Die Löwen kommen - Kartenvorverkauf am Freitag

Wohl kaum ein Fußballverein hat eine so unruhige Sommerpause hinter sich, wie der TSV 1860 München. Nach langem Hin und Her mit dem Investor stand für die Löwen am Ende der Zwangsabstieg in die Regionalliga an. Eine Liga, in der die Münchner theoretisch auch so gespielt hätten, da die zweite Mannschaft Meister der Bayerliga wurde, aber aufgrund der Regularien nicht aufsteigen durfte.

Das größte Fragezeichen der Münchner ist mittlerweile die Zusammenstellung der Mannschaft. Vom vorjährigen Profiteam sind nicht mehr viele Akteure dabei, Stürmer Florian Niederlechner zählt noch zu den bekannten Namen. Im Laufe dieser Woche konnten die Münchner weitere Zugänge vermelden, sodass sich langsam ein Regionalliga-Team formiert. Da die Münchner erst kommende Woche in diese Liga starten, wird von vielen Seiten vermutet, dass das Spiel am Sonntag (14 Uhr, Siegmund-Arena, Schiedsrichter Johannes Wagner, SV Zuchering) mit dem Regionalliga-Team gespielt wird.

Topspiel: Schwabmünchen will sich gegen die Löwen nicht verstecken

Nach dem enttäuschenden Auftritt zum Punktspielauftakt in Kottern erwartet Schwabmünchens Trainer Emanuel Baum eine Leistungssteigerung seiner Mannschaft. „Wir müssen an die Leistung des Landsberg-Spiels anknüpfen“, fordert er. Wichtig ist Baum auch, „dass wir wieder als Mannschaft agieren.“ Schwabmünchens Trainerteam hat beim Auftritt in Kottern wenig gefallen, sieht die Mannschaft in der Pflicht, das wiedergutzumachen.

„Sollten die Münchner, wie von vielen erwartet wird, wirklich mit der ersten Mannschaft kommen, haben wir nichts zu verlieren“, so Baum. Dann zählt es nur, eine gute Leistung zu zeigen. Stimmt diese, könnte der Trainer gar mit einer Niederlage leben. „Wenn wir gut spielen, kann man auch gegen einen Gegner dieser Stärke verlieren“, so Baum. Doch aufgeben will er nicht. „Es gibt Punkte, die für uns sprechen, wenn wir unsere Leistung bringen“, sagt Baum. Als Erstes führt er den Umstand vor, dass die Münchner nicht eingespielt sind. Einen weiteren Vorteil sieht er in der Bedeutung der Partie: „Für uns geht es um wichtige Punkte, für die Münchner geht es darum, sich einzuspielen.“ Daher hält Baum vieles für möglich, „1860 ist eine Bombenmannschaft, aber nichts ist unmöglich“, schließt er ab.

Zum 1860-Spiel werden viele Zuschauer erwartet

Alleine der Umstand, dass wohl die erste Mannschaft der Münchner in Schwabmünchen aufläuft, dürfte für eine volle Siegmund-Arena sorgen. Zuletzt sorgten die Löwen überall für viele Zuschauer. Emanuel Baum freut sich darauf: „Eine große Kulisse ist super. Die Mannschaft hat es sich verdient, vor vielen Zuschauern zu spielen. Das wird in jedem Fall eine zusätzliche Motivation. Wir freuen uns darauf.“

In den Genuss einer vollen Siegmund-Arena wird wohl auch Lasse Holthuis kommen. Er wird wohl auch am Sonntag Stammtorhüter Fabio Zeche vertreten. Im Vergleich zum Spiel am Dienstag wird Manuel Schmid wieder dabei sein. Tim Uhde und Matthias Moser fallen weiter aus, der Einsatz von Richard Gumpinger ist fraglich. „Dazu kommt noch, dass ein paar Spieler angeschlagen sind. Die Situation ist nicht gut, aber damit müssen wir aktuell leben“, so Baum.

Heimauftakt am Sonntag: Vorverkauf am Freitag

Am kommenden Sonntag, 26. Juli, steht für die Schwabmünchner das erste Bayernliga-Heimspiel an. Gegner ist die zweite Mannschaft des TSV 1860 München. Da die erste Mannschaft der Münchner an diesem Wochenende noch nicht ins Spielgeschehen eingreift, rechnen die Schwabmünchner mit einem großen Zuschauerzuspruch. Daher bieten die Schwabmünchner am Freitag, 24. Juli, ab 18 Uhr einen Kartenvorverkauf an. Auch die vorbestellten Dauerkarten können am Freitag abgeholt werden.

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