nicht unverdient, zum 1:2. Schwabmünchen steckte nicht auf und keine zehn Minuten später verwertete Maxi Krist eine Aschner-Flanken zum verdienten Ausgleich. Beide Teams wollten sich mit dem Punkt nicht zufriedengeben und so gab es weiter tollen Offensivfußball zu sehen.

20 Minuten vor dem Ende gingen die Gäste erneut in Führung. Nach einem schwachen Aufbaupass schalteten die Hankofer schnell und Torjäger Tobias Lermer kam so frei im Strafraum zum Kopfball - 2:3. Doch die Schwarz-Weißen wollten heute nicht verlieren, und das zeigten sie auch. Nur vier Minuten nach dem Rückstand kam Matteo Di Maggio gut 25 Meter zentral vor dem Tor an den Ball und fackelte nicht lange und traf mit einem schönen Schuss zum verdienten 3:3. Auch in der Schlussviertelstunde steckte keines der beiden Teams zurück und so blieb die Partie hochklassig und spannend bis zum Ende.

„Das war eine super Bayernligapartie von beiden Seiten. Dass die Mannschaft zweimal ausgleichen konnte, macht mich unglaublich stolz“, so Schwabmünchens Trainer Emanuel Baum, der nochmals die Teamleistung hervorhob. Einziger Wermutstropfen war erneut die Zuschauerzahl. Keine 300 Besucher fanden am Samstag den Weg in die Siegmund-Arena. Dabei hätten die Schwabmünchner da deutlich mehr verdient. Selbst beim Schlusslicht aus Schalding kommen im Schnitt fast 500 Zuschauer zu den Heimspielen.

TSV Schwabmünchen: Holthuis, L. Kusterer, L. Boyer, Schmid, Muha, Aschner, Paulus (68. Speiser), Di Maggio (90. Köbler), Krist (77. Gmell), P. Boyer (78. N. Kusterer), Gumpinger (84. Ammann)

SpVgg Hankofen-Hailing: Serowiec, Schneider, Stockinger, Löffler, Troffer (58. Hodo), Wagner, Berk, Lummer (55. Käufl), Lermer, Zormeier (60. Weidlich), Stefandl

Schiedsrichter: Reich (Heubach) – Zuschauer: 283

Tore: 1:0 Gumpinger (11.), 1:1 Löffler (19.), 1:2 Berk (50.), 2:2 Krist (58.), 2:3 Lermer (70.), 3:3 Di Maggio (74.)

Die Schwabmünchner Bayernliga-Fußballer sind guter Dinge. Beim Training unter der Woche war die Stimmung gut, der Tenor für die Partie am Samstag gegen Hankofen (14 Uhr, Siegmund-Arena, Schiedsrichter Daniel Reich, SV Heubach) ist positiv. Kein Wunder, ist der Aufsteiger nunmehr seit vier Partien ungeschlagen und feierte zuletzt zwei Siege in Folge. Trotzdem haben die Schwarz-Weißen auch Respekt vor dem Gegner. Denn die SpVgg Hankofen-Hailing ist immerhin Tabellenzweiter und spielte in der vergangenen Saison noch in der Regionalliga.

Und der Blick auf die Tabelle zeigt, die Gäste möchten gerne dahin zurück. Das haben sie spätestens nach dem Heimsieg gegen den Spitzenreiter Pipinsried nochmals verdeutlicht. Auffällig ist, dass die „Dorfbuam“ – so nennen sich Kicker aus dem Niederbayrischen selbst – mit Blick auf die Tore eher zurückhaltend sind. 15 erzielte Tore ist aktuell ein durchschnittlicher Wert, beachtlich sind aber die sieben Gegentreffer. Vor allem, weil es drei davon am ersten Spieltag bei der einzigen Niederlage gab.

Die Gäste haben Sorgen zwischen den Pfosten – eigentlich

Die restlichen vier Gegentore verteilen sich auch sieben Spiele, zuletzt spielten die Hankofer dreimal in Folge zu null. Und dass, obwohl sie im Tor eigentlich ein Problem haben. Beide Stammtorhüter waren zuletzt außer Gefecht, daher stand die vergangenen beiden Partien Torwarttrainer Adrian Serowiec zwischen den Pfosten. Trotz mehr als einem Jahr Spielpause hielt er seinen Kasten sauber.

„Gegen einen solch defensivstarken Gegner müssen wir in der Offensive effizient sein. Dass wir das Können, haben wir zuletzt bewiesen“, so Schwabmünchens Trainer Emanuel Baum. Die Abwehr der Gäste hat viel Erfahrung aus der Regionalliga im Gepäck, da dürfen sich die Schwarz-Weißen Offensivkräfte auf eine große Herausforderung einstellen. „Es wird ein Prüfstein, aber die Liga hat gezeigt, dass jeder jeden schlagen kann“, so Baum.

Schwabmünchen muss die Defensive umbauen

In der Offensive sind die Hankofer zahlenmäßig nur besserer Ligaschnitt, dürfen aber trotzdem nicht unterschätzt werden. Aktuell ragt kein Akteur statistisch heraus. Trotzdem warnt Emanuel Baum „Wir müssen in jedem Fall hinten gut stehen, weil den Hankofener bei der Defensive ein Tor genügen kann.“ Im Vergleich zum Sieg in Pfaffenhofen muss Baum seine Abwehr umbauen, da Matthias Moser nach seiner Gelb-Roten Karten gesperrt ist. Dafür ist mit Lucas Kusterer ein weiterer Innenverteidiger wieder mit dabei.

„Eines ist klar, Hankofen wir ein harter Brocken. Da benötigen wir einen Sahnetag“, so Baum. „Da kommt körperlich und auch fußballerisch einiges auf uns zu“, ergänzt er. Positiv stimmt, dass der Aufsteiger zuletzt gezeigt hat, dass er Bayernliga kann.

Der TSV Schwabmünchen kommt immer besser in Fahrt. Der Aufsteiger in die Bayernliga ist mittlerweile seit vier Spielen in Folge ungeschlagen und hat mit dem 3:0-Erfolg gegen den Mitaufsteiger FSV Pfaffenhofen nun auch den ersten Auswärtssieg eingetütet. Dabei profitierten die Schwabmünchner auch vom extremen Chancenwucher der Oberbayern, die eine Vielzahl hochkarätiger Torgelegenheiten ausgelassen haben.

Schwabmünchens Trainer Emanuel Baum war nach dem Spiel hochzufrieden, sprach von „einem verdienten Sieg.“ Vor allem, dass sein Team zum zweiten Mal in dieser Spielzeit ohne Gegentor geblieben war, freute Baum. „Ich denke, wir sind nun endgültig in der Liga angekommen“, stellte er nach dem Spiel fest.

Schwabmünchen schafft endlich den richtigen Start in die Partie

War es lange das Problem der Schwabmünchner, die Anfangsphase zu verschlafen, lief die gegen Pfaffenhofen deutlich besser. Der erste Angriff der Schwarz-Weißen führte zu einem Eckball, aus dem ein weiterer resultierte. Diesen brachte Matteo Di Maggio auf den langen Pfosten, wo sich Maik Uhde im Gewühl reaktionsschnell zeigte und den Ball über die Linie bugsierte. Die Gastgeber zeigten sich wenig geschockt und setzten die Schwabmünchner nach dem Treffer immer wieder unter Druck. Doch trotz einiger hochkarätiger Chancen samt Pfostentreffer gelang es den Pfaffenhofenern nicht, selbst zu treffen.

Nach etwa 20 Minuten meldeten sich auch die Schwabmünchner zurück im Spiel. Startschuss war ein Lattentreffer von Richard Gumpinger. Von da an war der TSV wieder im Spiel und hatte einige gute Gelegenheiten, doch auch die Gastgeber blieben nicht ungefährlich, versiebten erneut einige Großchancen. Besser machte es erneut Maik Uhde kurz vor der Pause. Von Maximilian Muha mit einem Traumpass in Szene gesetzt behielt Uhde vor Pfaffenhofens Torhüter Moritz Köhler die Nerven und stellte auf 2:0.

Nach dem Seitenwechsel hatten die Schwabmünchner den Gegner besser im Griff

Die zweite Hälfte begann ruhiger als die erste, Schwabmünchen hatte mehr Spielkontrolle und bei den Gastgebern schien die Hoffnung auf eine Wende nicht allzu groß zu sein. Die Zahl der Torgelegenheiten verringerte sich, wobei beide Teams weiter ihr Bestes dabei gaben, gute Gelegenheiten auszulassen. Nach 66 Minuten war dann der sprichwörtliche Sack zu, nachdem Richard Gumpinger ein Zuspiel von Matteo Di Maggio zum 3:0 verwertete.

Zwar spielten die Schwabmünchner kurz darauf in Unterzahl, nachdem Matthias Moser mit Gelb-Rot vom Platz musste. „Das war ärgerlich, denn Benedikt Berger stand schon zum Wechseln bereit, aber es gab keine Unterbrechung bis zum Foulspiel von Matthias“, so Emanuel Baum. Aber die Unterzahl änderte nichts an der Statik des Spiels, Schwabmünchen kontrollierte das Geschehen weiterhin.

Am Ende stand ein verdienter Erfolg der Schwabmünchner gegen einen Gegner, den die Schwarz-Weißen wohl mittlerweile als Lieblingsgegner bezeichnen, denn auch im siebten Aufeinandertreffen bleiben die Schwabmünchner gegen Pfaffenhofen unbesiegt. Für den TSV sorgt der Erfolg auch dafür, dass sie die Relegationsplätze verlassen haben und eine positive Tordifferenz aufweisen.

SV Pfaffenhofen/Ilm: Köhler, Kuchlbauer, Keskin (68. Zanker), Berger, Waas (56. Redl), Starzer, Senger, Nabi (46. Heigl), Leibelt (81. Kreizer), Brudtloff, Liebler (68. Binder)

TSV Schwabmünchen: Holthuis, L. Boyer, Schmid, Moser, Muha, Aschner (64. Gmell), Di Maggio (74. Paulus), P. Boyer, M. Uhde, Gumpinger (69. Berger), Speiser (56. Krist)

Schiedsrichter: Scheungrab (Passau) - Zuschauer: 480

Tore: 0:1 M. Uhde (5.), 0:2 M. Uhde (43.), 0:3 Gumpinger (66.)

Gelb-Rot: Moser (68. TSV Schwabmünchen), Kuchlbauer (83. FSV Pfaffenhofen)

Nach drei Spielen ohne Niederlage und dem ersten Saisonsieg am vergangenen Wochenende scheint der TSV Schwabmünchen in der Bayernliga angekommen zu sein. Zumindest passten zuletzt auch die Ergebnisse zur Leistung. Das spürt auch Co-Trainer Sebastian Deutscher, der in dieser Woche das Training alleine leitete, da Emanuel Baum noch im Urlaub weilte. „Das war zwar anspruchsvoll, aber man hat auch den Rückenwind nach dem Sieg gespürt. Die Mannschaft ist absolut motiviert“, so Deutscher.
Stellt sich am Samstag der nächste Erfolg ein, wird Deutscher nicht dabei sein. „Wenn wir spielen, sitze ich im Flieger Richtung Urlaub“, so der Co-Trainer. Dann hat wieder Emanuel Baum die Zügel in der Hand. „Das war schon vorher so abgesprochen und hat super geklappt“, erklärt Deutscher.

Auf Schwabmünchen wartet ein Gegner auf Augenhöhe

Auch wenn er nicht dabei ist, eines ist für Deutscher sicher: „In Pfaffenhofen wird es schwer.“ Der FSV belegte vorige Spielzeit in der Landesliga den zweiten Rang hinter Schwabmünchen und schafften über die Relegation den Sprung in die Bayernliga. Dort stehen sie mit 14 Punkten und Rang vier gut da. „Das wird ein Spiel auf Augenhöhe“, ist sich Deutscher sicher. „Pfaffenhofen war die stärkste Mannschaft nach uns in der vergangenen Saison“, so der Co-Trainer weiter.
Beide Teams kennen sich recht gut, treffen nun in der vierten Spielzeit in Folge aufeinander. Die Bilanz dabei spricht für Schwabmünchen, gegen den FSV haben die Schwarz-Weißen in dieser Zeit nicht verloren. Alle Begegnungen in der Schwabmünchner Siegmund-Arena endeten Unentschieden, ebenso eine in Pfaffenhofen. Dazu kommen noch zwei Auswärtssiege. Vor allem der 4:2-Erfolg in der Vorsaison bleibt in Erinnerung, als der TSV mit einer Rumpftruppe eine starke Leistung bot.

Die Tagesform wird in Pfaffenhofen der Schlüssel zum Erfolg sein

„Wenn wir die Leistung vom vergangenen Samstag wieder aufs Feld bringen, dann ist was drin“, ist Sebastian Deutscher überzeugt. Er sieht sein Team beim Mitaufsteiger nicht in der Außenseiterrolle. „Wir müssen Gas geben. Am Samstag werden Kleinigkeiten das Spiel entscheiden“, ist er überzeugt. Er erwartet einen spielerisch und läuferisch starken Gegner. „Pfaffenhofen hat eine starke Mannschaft sinnvoll verstärkt“, so Deutscher.
Da ist es gut, dass die Schwabmünchner erneut auf fast alle Spieler zurückgreifen können. Bis auf die zuletzt fehlenden Langzeitverletzten sind alle Mann an Bord, einzig ein Urlauber wird fehlen. Ein Umstand, der gerade zu Saisonbeginn nicht so war. „Die Tagesform wird ebenso wichtig sein wie der Wille zum Sieg. Passt das alles, dann ist für uns was drin“, so Deutscher.
Für Fans besteht wieder die Mitfahrgelegenheit im Bus. Abfahrt ist am Samstag um 10.30 Uhr am Sportplatz.

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