Mit sieben Neuen in die Bayernliga

Der TSV Schwabmünchen setzt in der Bayernliga auf die Meistermannschaft aus der Saison 2025/2026. Mit nur zwei externen Neuzugängen werden nur die Spieler ersetzt, die das Team nach dem Titel verlassen haben. Dazu bekommen fünf Spieler aus der eigenen U19 die Chance, sich in der ersten Mannschaft zu beweisen.

„Wir sind mit der Kaderplanung durch“, sagt Matthias Vogel, der sportliche Leiter Schwabmünchner zum Vorbereitungsauftakt. „Es ist uns gelungen, die Aufstiegsmannschaft im Grunde zusammenzuhalten. Unser Vertrauen in die Jungs ist groß“, so Vogel weiter, der überzeugt ist, „das große Ziel Klassenerhalt“, mit dem Erfolgsteam der vergangenen Saison zu erreichen. Und das so schnell wie möglich.

Aufsteiger Schwabmünchen: Fünf Akteure aus der U19 sind ein klares Signal

Nach den Abgängen von Torhüter Lukas Schneider und Offensivspieler Konstantin Ott haben die Schwabmünchner auf diesen beiden Positionen Akteure mit Erfahrung im Herrenbereich verpflichtet. Dazu kommen fünf Spieler aus der U19, die in der Vorsaison dritter in der Bezirksoberliga wurden. Die fünf bekommen in der Vorbereitung die Gelegenheit, sich zu zeigen und zählen auch im weiteren Saisonverlauf zum erweiterten Kader des Bayernligateams.

Nachfolger von Torhüter Lukas Schneider wird Lasse Holthuis. Der 22-Jährige kommt vom SV Igling (Kreisklasse) und gilt als großes Talent. Er blickt schon auf eine Handvoll Bezirks- und Landesligaspiele zurück und wurde beim FC Memmingen ausgebildet. Philipp Bissinger aus der U19 komplettiert das Torhüter-Trio. Teo Köbler, Dennis Sedlmeir (Abwehr) sowie Fabio Hacker und David Drexel (Mittelfeld) sind die vier weiteren Nachwuchsspieler, die sich in der ersten Mannschaft beweisen dürfen.

Stürmer Achim Speiser bringt viel Bayernligaerfahrung mit nach Schwabmünchen

„Die vergangene Spielzeit der Schwabmünchner hat mich beeindruckt und gereizt“, sagt Achim Speiser. Der 28-jährige Angreifer kommt vom Ligakonkurrenten Kottern nach Schwabmünchen. Der „Strafraumstürmer“, wie er sich selbst nennt, wollte nach vielen Jahren in Kottern – dort war er sechs Spielzeiten am Ball – etwas Neues. Da kam es gerade recht, dass er mit Schwabmünchens sportlichem Leiter Matthias Vogel oft in Kontakt war.

Eine große Eingewöhnungszeit wird Achim Speiser nicht benötigen: „Ich kenne fast jeden aus der Mannschaft als Gegenspieler. Mit zwei, drei der Jungs habe ich schon im Nachwuchs gespielt.“ Sein Ziel für sein erstes Jahr in Schwabmünchen ist klar: „Ich will mithelfen, möglichst schnell den Klassenerhalt klarzumachen.“ Eine besondere persönliche Vorgabe in Form von Toren macht er sich nicht. „Aber eine zweistellige Anzahl an Scorerpunkte wäre schon gut“, schiebt er nach.

Schwabmünchner Vorbereitung: Am 1. Juli gibt es besonderes Highlight

Seit Mitte Juni trainieren die Schwabmünchner schon wieder, am vergangenen Wochenende gab es zum ersten Test einen 1:0-Erfolg bei der SG Niedersonthofen. Am Mittwoch folgt der nächste Test ab 19 Uhr beim Bezirksligisten Bad Wörishofen, am kommenden Samstag folgt dann der erste sportliche Prüfstein, wenn die Schwarz-Weißen beim Regionalliga-Aufsteiger Landsberg zu Gast sind (11 Uhr).

Zum ersten Heimspiel der Vorbereitung steht ein echter Höhepunkt an. Am Mittwoch, 1. Juli, ist ab 18 Uhr der SSV Ulm Gast in der Schwabmünchner Siegmund-Arena. Mit dem ehemaligen Zweitligisten (Saison 2024/2025) ist nach längerer Zeit mal wieder ein großer Name Gegner der Schwabmünchner.

Richtig ernst wird es am 4. Juli. Da steht ab 16 Uhr mit der Pokalpartie gegen den FC Pipinsried das erste Spiel mit Wettkampfcharakter an. Am 8. Juli (19 Uhr) folgt, ebenfalls zu Hause, ein Test gegen den VfL Kaufering der vorletzte Test an. Den Abschluss bildet am 11. Juli (17 Uhr) ein Spiel gegen den TSV Murnau in Hiltenfingen.

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