Bittere Heimniederlage gegen Rosenheim

Auch wenn die Schwabmünchner die Partie gegen den TSV 1860 Rosenheim geschwächt angehen mussten, die 0:2-Niederlage war trotzdem unnötig. Gegen den biederen Mitaufsteiger fanden die Schwarz-Weißen keinen Weg zum Torerfolg und gerieten, mal wieder, früh und unnötig in Rückstand. So reichte es den Gästen, dreimal gefährlich zu werden, um wichtige Punkte einzufahren.

Ausfallbedingt musste Schwabmünchens Trainer Emanuel Baum vor allem die Defensive umbauen. Benedikt Berger startete in der Innenverteidigung, da Lucas Kusterer und Maximilian Muha nicht zur Verfügung standen. Tim Heckmeier und Philip Gmell übernahmen die defensiven Außenpositionen. Maxi Krist übernahm die offensive Außenrolle von Philip Gmell.

Schwabmünchen schon nach sieben Minuten im Rückstand

Dass es am Ende eine Niederlage gab, wollte TSV-Trainer Emanuel Baum nicht auf die Kaderprobleme schieben. „Es waren elf Mann in der Startelf, die den Anspruch haben, da zu stehen“, sagt er. Doch mal wieder schienen die nicht für den Anpfiff bereit. Noch der klassischen Abtastphase zu Spielbeginn fingen sich die Schwabmünchner ein Gegentor ein. Nach einem Patzer im Aufbau kamen die Gäste an den Ball, es folgte eine Flanke aus dem Halbfeld auf Aini Merepeza, der völlig frei im Strafraum Einköpfen konnte.

Schwabmünchen war nach dem Treffer durchaus bemüht, ins Spiel zu kommen und hatte auch die eine oder andere Torgelegenheit, doch bis auf einen Lattentreffer von Simon Paulus waren die Schwarz-Weißen kaum gefährlich. Zu kompliziert und behäbig wirkte das Spiel der Gastgeber. „Wir haben viel zu oft die schwierigste Lösung gesucht“, so Trainer Baum nach der Partie.

Gleich nach der Pause jubeln die Gäste erneut

Nach dem Seitenwechsel ersetzte Robin Glöckle den glücklosen Achim Speiser. Wieder dauerte es, bis die Schwabmünchner intakt kamen und wieder nutzten die Gäste ihre Chance eiskalt. Nach einem Eckball konnten die Schwabmünchner nicht klären, Merepeza kam im Strafraum an den Ball, drehte auf und vollstreckte. „Das war zu einfach“, urteilt Baum über die Szene. „Rosenheim hat unter dem Strich drei Chancen und nutzt zwei, weil wir nicht aufpassen“, sagt der Trainer nach der Partie.

Die Schwabmünchner hingegen hatten auch ihre Gelegenheiten, ließen aber die Konsequenz vermissen. „Vor dem Spiel habe ich gewarnt, dass wir nicht in Rückstand geraten dürfen“, so Baum. Denn so kam es, was er ebenfalls voraussah: Rosenheim mauerte und lauerte. Am Ende erfolgreich.

TSV Schwabmünchen: Zeche, Berger, Boyer, Gmell, Heckmeier (84. Köbler), Paulus (70. Kusterer), Di Maggio, Krist (65. Ammann), Uhde, Gumpinger (76. Emirzeoglu), Speiser (46. Glöckle)

Schiedsrichter: Dolderer (Bernried) - Zuschauer: 95

Tore: 0:1 Merepeza (7.), 0:2 Merepeza (54.)

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