Auch am Inn gibt es keine Punkte

Mit leeren Händen musste der TSV Schwabmünchen von der Auswärtspartie in Wasserburg die Rückreise antreten. Mit 0:2 unterlagen die Schwarz-Weißen im Aufsteigerduell mit dem Team aus Oberbayern. Dabei präsentierten sich die Schwabmünchner nicht schlecht. Am Ende mangelte es aber an Torgefahr und in der Defensive sorgten zwei grobe Schnitzer für die Gegentore.

Wasserburgs Trainer Florian Heller bezeichnete Schwabmünchen nach der Partie „als einen der stärksten Gegner im bisherigen Saisonverlauf.“ Ein Lob, das vielleicht gut tut, aber am Ende nichts bringt. Schwabmünchens Trainer Emanuel Baum war das Lob fast schon egal. „Das Ergebnis ist unter dem Strich total ärgerlich“, bilanzierte er nach dem Spiel.

Schwabmünchen startet gut in die Partie

Die Schwabmünchen waren, fast schon ungewohnt, in der Anfangsphase die deutlich bessere Mannschaft. Das einzige Manko war jedoch, dass die Schwarz-Weißen in Richtung Tor nicht zwingend genug agierten. Trotz mehr Ballbesitz ergab sich keine wirklich große Abschlussgelegenheit für die Baum-Truppe. Die Gastgeber waren erst nach gut 20 Minuten im Spiel, sodass sich eine Partie auf Augenhöhe entwickelte.

Der einzige Unterschied: Die Hausherren bewiesen, kaum im Spiel, mehr Zug zum Tor. So rettete nach gut 24 Minuten nur der Pfosten die Schwabmünchner vor einem Rückstand. Fabio Zeche, der nach langer Verletzungspause wieder im Gehäuse der Schwarz-Weißen einen guten Einstand ablieferte, hätte da keine Chance mehr gehabt. Die hatte er auch wenige Minuten später nicht. Nach einem Patzer im Spielaufbau schafften es die Gastgeber mit zwei Spielern die Schwabmünchner Hintermannschaft richtig alt aussehen zu lassen und durch Torjäger Robin Ungerath die Führung zu erzielen.

Auch in der zweiten Hälfte war Schwabmünchen ebenbürtig

Auch nach der Pause bot sich ein ähnliches Bild wie vor dem Seitenwechsel. Beide Teams traten sich auf Augenhöhe gegenüber. Dabei hätten die Gastgeber in der zweiten Hälfte nach Ansicht der Schwabmünchner in Unterzahl antreten müssen. Kurz vor der Pause Abwehrmann Simon Fischer nach einem üblen Tritt gegen Matteo Di Maggio die Gelbe Karte. „Der Ball war weg und die Intensität des Fouls hoch. Da ist eigentlich Rot“, so TSV-Trainer Emanuel Baum.

Auch wenn die Schwabmünchner das Spiel mitgestalteten, am Ende half das Nichts. Die besten Chancen hatten die Schwarz-Weißen, als es schon 2:0 stand. Da vergab Di Maggio zwei gute Möglichkeiten. Das 2:0 resultierte aus einem dicken Patzer von Matthias Moser, der in der Vorwärtsbewegung leichtsinnig den Ball verlor und so Robin Ungerath einen Doppelpack ermöglichte. „Bei dem schlechten Platzverhältnisse war es keine gute Idee so zu agieren“, sagt Baum über den folgenschweren Versuch Mosers, zu zaubern.

Schwabmünchens Trainer Baum stellt um

„Machen wir die Fehler nicht, nehmen wir einen Punkt mit“, so Baum nach der Partie, der zum Ende der Partie auf eine Dreierkette umstellte und alles Offensivspieler, die zur Verfügung standen, aufs Feld brachte. Bis auf die zwei dicken Böcke in der Defensive und dem offensiv „oft zu umständlichen Auftritt“ können sich die Schwabmünchner keine Vorwürfe machen. So geht es mit der Erkenntnis, dass die Bayernliga kein Selbstläufer ist, in eine wichtige Trainingswoche vor dem Heimspiel gegen Gundelfingen.

TSV Schwabmünchen: Zeche, L. Boyer, Schmid, Moser, Muha (77. Ammann), Aschner (67. Gmell), Di Maggio, P. Boyer (72. Paulus), Uhde, Gumpinger (56. Krist), Glöckle (62. Speiser)

Schiedsrichter: Gehrwald (Irlbach) - Zuschauer: 356

Tore: 1:0 Ungerath (28.), 2:0 Ungerath (65.)

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