Die aufgaben für den Bayernliga Aufsteiger Schwabmünchen werden nicht leichter. Nach dem Gastspiel des Topteams aus Erlbach geht es für den Schwarz-Weißen am Samstag (14 Uhr, Professor Erich Greipl Stadion, Schiedsrichter Johannes Roth, SC Rain) zum heimstarken FC Ismaning.
Das Team aus dem Nordosten Münchens ist Tabellenachter. Zu Saisonbeginn lieg es bei den Isamningern noch nicht rund, aus dieser Zeit resultieren auch die einzige Heimniederlage (Wasserburg) und ein Unentschieden (Pfaffenhofen) auf eigenem Feld. Beide Spiele waren gegen zwei der Topteams der Liga. In den vergangenen fünf Heimpartien hat der FCI immer das Feld als Sieger verlassen.
Die Zielsetzung der Schwabmünchner für die Partie in Ismaning ist klar. Die Schwarz-Weißen wollen die Heimreise nicht mit leeren Händen antreten. Doch dazu muss einiges besser werden als zuletzt. Dabei hat Trainer Emanuel Baum vor allem die Defensivarbeit im Blick. „Dass muss wieder besser werden. Da waren wir zuletzt nicht gut“, sagt er und schiebt nach: „Auch die Offensive muss mit verteidigen. Es gilt, die Räume engzumachen und vor allem müssen wir vor dem eigenen Tor besser stehen.“
Mit der Offensivleistung ist Baum mehr zufrieden. Auch wenn nur Mattio Di Maggio als Torschütze hervorragt, stellt er den anderen Angreifern ein gutes Zeugnis aus: „Die arbeiten alle hervorragend. Da fehlt oft nur das Quäntchen Glück.“ Und dies sollte bald auch in Schwabmünchen zuschlagen, wichtig wäre es.
„Es ist eine schlechte Zeit“, sagt Emanuel Baum mit Blick auf seinen Kader. Nachdem schon klar war, dass Philipp Boyer in diesem Jahr nicht mehr Spielen kann, herrscht nun auch bei Maximilian Aschner Klarheit. Der wichtige Außenbahnspieler wird wohl auch in diesem Jahr verletzungsbedingt nicht mehr auflaufen können. Dazu kamen im Wochenverlauf wieder einige krankheitsbedingte Ausfälle. „Wir werden trotzdem eine schlagkräftige Mannschaft stellen“, so Baum, der jetzt auch eine Chance für die „zweite Garnitur“ sieht. „Jetzt können sich die, die zuletzt nicht so zum Zug kamen, präsentieren.“
Für Schwabmünchen gilt es also, die defensive Ordnung wiederzufinden, um zumindest wieder weniger Gegentore zu bekommen. In der Offensive bleibt die Hoffnung, dass bei dem einen oder anderen Akteur der Aufwand, der betrieben wird, auch mit zählbaren belohnt wird. Für die Fans besteht erneut die Gelegenheit zur Mitfahrt im Bus. Abfahrt ist am Samstag um 10.30 Uhr am Sportgelände.