Nächster Sieg nach dem Titelgewinn

Nach der vorzeitigen Meisterschaft und der dementsprechenden Feier im Laufe der vergangenen Woche zeigte sich der designierte Landesligameister Schwabmünchen zum Spiel gegen Jetzendorf wieder in guter Verfassung. Wie im Vorfeld versprochen, ließen die Schwarz-Weißen die Zügel nicht streifen und holten am Ende einen verdienten 1:0-Sieg.

Noch vor der Partie gab es den ersten Höhepunkt: Die Gäste des TSV Jetzendorf stellten beim Einlaufen einen Spalier für die Schwabmünchner Meistermannschaft. Eine feine Geste, die die Schwabmünchner sichtbar erfreute. Gemeinsam ging es dann auf den Platz, um ein durchaus anschauliches Spiel zu zeigen, in dem es für beide Teams in sportlicher Hinsicht nur noch um wenig ging.

Schwabmünchen: Trotz Meistertitel weiter hungrig

Die Gastgeber zeigten von Beginn an, dass sie sich nicht auf ihren erreichten Lorbeeren ausruhen wollen. Schon der erste Angriff nach knapp 30 Sekunden brachte fast die Führung, doch der quirlige Matteo Di Maggio scheiterte an Jetzendorfs Torhüter Jeremy Manhard, der sich im Laufe der Partie noch mehrmals auszeichnen durfte. Gerade in der Anfangsphase hielten die Schwabmünchner den Druck hoch, vergaben aber die eine oder andere hochkarätige Torchance - oder scheiterten am Gästekeeper.

Zwischendurch ebbte der Schwabmünchner Druck ab, sodass die Partie mitunter verflachte, ohne zum Langweiler zu werden. Zwar agierten die Gäste dann gefällig, aber auch harmlos. Nach etwas mehr als einer halben Stunde konnten die Schwabmünchner endlich jubeln. Nach einer Di Maggio-Ecke flipperte der Ball am kurzen Eck durch den Strafraum und Richard Gumpinger zeigte sich reaktionsschnell und brachte den Ball über die Linie.

Das Torgestänge verhindert gleich zwei Tore

Auch nach dem Seitenwechsel bot sich den 388 Zuschauern dasselbe Bild: Wenn ein Team gefährlich wurde, dann die Schwabmünchner. Doch wie schon von der Pause gingen die Gastgeber recht fahrlässig mit ihren Chancen um. Zudem hatten sie auch Pech, denn zuerst traf Muhammed Emirzeoglu den Pfosten und Maximilian Krist die Latte. Im Grunde war die mangelnde Torausbeute, das Einzige, was sich die Schwabmünchner vorwerfen lassen mussten.

Am Ende blieb es beim knappen, aber verdienten 1:0-Erfolg und der Gewissheit, eines der beiden gesteckten Ziele für die restliche Saison wohl zu erreichen. Um mehr Punkte als der Vorjahresmeister Gundelfingen zu holen, fehlt nur noch ein weiterer Sieg. Die 100-Tore-Marke hingegen wird schwerer, dafür wurde am Sonntag zu viel liegen lassen.

TSV Schwabmünchen Schneider, L. Kusterer, L. Boyer, Moser (46. Schmid), T. Uhde (46. N. Kusterer), Aschner, Di Maggio, Krist, P. Boyer (66. Högg), M. Uhde (69. Ammann), Gumpinger (46. Emirzeoglu)

TSV Jetzendorf Manhard, Geuenich, Rist, Beyreuther (82. Spielvogel), Nefzger (68. Schloßbauer), Greifenegger, Donnert, Nuhanovic (68. Pöllner), Holzmeier (59. Kobold), Stöckl, Heckmeier (59. Beiz)

Tor 1:0 Gumpinger (34.) - Schiedsrichter Breitruck (Oberhaching) Zuschauer 388.

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