Ziel erreicht: Mehr Punkte als Gundelfingen - Samstag gehts nach Durach

Mit 2:1 hat Landesligameister Schwabmünchen gegen die zweite Mannschaft des FV Illertissen gewonnen. Dabei konnten die Schwarz-Weißen nicht immer an die zuletzt gezeigten starken Leistungen anknüpfen. „Man merkt schon, dass mancher Spieler reif für die Sommerpause ist“, Trainer Emanuel Baum. Schwabmünchen hatte nur vier Wechselspieler, zudem durfte Teo Köbler aus der U19 sein Startelfdebüt im Landesligateam feiern. Matthias Moser, Robin Glöckle und Benedikt Berger wurden geschont, Simon Paulus, Manuel Schmid und Muhammed Emirezeoglu halfen bei der Zweiten aus.
Am Ende reichte es zum Erfolg, weil die Schwabmünchner doch abgeklärter und zielstrebiger waren als die Gäste. „Wir waren lange zu ungenau im Passspiel. In der Pause haben wir ein wenig umgestellt. Das hat dann auch Wirkung gezeigt“, so Baum. Mit dem Erfolg kommen die Schwabmünchner nun auf 77 Punkte und haben das Ziel, mehr Punkte als der Vorjahresmeister Gundelfingen zu holen, bereits drei Spiele vor dem Saisonende erreicht.

Schon der erste Angriff der Gäste sitzt

Das Spiel begann für die Gastgeber mit einem kräftigen Nackenschlag. Denn nach nicht einmal einer Minute netzte Illertissens Routinier Ardian Morina zum 0:1 ein. Das war aber lange das einzige offensive Signal der Gäste. Nur selten kamen die Westschwaben in der Folgezeit gefährlich vors Schwabmünchner Tor. Die Gastgeber hatten zwar schnell mehr vom Spiel, was aber nicht bedeutete, dass sie sich auch Chancen herausspielten.
Es dauerte eine gute halbe Stunde, ehe sich die Schwarz-Weißen die erste dicke Torchance erspielten: Nach einer Flanke von Matteo Di Maggio kommt Maik Uhde zum Kopfball, doch Illertissens Keeper Valentin Rommel verhindert mit einer starken Parade den Ausgleich. Bis zur Pause waren die Schwabmünchner am Drücker, kamen dem Gästetor immer wieder gefährlich näher, nur der Erfolg blieb noch aus.

Auch Schwabmünchen trifft früh

Nur wenig länger als zu Spielbeginn dauerte es, bis auch Schwabmünchen nach dem Wiederanpfiff jubeln durfte. Nach einer Flanke von Lucas Kusterer wurde ein Kopfball von Matteo Di Maggio noch abgewehrt, der Ball kam zum Schwabmünchner Offensivspieler zurück und der nutzte die zweite Gelegenheit trocken zum Ausgleich. Schwabmünchen war nun endgültig am Drücker, doch die Gäste blieben durch Konter gefährlich. TSV-Torhüter Fabio Zeche musste daher zweimal sein ganzes Können zeigen, um einen erneuten Rückstand zu verhindern.
Dass auch Schwabmünchen Kontern kann, zeigten Maik Uhde, Philipp Boyer und Matteo di Maggio. Ein abgewehrter Freistoß fand den Weg über Boyer zu Di Maggio, der vor dem Strafraum Übersicht bewies und auf Maik Uhde quer legte. Dieser tanzte noch einen Illertisser aus, um dann den Ball trocken im langen Eck zu versenken. Die Schwabmünchner brachten den Vorsprung über die Zeit und bleiben somit zu Hause weiter ungeschlagen.
Ein besonderes Spiel dürfte die Partie für den 18-jährigen Teo Köbler gewesen sein. Nach zwei Kurzeinsätzen durfte er zum ersten Mal von Beginn an ran und auch die volle Spielzeit genießen. „Das war hart, aber geil“, freute er sich nach der Partie. „Hier fühlen sich 15 Minuten an wie ein ganzes Spiel in der U19“, ergänzte er. Auch Trainer Emanuel Baum war mit dem Auftritt Köblers zufrieden: „Er hat seine Sache gut gemacht, war völlig unaufgeregt.“
Vielleicht bekommt Köbler ja am Samstag die nächste Chance. Da geht es für Schwabmünchen zum VfB Durach (14 Uhr, Offino-Stadio, Schiedsrichter Nicolas Dolderer, SV Bernried). Durach war lange der härteste Verfolger der Schwabmünchner, ehe eine Niederlagenserie die Titelchancen der Allgäuer zu nichte machte. „Durach war beim Hinspiel ein starker Gegner. Für die geht es immer noch um den zweiten Platz“, weiß Schwabmünchens Trainer Emanuel Baum. „Wir werden alles daran setzen, auch dort zu gewinnen“, gibt er die Marschrichtung vor.

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