Nach drei Spielen ohne Sieg wartet am Samstag für den TSV Schwabmünchen die nächste harte Nuss. Beim letztjährigen Vizemeister der Landesliga Ost, dem TSV Wasserburg (14 Uhr, Sportplatz Landwehrstraße, Schiedsrichter Magnus Gehrwald, JFG Straubinger Land), liegt die Messlatte hoch. Die Oberbayern konnten ihren Aufstiegsschwung über die Sommerpause retten und liegen mit 19 Punkten auf dem fünften Rang der Bayernliga.
Vor allem zu Hause sieht Schwabmünchens Trainer Emanuel Baum die Wasserburger stark. „Die gehen früh drauf, erzeugen viel Druck“, weiß er. Aufpassen müssen die Schwarz-Weißen vor allem auf Robin Ungerath. Der Torjäger der Wasserburger hat schon achtmal getroffen und vier Tore vorbereitet. „Der Vorteil ist, wir wissen, wer gefährlich ist. Das ist besser, als wenn ein Team drei oder vier Spieler mit vier, fünf Toren hat“, so Baum.
Zuletzt bekamen die Schwabmünchner relativ viele Gegentore nach ruhenden Bällen. „Da muss unsere Zuteilung besser werden“, so Baum. Während die offensiven Standardsituationen in seinen Augen ganz gut klappen, hapert es dabei vor dem eigenen Tor. „Wir müssen da vor allem ruhiger bleiben“, fordert er. Die Aufarbeitung dieses Problems war auch Teil der Trainingswoche.
„Wasserburg hat einen Lauf, aber sie sind nicht unschlagbar“, so Baum. Wichtig sei, „den Druck den sie aufbauen, zu verhindern.“ Dazu zählt auch, den Ball mal weit zu schlagen, um dem Pressing der Oberbayern zu entgehen. Mit Blick auf den Kader hat Baum gemischte Gefühle. Positiv ist, dass seit dieser Woche wieder alle drei Torhüter zur Verfügung stehen. Fehlen wird weiterhin Benedikt Berger. Maik Uhde war ebenfalls wieder im Trainingsbetrieb, Lucas Kusterer musste die Woche passen. Ob die beiden am Samstag spielen können, zeigt sich kurzfristig. Tim Heckmeier kam vergangene Woche nach langer Verletzungspause zum ersten Kurzeinsatz und sammelte auch in der zweiten Mannschaft wichtige Spielminuten.
Gut drei Stunden wird die Busfahrt der Schwabmünchner nach Wasserburg dauern. „Das ist nicht angenehm, aber wesentlich besser, als wenn die Spieler einzeln fahren müssen“, so Baum. Dabei ist für den Trainer eines wichtig: „Wir müssen beim Spiel dafür sorgen, dass auf der Rückfahrt gute Laune herrscht. Das war zuletzt auf dem Heimweg von Landshut nicht der Fall.“ Auf Fans können die Fahrt mit dem Bus mitmachen, Abfahrt ist am Samstag um 9.30 Uhr am Sportplatz.