Durchatmen beim TSV Schwabmünchen. Nach vier sieglosen Spielen in Folge gelang im Derby gegen den FC Gundelfingen ein wichtiger Sieg. Somit rückten die Schwarz-Weißen wieder aus der Relegationszone. Den wichtigen drei Punkten ging ein hartes Stück Arbeit voraus. Wie angekündigt setzen die Gundelfinger auf viel Intensität und machten so den Schwabmünchnern das Leben schwer.
Vor allem in der ersten Hälfte kamen die Gastgeber kaum zur Geltung. Gundelfingen verteidigte mit viel Engagement. So sah sich Schwabmünchens Matteo Di Maggio fast immer in enger Manndeckung. Nur selten kamen die Schwabmünchner vors Tor der Gäste, hätten aber nach zehn Minuten durchaus führen können, als Maik Uhde, schön von Richard Gumpinger angespielt, frei vor dem Tor verzog. Das war auch für lange Zeit die beste Schwabmünchner Torgelegenheit.
Die Gäste, wenn auch optisch etwas überlegen, zeigten ebenfalls lange keine Torgefahr. Bis nach etwas mehr als einer halben Stunde ein Schwabmünchner Angriff abgefangen wurde. Und dann ging es ganz schnell. Nach dem Ballgewinn schickten die Gundelfinger Simon Achatz auf die Reise, der die Gäste in Führung brachte. Das Spiel blieb danach schnell und etwas zu intensiv, was auch einige Gelbe Karten auf beiden Seiten nach sich zog.
Kurz vor der Pause sorgte dann ein Freistoß für den nicht unverdienten Ausgleich. Nach einem Handspiel an der Gundelfinger Strafraumkante berieten sich Matteo Di Maggio und Maximilian Krist kurz. Die finale Entscheidung der beiden war, dass Krist es versuchen durfte. Und das machte der richtig gut. Sein Schlenzer passte haargenau ins lange Eck. Ein starker Treffer, der eigentlich kaum zu toppen war.
Nach dem Seitenwechsel waren die Schwabmünchner aktiver in der weiterhin temporeichen, immer wieder hitzigen, aber wenig niveauvollen Partie. So sorgte erneut ein individueller Lichtblick für den nächsten Treffer. Ein, eigentlich fast zu weiter, Ball von Luca Boyer lockte Gundelfingens Torhüter Frank aus seinem Kasten. Der hatte aber nicht mit der Geschwindigkeit von Matteo Di Maggio gerechnet. Schwabmünchens Außenspieler kam an die Kugel, erkannte, dass Frank zu weit vor seinem Tor war und sorgte mit einem technisch anspruchsvollen Lupfer für die Schwabmünchner Führung.
In der Folge versuchten die Gäste den Druck zu erhöhen, schafften es aber kaum, wirklich gefährlich zu werden. Schwabmünchen hingegen konnte die sich bietenden Räume nicht nutzen und waren ebenfalls wenig gefährlich. Pech hatte nur Maik Uhde, der nach 71 Minuten nur den Pfosten traf. Am Ende reichte es für die Schwarz-Weißen zu einem knappen, aber verdienten Sieg.
TSV Schwabmünchen: Zeche, Kusterer, Boyer (80. Heckmeier), Schmid, Muha, Aschner, Di Maggio (82. Ammann), Krist (71. Gmell), Boyer (65. Kusterer), Uhde, Gumpinger (78. Speiser)
Zuschauer: 478 Tore: 0:1 Achatz (33.), 1:1 Krist (43.), 2:1 Di Maggio (56.)